68 Ergebnisse (D) in der Kategorie »Parks & Gärten«




Baden-Württemberg (10)Nach oben

(D) Schloss Bruchsal

Schlossgarten Bruchsal
Stimmungsvolles Grün

Zu einem Barockschloss gehörte ein geometrisch gestalteter Garten – so auch in Bruchsal. Einzelne Elemente davon sind noch heute erkennbar, andere wurden im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu idyllischen Partien umgestaltet.

DOMINANTE MITTELACHSE
Die große barocke Wegachse, von Kastanien gesäumt, gliedert den Garten damals wie heute. Einst war die Anlage doppelt so groß, doch im 19. Jahrhundert wurde der untere Teil durch die Bahnlinie abgetrennt. Jenseits der Schienen ist er heute bewaldet, die Fortsetzung der Gartenachse ist aber noch erkennbar. Ursprünglich verlief die Straße bis zum Ort Graben – sie war damit Teil eines weitläufigen, unter Fürstbischof Schönborn angelegten Alleensystems, das die rechtsrheinischen Gebiete seines Landes durchzog.

WASSERSPIELE UND KÜBELPFLANZEN
Nahe dem Schloss plätschern die Fontänen der Wasserbassins. In den Seitenbereichen standen zur Zeit des Barock zahlreiche Zitrus- und andere Kübelbäumchen – man überwinterte sie in den beiden langgestreckten Orangerien. Mit ihrer kunstvollen Figur- und Architekturmalerei in Gelb- und Grüntönen tragen die ehemaligen Orangeriegebäude bis heute zum besonderen Flair der Anlage bei. Fürstbischof Hutten ließ sie in den 1740er-Jahren umbauen, um hier Hofangestellte unterzubringen.

GARTENFIGUREN
Den Übergang zum niedriger gelegenen Bereich des Gartens markieren kleine aneinandergereihte Wasserbassins. Hier stehen vier „Wächter“: die Figuren der Hellebardiere mit ihren langen Hieb- und Stoßwaffen. Joachim Günther und seine Werkstatt schufen sie Ende der 1750er-Jahre. Auch die Skulpturen entlang der Allee waren Günthers Werk. Sie verkörpern die vier Jahreszeiten und die vier Elemente – ein für Gärten des 18. Jahrhunderts typisches Figurenprogramm. Die Originale der vier Elemente stehen im Gartensaal.

IDYLLISCHE WEGE
Links und rechts der Mittelachse, wo zur Zeit des Barock kunstvolle Ornamentbeete lagen, entstanden im 19. Jahrhundert verschlungene Wege und ein dichter Baumbestand. Dazwischen haben sich barocke Wasserbassins erhalten. Ein weiteres großes Becken wurde 1908 in einen Ententeich umgestaltet und durch Felsen ergänzt. Die beiden Rondelle, die den seitlichen Abschluss der Anlage bilden, sind heute modern gestaltet.

TIPP
Sehen Sie sich die Malereien an den ehemaligen Orangerien genauer an. Die Figuren am linken Bau verkörpern neun Tugenden, die am rechten Künste und Wissenschaften. Können Sie einige identifizieren?

Schloss Bruchsal

Schlossgarten Bruchsal

76646 Bruchsal, Landkreis Karlsruhe
Region: Kraichgau-Stromberg, Sinsheim, Wieslo... 

(D) Schloss Heidelberg

Schlossgarten Heidelberg
Gartenkunstwerk der Renaissance

Zu einem Besuch von Schloss Heidelberg gehört ein Spaziergang im romantischen Schlossgarten, dem einst berühmten Hortus Palatinus. Schöne Ausblicke auf Schloss und Stadt bietet der Stückgarten mit dem kunstvollen Elisabethentor.

AUS BEFESTIGUNGEN WERDEN GARTENANLAGEN
Von der Gründung der Burg im 13. Jahrhundert bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts hatten strategische Überlegungen wenig Raum für die Anlage eines reinen Lustgartens gelassen. Mächtige Befestigungen mit Wällen, Türmen und Kasematten umgaben Schloss Heidelberg. Erst Kurfürst Friedrich V. ließ zwischen 1616 und 1619 mit dem Hortus Palatinus einen repräsentativen Schlossgarten errichten.

REPRÄSENTATION UND PRIVATES GARTENGLÜCK
Der Hortus Palatinus war ein einmaliges Gesamtkunstwerk. Auf unterschiedlich hohen Terrassen bezauberten Grotten, kunstvolle Beete, intime Gartenkabinette und „magische Maschinen“ die höfische Gesellschaft. Zeitgenossen rühmten die repräsentative Gartenanlage sogar als „achtes Weltwunder“. Auch im westlichen Schlossareal mussten alte Verteidigungsanlagen weichen. Hier entstand mit dem Stückgarten ein ummauerter, privater Lustgarten für Kurfürstin Elizabeth.

WANDEL ZUM LANDSCHAFTSGARTEN
Im 19. JAHRHUNDERT Der Hortus Palatinus blieb unvollendet: 1618 brach der Dreißigjährige Krieg aus und führte zu einer ersten Verwüstung der Kurpfalz. Mangelnde Pflege des Gartens ließen ihn allmählich verfallen. Nach einer Nutzung als Gemüsegarten im 18. Jahrhundert pflanzte man im folgenden Jahrhundert botanische Raritäten. Im Stil eines Englischen Landschaftsgartens wuchsen nun in den einst streng geometrisch gegliederten Feldern immergrüne Eichen, Libanonzedern und Gingkobäume.

DER GARTEN HEUTE
Wer heute mit Muße durch den Garten von Schloss Heidelberg spaziert, wird zahlreiche faszinierende Spuren vergangener Zeiten entdecken. Säulenreste verweisen auf die einst prächtigen Gartenkabinette des Renaissance-Gartens. Atemberaubend ist der Blick von den verschiedenen Terrassen auf das Schloss und in das Neckartal. Der Schlossgarten ist frei zugänglich und lohnt einen Besuch zu jeder Jahreszeit.

Schloss Heidelberg

Schlossgarten Heidelberg

69117 Heidelberg
Region: Kurpfalz, Heidelberg, Mannheim 

(D) Botanischer Garten Karlsruhe

Der Garten: Die schönste grüne Oase der ...

Ganz in der Nähe von Schloss Karlsruhe liegt der Botanische Garten. Abseits vom Straßenlärm und vom Trubel des Schlossgartens findet man hier historische Gebäude und außergewöhnliche Pflanzen – ein reizvolles und exotisches Refugium.

Zahlreiche Pflanzenarten
An die Orangerie und das Bundesverfassungsgericht angrenzend, hat sich der botanische Garten der Großherzöge von Baden als grünes Kleinod erhalten. Heimische und exotische Gehölze, Kübelbäumchen, Blumen und Gewürzpflanzen sind hier auf engstem Raum versammelt. In den Schauhäusern gibt es Kakteen und Sukkulenten, Orchideen und tropisches Grün zu bestaunen: eine botanische Sammlung mit Pflanzen aus allen Kontinenten. 

Blumenliebende Fürsten
Eine besondere Liebe zur Gartenkunst und Botanik hatte am Karlsruher Hof Tradition: Schon Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach, der 1715 Schloss und Stadt Karlsruhe gründete, war ein Blumenliebhaber. Berühmt war er für seine Tulpensammlung. Die Frau seines Nachfolgers Karl Friedrich, Karoline Luise, investierte viel Geld in ausländische und bis dahin in Baden völlig unbekannte Gewächse. So schuf sie die Grundlage für den Botanischen Garten. 1808 ließ ihn Großherzog Karl Friedrich an der heutigen Stelle anlegen.

Bedeutende Baumeister
Zwei der bedeutendsten badischen Baumeister waren für die Gestaltung des Botanischen Gartens verantwortlich: Friedrich Weinbrenner entwarf den ersten Gesamtplan für das Areal und seine Gewächshäuser. Sein Nachfolger als badischer Baudirektor, Heinrich Hübsch, gestaltete den Garten in den 1850er-Jahren neu. Auch die Orangerie, die Gewächshäuser und der Torbogenbau entstanden nach seinen Plänen.

Tipp:
Erkunden Sie den Garten zu jeder Jahreszeit: Im Frühjahr leuchtet bei der Jungen Kunsthalle ein Meer aus Blausternen. Im Spätsommer blühen vor dem Torbogenbau bunte Dahlien – und wenn Schnee und Eis die Natur beherrschen, präsentieren in den Schauhäusern zahllose Orchideen die schönsten Blüten.

Bitte beachten Sie: Momentan ist das Kakteenhaus ist wegen Bauarbeiten nicht zugänglich.

Freiland Täglich ab 6.00 Uhr – Einbruch der Dunkelheit (Sommer ca. 22.00 Uhr, Winter ca. 17.00 Uhr)

Führungen
Gruppenführungen nach Vereinbarung;
Sonderführungen laut Programm und für Gruppen nach Vereinbarung.

Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Führungen entnehmen Sie bitte unserer Internetseite!

Botanischer Garten Karlsruhe

Der Garten: Die schönste grüne Oase d...

76131 Karlsruhe
Region: Schwarzwald, Freiburg, Karlsruhe 

(D) Residenzschloss Ludwigsburg

Schlossgarten Residenzschloss Ludwigsbur...
Spaziergang durch drei Jahrhunderte Gar...

Üppig blühende Blumenbeete, ein herrlicher Baumbestand, romantische Burgruinen und idyllische Wasserläufe: Die weitläufigen Parkanlagen rund um Schloss Ludwigsburg haben trotz mancher Veränderungen den Charakter einer Residenz auf dem Lande bewahrt.

BAROCKE GARTENPRACHT
Ein beeindruckendes Beispiel italienischer Gartenkunst nördlich der Alpen wäre der Garten geworden: Herzog Eberhard Ludwig, der Erbauer von Schloss Ludwigsburg, wollte eigentlich den steilen Hang auf der Nordseite des Schlosses als Terrassengarten mit Wasserspielen anlegen. Aber schon bei der Schlosserweiterung verlagerte sich sein Interesse auf den Südgarten. Dort entstand ein symmetrischer, auf die Schlossfassade bezogener Barockgarten nach französischem Vorbild.

KÖNIGLICHES REFUGIUM
1798 befahl der spätere König Friedrich I., die lange vernachlässigte Gartenanlage neu zu gestalten. Sie entsprach längst nicht mehr dem Geschmack der Zeit. Der Südgarten wurde schlichter in großen Flächen angelegt und erhielt einen Wasserkanal in der Mitte. Für sich selbst und seine Ehefrau, die englische Prinzessin Charlotte Mathilde, gab er zwei kleine Privatgärten im englischen Stil in Auftrag: Der Friedrichsgarten und der Mathildengarten entstanden als Refugium direkt neben ihren Gemächern.

DUNKLE GROTTEN, RUINEN UND EIN SPIELPLATZ
Wie ein Überbleibsel aus dem Mittelalter wirkt die Emichsburg mit ihrem hohen Turm. Seit 1802 erhebt sich die künstliche Ruine auf einem steilen Felsen östlich vom Schloss. In diesem Bereich des Parks ließ Friedrich I. einen englischen Landschaftsgarten mit romantischen und exotischen Partien anlegen. Dazu gehörte auch ein Spielplatz mit Schaukeln und Karussell zur Belustigung der königlichen Gäste. Heute ist der rekonstruierte historische Spielplatz vor allem für Kinder eine Attraktion.

VOM SCHLOSSPARK ZUM MÄRCHENGARTEN
Nachdem Ludwigsburg nicht mehr Residenz war, wandelte sich der Schlosspark zum Obstgarten. Erst 1954 brachte die Gründung des Blühenden Barock, einer ständigen Gartenschau mit Märchengarten, neues Leben in die ehemaligen herrschaftlichen Gärten. Die gelungene Mischung aus der erhaltenen historischen Originalsubstanz, einfühlsamen Rekonstruktionen und dem in der Nachkriegszeit geschaffenen Bestand machen den Ludwigsburger Schlossgarten zu einem beliebten und lohnenden Ausflugsziel.

TIPP
Beim Rundgang durch das Schloss können Sie an vielen Stellen Ausblicke auf die unterschiedlichen Bereiche des Gartens genießen. Wer Lust auf mehr bekommt: Für Gartenliebhaber gibt es ein Kombiticket.

Residenzschloss Ludwigsburg

Schlossgarten Residenzschloss Ludwigs...

71634 Ludwigsburg, Landkreis Ludwigsburg
Region: Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen, Tü... 

(D) Schloss Favorite Ludwigsburg

Schlossgarten Favorite Ludwigsburg
Jagdrevier, Landschaftsgarten und Tierpa...

Für den Standort seines neuen Jagd- und Lustschlosses wählte Herzog Eberhard Ludwig den Fasanengarten in unmittelbarer Nähe des Hauptschlosses – hier wurden Fasane und anderes Wild für die herzogliche Jagd gehalten. Noch heute kann man Wildtiere im Garten von Schloss Favorite, dem Favoritepark, erleben.

Ein Wald für die Jagd
Zu einem herrschaftlichen Jagd- und Lustschloss gehörten nicht nur Lustgärten, sondern auch verschiedene Waldstücke und Jagdreviere, Menagerien oder Fasanerien für die Tierhaltung – kurz alles was dem Vergnügen des Herrschers bei der Jagd diente. Herzog Eberhard Ludwig bildete da keine Ausnahme: Auch er benötigte einen Schauplatz für die höfischen Jagden und ließ seinen Hofbaumeister Donato Giuseppe Frisoni nicht nur das Schloss selbst, sondern auch dessen waldreiche Umgebung planen.

Die Allee von Favorite nach Monrepos
Insgesamt sechs Alleen im Favoritewald waren vorgesehen, die sternförmig auf Schloss Favorite zulaufen sollten. Zwei Alleen sind heute noch erhalten, die eine zum Residenzschloss, die andere führt direkt zum Seeschloss Monrepos, einem Projekt des baufreudigen Herzogs Carl Eugen. Er ließ Mitte des 18. Jahrhunderts den Bereich rund um Schloss Favorite umgestalten und etwas entfernt ein neues Schloss errichten: das Seeschloss am Eglosheimer See.

Das Seeschloss als Klein-Venedig
Direkt am Seeufer plante Herzog Carl Eugen sein Schloss, damit er von der Terrasse aus in seine venezianischen Gondeln einsteigen konnte. Doch so richtig wollte das Bauvorhaben nicht gelingen. Hofbaumeister Philippe de La Guêpière bemühte sich, aber die Feuchtigkeit setzte der Bausubstanz zu. Erst unter König Friedrich wurde mit der Absenkung des Seeniveaus eine Lösung gefunden, die die Fertigstellung des Gebäudes ermöglichte. Schloss Favorite Ludwigsburg mit Park und Tieren, Illustration von 1865.

Ein Tierpark ganz besonderer Art
Zwischen den Schlössern Favorite und Monrepos ist ein weitläufiges Waldstück als Tierpark eingezäunt. Die Anlage war bereits unter König Friedrich im englischen Landschaftsstil angelegt und als Wildgehege genutzt worden. König Wilhelm I. züchtete hier sogar Kaschmir- und Angoraziegen.

TIPP
Der Favoritepark ist über zwei Eingänge kostenlos zugänglich. Genießen Sie bei einem Spaziergang entlang der Allee nach Monrepos die Atmosphäre.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise:
  • 1. Februar bis 31. März | täglich 9.00 – 17.00 Uhr
  • 1. April bis 31. August | täglich 8.00 – 19.00 Uhr
  • 1. September bis 31. Oktober | täglich 9.00 – 18.00 Uhr
  • 1. November bis 31. Januar | täglich 9.00 – 16.00 Uhr
Der Eintritt ist frei

Schloss Favorite Ludwigsburg

Schlossgarten Favorite Ludwigsburg

71634 Ludwigsburg, Landkreis Ludwigsburg
Region: Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen, Tü... 

(D) Schloss Favorite Rastatt

Schlossgarten Favorite Rastatt
Der beliebteste Park in Rastatt

Ideal für den perfekten Sonntagsausflug: Schloss Favorite Rastatt liegt inmitten eines idyllischen Schlossgartens. Die klare Struktur des barocken Lustgartens wich seit dem späten 18. Jahrhundert einem natürlicher wirkenden Landschaftsbild. Geschichte mitten im Grünen.

DER BAROCKE LUSTGARTEN
Um 1710 legte man den Fasanengarten sowie einen Lustgarten auf beiden Seiten des Schlosses an. Michael Ludwig Rohrer und Franz Pfleger entwarfen die Pläne dafür. Bis in die 1720er-Jahre entstanden die Orangerien, zwei lang gestreckte Bassins und rahmende Parterres mit ornamental gestalteten Beeten. Als „Einsiedelei“ baute Rohrer die Eremitage. Ein Wall mit Graben und bastionsartigen Ausbuchtungen grenzte den Garten ab, ähnlich wie in Schloss Schlackenwerth, der böhmischen Heimat Sibylla Augustas.

DER GARTENARCHITEKT JOHANN MICHAEL SCHWEYCKERT
Seit der Regierung Ludwig Georgs wurde der Garten vernachlässigt – bis 1788 der Karlsruher Hofgärtner Johann Michael Schweyckert (1754–1806) den Auftrag bekam, den Favoriter Garten im englischen Stil zu gestalten. Dazu hatte er sich in Frankreich und England umfassend mit Botanik, Obstbaumkultur und Gartenkunst beschäftigt, unter anderem im Königlichen Botanischen Garten von Kew. Sein Auftraggeber war Karl Friedrich aus der Linie Baden-Durlach, seit 1771 Landesherr der einst baden-badischen Gebiete.

DER ENGLISCHE LANDSCHAFTSGARTEN VON SCHWEYCKERT
Schweyckerts Umgestaltung des Geländes zu einem Englischen Landschaftsgarten dauerte bis 1806. Die Bassins vor und hinter dem Schloss verschwanden. Die natürlich wirkende Gestalt des Gartens „komponierte“ er mit gewundenen Wegen, Büschen und Baumgruppen und einem romantischen Weiher. Der Karlsruher Gartendirektor Carl Christian Gmelin lobte Schweyckert 1809: „Wer Schweyckert … kannte, wird gewiß mit mir ausrufen: Es giebt viele Gärtner, Garten-Inspectoren und Directoren, aber für Baden und ganz Deutschland nur einen Schweyckert!“

DIE PFLEGE DES GARTENS HEUTE
Auch der Garten gehört als historisches Zeugnis zum schützenswerten Bestand von Schloss Favorite. Für den denkmalgerechten Umgang mit den Grünflächen wurde schon 1979 ein Parkpflegewerk erarbeitet. Das Ziel: den Bestand unter Berücksichtigung der historischen Gestalt zu sichern und zu pflegen. Schon mehrfach wurden die Lindenreihen vor dem Schloss erneuert. Haben sie die richtige Größe erreicht, werden sie zu sogenannten Berceaux – zu grünen Laubengängen – geschnitten.

TIPP
Möchten Sie eine Führung durch den Garten – und dabei das Tempo selbst bestimmen? Dann folgen Sie unserem Phoneguide, unserer Telefonführung mit Informationen und Interviews zu vielen sehenswerten Stationen.

ÖFFNUNGSZEITEN
Der Schlossgarten ist durchgehend geöffnet

Schloss Favorite Rastatt

Schlossgarten Favorite Rastatt

76437 Rastatt-Förch, Landkreis Rastatt
Region: Schwarzwald, Freiburg, Karlsruhe 

(D) Residenzschloss Rastatt

Schlossgarten Residenzschloss Rastatt
Vom Barock bis Heute

Hinter dem Schloss plante Markgraf Ludwig Wilhelm einen repräsentativen Lustgarten. Seine Ausführung ging allerdings nur schleppend voran. Heute ist der Garten modern – mit Anklängen an das Barock.

DER BAROCKE GARTEN
Der früheste, um 1705 entstandene Entwurf des Schlossgartens entsprach mit seiner Aufteilung in rechteckige Felder dem System des Stadtgrundrisses. Die Gestaltung im Detail orientierte sich am französischen Barockgarten. Die Umsetzung des Gartens blieb in den Anfängen stecken. Unter Markgraf Ludwig Georg gab es neue Entwürfe, doch wurden nur Teile davon ausgeführt. Die Treibhäuser und Orangerien dagegen besaßen umfangreiche Bestände – 1772 zum Beispiel rund 380 Zitrusbäumchen und über 200 Ananaspflanzen.

DER SCHLOSSGARTEN NACH 1771
Nachdem Karl Friedrich von Baden-Durlach 1771 die Markgrafschaft Baden-Baden geerbt hatte, ließ er den Garten neu anlegen. Der Entwurf des Hofgärtners Joseph Enslen orientierte sich an den älteren Konzepten. Wegen hoher Unterhaltskosten gab man den Garten aber schon 1783 wieder auf, stellte ihn dem Hofgärtner zur Verfügung und verpachtete ihn schließlich. Nach dem Bau der Bundesfestung in den 1840er-Jahren diente die Fläche als Exerzierplatz.

DER VOLKSGARTEN VON MAX LAEUGER
1920 bis 1926 widmete sich ein bekannter Gestalter dem Rastatter Garten: der Karlsruher Oberbaurat Max Laeuger (1864–1954). Ein öffentlich zugänglicher „Volksgarten“ auf mehreren Ebenen entstand – geformt aus geometrischen Rasenflächen, Heckenwänden und Blumenbeeten. Am Ende des Gartens befand sich noch bis in die 1980er-Jahre ein hoher Obelisk als Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

DER SCHLOSSGARTEN HEUTE
Den heutigen Garten entwarf der schwedische Gartenarchitekt Gunnar Martinsson in den 1980er-Jahren. Martinsson, damals Professor an der Technischen Hochschule Karlsruhe, griff Elemente des Barockgartens und des Volksgartens auf: Der Park ist symmetrisch gegliedert, Bassins, Heckenwände und Laubengänge erinnern an die Barockzeit. Die äußere Begrenzung des Parks bilden Kastanienbäume — wie schon vor 300 Jahren.

TIPP
Besonders schön ist der Garten im Frühsommer zur Rosen- und Lavendelblüte.

Residenzschloss Rastatt

Schlossgarten Residenzschloss Rastatt

76437 Rastatt, Landkreis Rastatt
Region: Schwarzwald, Freiburg, Karlsruhe 

(D) Schloss und Schlossgarten Schw...

Der Garten: Meisterwerk europäischer Gar...

Die Visionen des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz ließen in Schwetzingen im 18. Jahrhundert einen bezaubernd schönen Schlossgarten entstehen. Heute zählt die vollkommene Verbindung aus geometrischem und landschaftlichem Stil zu den Meisterwerken europäischer Gartenkunst.

Die Anfänge des Schlossgartens
Kurfürst Carl Philipp legte den Grundstein für den heutigen Schlossgarten. Als er 1731 Schloss Mannheim bezog, ließ er Schwetzingen als Sommerresidenz und Jagdschloss ausbauen. Der Garten war wesentlich kleiner als heute und erstreckte sich nur bis zum Arionbrunnen. Hier stand die alte Orangerie, denn der Kurfürst schätzte exotische Gewächse.

Der Schlossgarten blüht auf
Carl Philipps Nachfolger, Kurfürst Carl Theodor, ließ den Garten der Sommerresidenz zunächst im französischen Barockstil erweitern. Hofgärtner Johann Ludwig Petri entwarf 1753 das Parterre inmitten eines kreisförmigen Raumes, der durch Zirkelgebäude und Laubengänge gefasst wurde. Die vom Schloss nach Westen verlaufende Hauptachse wurde aufwendig mit Blumenrabatten, Wasserspielen und Heckenzonen geschmückt.

Höhepunkt der Gartenkunst
Innerhalb von 50 Jahren ließ Carl Theodor den Garten durch seinen Architekten Nicolas de Pigage erweitern und mit zahlreichen Skulpturen und raffinierten Gartenarchitekturen wie der beeindruckenden Gartenmoschee ausstatten. Darüber hinaus zeigte sich der Landesherr auf der Höhe der Zeit: Der in England auf Kosten des Kurfürsten ausgebildete Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell realisierte in Schwetzingen einen der ersten englischen Landschaftsgärten in Deutschland.

Der Schlossgarten in badischer Zeit
Im Zuge der Neuordnung Europas unter Kaiser Napoleon fiel 1803 die rechtsrheinische Kurpfalz an das Haus Baden. Gartendirektor in Schwetzingen wurde nun Johann Michael Zeyher. Er betrieb vor allem forstbotanische Forschungen. Im Garten selbst gestaltete Zeyher das rechteckige große Bassin in einen Weiher mit natürlichen Uferlinien um. Auch den Seepferdgarten veränderte er zu einer landschaftlichen Partie. Ansonsten wurde der Garten im 19. Jahrhundert kaum verändert.

Tipp:
Die Gartendokumentation im südlichen Zirkelgebäude zeigt anschaulich die Geschichte und Entwicklung des Schlossgartens Schwetzingen.

Öffnungszeiten
Schloss - Die Innenräume sind nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen.
Bitte beachten Sie: Wegen Renovierungsarbeiten sind die historischen Innenräume des Schlosses bis voraussichtlich Frühjahr 2016 geschlossen.

Der Schlossgarten ist während der Renovierungsarbeiten ganzjährig zugänglich.
Veranstaltungen im Rokokotheater, Nord- und Südzirkel finden ebenfalls statt und das Schlossrestaurant Schwetzingen verköstigt Sie gerne.

Schlossgarten
Mitteleuropäische Sommerzeit

Mo – So 9.00 – 20.00 Uhr
Letzter Einlass 19.30 Uhr

Mitteleuropäische Winterzeit
Mo – So 9.00 – 17.00 Uhr
Letzter Einlass 16.30 Uhr
24., 31. Dezember 9.00 – 14.00 Uhr
Letzter Einlass 13.00 Uhr
25. Dezember geschlossen

Führungen Schlossgarten:
Gruppenführungen sowie fremdsprachige Führungen sind nach Vereinbarung möglich.

Schloss und Schlossgarten Schwe...

Der Garten: Meisterwerk europäischer ...

68723 Schwetzingen Rhein-Neckar-Kreis
Region: Kurpfalz, Heidelberg, Mannheim 

(D) Schloss und Schlossgarten Weik...

Der Schlossgarten

Schlossgarten Weikersheim: Eine Idylle aus der Barockzeit
Der Schlossgarten von Weikersheim ist ein Paradies in einzigartiger Erhaltung. Graf Carl Ludwig von Hohenlohe-Weikersheim ließ den formenreichen Barockgarten auf der Südseite seines Schlosses in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts anlegen.

Mit der Grafenfamilie unterwegs
Ein Spaziergang durch den Schlossgarten von Weikersheim ist ein Besuch in einer längst vergangenen Epoche. Hier können Menschen von heute spüren, wie es für die Grafenfamilie von Hohenlohe-Weikersheim gewesen sein muss, durch ihren Barockgarten zu spazieren! Kaum irgendwo ist das Barockerlebnis so unverfälscht wie im Schlossgarten Weikersheim – und das Ganze im reizvoll überschaubaren Maßstab der Residenz eines Grafen.

Überraschende Begegnungen
Die besondere Atmosphäre verdankt der Schlossgarten der Vielfalt seiner Ausstattung. Außergewöhnlich ist der Reichtum an Figuren, die vollständig noch aus der Entstehungszeit des barocken Gartens erhalten sind. Sie bevölkern den Garten an allen gestalterisch wichtigen Punkten. Berühmt und eine Seltenheit ist die „Zwergengalerie“, eine Gruppe von Zwergenfiguren im Schlossgarten.

Schönheit kostet Mühe
Die Pflege des Gartens mit seiner dichten Atmosphäre bedeutet viel Aufwand. Die Gärtner sind andauernd im Einsatz. Sie schneiden Bäume und Büsche zu regelmäßiger Gestalt und Hecken zu grünen Mauern. Außerdem pflanzen sie die vielfarbigen Rabatten im Wechsel der Jahreszeiten – dabei folgen sie Pflanzplänen aus dem 18. Jahrhundert. Nicht zuletzt kümmern sie sich um die beschnittenen Büsche und Bäume in dekorativen Kübeln. Diese Exoten, etwa viele Zitrusfrüchte, setzen nochmals besondere Akzente im Garten.

Grünes Paradies in historischer Umgebung
Rund um den Barockgarten warten noch weitere Gartenerlebnisse: etwa der Obstgarten mit seinen historischen Obstbäumen, der romantische Rosengarten, der Stadtgarten mit alten Bäumen und im Sommer der Alchemie- und Hexengarten. Einzigartig ist der harmonische Zusammenklang von Schloss und Schlossgarten mit der sanften Landschaft Hohenlohes.

Öffnungszeiten
Der Schlossgarten Weikersheim ist ohne Führung zugänglich.

1. April bis 31. Oktober
Mo – So: 9.00 - 18.00 Uhr
letzter Einlass: 17.00 Uhr

1. November bis 31. März
Mo – So: 10.00 - 12.00 Uhr | 13.00 – 17.00 Uhr
Letzter Einlass: 11.00 bzw. 16.00 Uhr

24. und 31. Dezember geschlossen

Eintrittspreise
Die aktuellen Eintrittspreise finden Sie auf unserer Internetseite

Schloss und Schlossgarten Weike...

Der Schlossgarten

97990 Weikersheim Main-Tauber-Kreis
Region: Taubertal, Tauberbischofsheim, Bad Me... 

Bayern (29)Nach oben

(D) Eremitage und Hofgarten Bayreu...

Hofgarten Eremitage

Markgraf Georg Wilhelm gründete die Eremitage auf dem Gelände eines Tiergartens seines Vaters Christian Ernst. 1715 wurde mit dem Bau des Alten Schlosses als Mittelpunkt der Einsiedelei begonnen. Im Schloss und in den im Wald verstreut liegenden Eremitenhäuschen spielte die Hofgesellschaft das Leben eines Eremitenordens nach.

Markgräfin Wilhelmine ließ ab 1735 den bestehenden Gartenanlagen aus der Zeit des Markgrafen Georg Wilhelm weitere geometrische Gartenbezirke mit Bosketten, Alleen und Wasseranlagen hinzufügen. Trotz der Verwendung von traditionellen barocken Gartenelementen entstand kein typischer Barockgarten: Eine die ganze Anlage dominierende Achse fehlt, und die einzelnen Gartenteile sind selbstständiger als dies bei Anlagen des Hochbarock der Fall wäre.

Das Neue Schloss mit der oberen Grotte, die untere Grotte, die Eremitage des Markgrafen, das Ruinentheater und weitere Kleinarchitekturen aus der Zeit Wilhelmines prägen bis heute das Bild der Eremitage. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Hofgarten Eremitage "verlandschaftlicht": Unter anderem wurden die Boskette abgeräumt und durch freie Gehölzpflanzungen und Wiesen ersetzt. In den letzten 30 Jahren wurden einzelne im 19. Jahrhundert verloren gegangene Parkteile wiederhergestellt.

Öffnungszeiten
Park ganzjährig geöffnet

Eintrittspreis
Eintritt frei

Wasserspiele
Mai bis Oktober stündlich:
Großes Bassin: täglich 10-18 Uhr
Untere Grotte: täglich 10.15-17.15 Uhr

Eremitage und Hofgarten Bayreut...

Hofgarten Eremitage

95448 Bayreuth
Region: Oberfranken, Bayreuth, Bamberg, Cobur... 

(D) Cadolzburg

Burggarten auf der Cadolzburg
Von Lust- und Baumgärten auf der Cadolzb...

Der älteste Hinweis auf eine herrschaftliche Gartenanlage außerhalb der Cadolzburg findet sich in einem Verzeichnis über die herrschaftlichen Besitzungen (Salbuch) von 1464. Den ersten Beleg für eine Gartenanlage innerhalb der Burganlage liefert die Zeichnung des Landgrafen Moritz von Hessen aus dem Jahr 1629. In dieser Skizze wird das Areal zwischen Pferdeschwemme und Halsgraben als "Lustgarten" bezeichnet. Die schmalen Wiesenflächen der beiden um die Hauptburg laufenden Zwinger waren im 18. Jahrhundert mit hochstämmigen Obstbäumen bepflanzt. Zudem gab es außerhalb der Burganlage noch zwei große, mit Obstbäumen besetzte Wiesen. Der ummauerte Burggarten – Schaupflanzung mit historischen Getreidearten.

Der ummauerte Burggarten ist in zwei verschiedene Zonen unterteilt. Der höher gelegene Gartenbereich ist durch ein Wegenetz gegliedert; von dem ursprünglich in der Südecke gelegenen Gartenpavillon existiert heute nur noch der gemauerte Sandsteinsockel.

Schaupflanzung
In diesem Gartenteil zeigt die Bayerische Schlösserverwaltung in einer Schaupflanzung eine große Vielfalt historischer Getreidearten und -sorten. Zu einzelnen Getreidearten findet der Besucher auch Rezepte zum Mitnehmen.

Der durch eine Hecke abgeschiedene tiefer gelegene Gartenteil wird nach Osten hin durch eine hohe Wehrmauer abgeschlossen und an der Nordspitze durch ein kleines, wehrhaftes Belvedere mit einem ziegelgedeckten Zeltdach dominiert. Die hier gelegene Blumenwiese, durch die ein geschlängelter Pfad führt, ist mit hochstämmigen Obstbäumen bepflanzt.

Öffnungszeiten
Burggarten ganzjährig geöffnet

Eintrittspreis
Eintritt frei

Cadolzburg

Burggarten auf der Cadolzburg

90556 Cadolzburg, Landkreis Fürth
Region: Nürnberg, Fürth, Erlangen 

(D) Schloss und Park Dennenlohe

Landschaftspark

Der Landschaftspark Dennenlohe verknüpft das Prinzip des 18. Jahrhunderts mit dem ökologischen Credo des 21. Jahrhunderts.

Der "ovale Spiegelweiher" inmitten der Wiesenwellen wurde 2009 fertiggestellt. Im Herbst des gleichen Jahres wurden auch die westlichen Hänge des Wurzelweihers mit weiteren tausenden Calluna der Firma Held bepflanzt und 2010/2011 weitere Hügelzüge aufgeschüttet, auf denen 30.000 Narzissen und Krokusse gesetzt wurden.

Im Winter 2011/2012 wurder der neue Hohlweg ausgebaggert und mit vielen großen alten Wurzelstöcken belegt -außerdem wurde die "Ochsensuhle" - ein großer 0,2 Hektar großer Teich sowie der neue 500 Meter lange Bachlauf, der in gerader Sichtachse auf die Gongbrücke trifft fertiggestellt. In diesem Jahr wurden auch die Präriestauden mit Hilfe der Schnupperpraktikantinnen am Girls Day im April eingesetzt - jetzt warten wir auf die bis zu 2 Meter hohen Pflanzen.

Der Bhutanberg mit den im Wind wehenden Gebetsfahnen wird im Sommer 2013 erhöht und umgestaltet, denn in diesem Jahr kommt auf den Roten Berg ein Tempel aus Bhutan hinzu. In Bhutan vorgebaut, wird er - sofern alles klappt - von 5 bhutanesischen Handwerkern vor Ort hier wieder aufgebaut - eine Arbeit, bei der Sie den Handwerkern über die Schulter schauen können. Start wird ca. Mitte August sein - und wenn alles klappt, wird es auch noch eine neue "Drachenbrücke" geben!

Hauptprojekt im Winter 2012/2013 war die Erweiterung des Platnersbergs, der nun fast dreimal so groß ist wie zuvor. Die Bepflanzung mit über 10.000 Rosen wird allerdings noch etwas auf sich warten lassen - die Erdmaßen müssen sich erst setzen, bevor die Rosenstöcke hier eine neue Heimat finden...

Die Hügelzüge im Westen des Parks gehen nun bis zur Mitte der Allee und eröffnen damit ganz neue interessante Blickwinkel im Landschaftspark! Lassen Sie sich überraschen...

Öffnungszeiten:
Jeweils geöffnet 1. April bis Anfang November täglich von 10 bis 17 Uhr, Führungen nach Reservierung ganzjährig

Eintrittspreise:
Die Tageskarte kostet 8,00 € pro Person, an den Klangpark-Sonntagen ( bitte informieren Sie sich über die Termine) 10,00 € pro Person,
Kinder frei.

Führungen mit Baron Süsskind für Gruppen möglich, Preis pro Person 4,00 € oder mit dem Obergärtner 4,00 € zuzügl. Parkeintritt.
Hunde sind an der Leine bei allen Veranstaltungen erlaubt.

Falls Sie einen Rollstuhl oder einen Kinderwagen dabei haben, können Sie gerne am Drehkreuz klingeln, dort gibt es eine Service-Taste. Toiletten befinden sich im Gutshof im Marstall Wirtshaus oder direkt am Parkeingang, rechts an der Schlossmauer. Eine Behinderten Toilette gibt es nur im Marstall.

Gastronomie:
Das Café hat von Mai bis August von 14 bis 16.30 Uhr oder unter der Woche für Gruppen auf Anfrage geöffnet. Das Marstall Wirtshaus hat im April & Oktober an den Wochenenden von 11.30 - 16.30 Uhr und von Mai bis September von 11.30 bis 17.30 Uhr, auf Voranmeldung für Gruppen auch länger geöffnet!

Schloss und Park Dennenlohe

Landschaftspark

91743 Unterschwaningen, Landkreis Ansbach
Region: Mittelfranken, Ansbach, Rothenburg ob... 

(D) Schloss und Park Dennenlohe

Rhododendronpark & Botanischer Garten

Erkunden Sie auf kleinen malerischen Pfaden den romantischen Rhododendronpark

Öffnungszeiten:
Jeweils geöffnet 1. April bis Anfang November täglich von 10 bis 17 Uhr, Führungen nach Reservierung ganzjährig.

Der Weg führt Sie im Frühjahr über die Hügellandschaften des Landschaftsparks, die mit über zwanzigtausend Tulpen und Osterglocken bepflanzt sind - entlang des Dennenloher Schlossweihers auf elf Inseln, die Sie über zahlreiche unterschiedliche Brücken und Stege erreichen können bis Sie am Wegesende an der Schlossmauer und dem alten Rhododendronpark ankommen.

Auf ihrem Spaziergang können Sie eine große Anzahl seltener Bäume, Sträucher und Stauden bewundern, wie zum Beispiel freistehende Sumpf-Zypressen im Schlossweiher.

Die Artenvielfalt an Pflanzen schafft auch einen hervorragenden Lebensraum für unterschiedlichste Vogel- und Tierarten und bietet Raum für viele Pflanzen, die auf der Roten Liste aufgeführt sind.

Die Hauptdarsteller des Dennenloher Rhododendronparks sind aber natürlich die Namensgeber: Rhododendren und Azaleen.
Tausende Pflanzen, 500 Rhododendren- und Azaleen-, verschiedenste Sammlungen wie über 50 Flieder-, ebensoviele Magnolien-, Helleborus-, Hosta- sowie Iris- und Hemmerocallissorten, sind im ganzen Park verteilt und verzaubern in den Monaten April bis Juli den Park in ein farbenfrohes Blütenmeer.

Blühbeginn im Park ist um die Osterzeit mit Schneeglöckchen, Christrosen, Tulpen, Scilla und Tausenden von Osterglocken, gefolgt von frühblühenden Azaleen und ab Mitte April dann die Hauptblüte der Rhododendren die bis Ende Juni anhält.

Nicht umsonst ist der Schlosspark auch Mitglied der Royal Horticultural Society und des Botanic Gardens Conservation International.
Der Park ist eine Traumkomposition aus Inseln und Brücken, Licht und Farben, von Rhododendren überwuchert, während der japanisch-chinesische Bachlauf sowie asiatische Tempel und Tore einen transzendenten Akzent setzen!

Ruhen Sie sich nach dem Parkspaziergang - für den Sie mindestens 90 Minuten einplanen sollten - im Orangerie-Café aus und genießen Sie den Blick auf die neuen Labyrinthe.
Das Café hat von Mai bis August von 14 bis 16.30 Uhr oder unter der Woche für Gruppen auf Anfrage geöffnet. Das Marstall Wirtshaus hat im April & Oktober an den Wochenenden von 11.30 - 16.30 Uhr und von Mai bis September von 11.30 bis 17.30 Uhr, auf Voranmeldung für Gruppen auch länger geöffnet!

Der Eingang zum Rhododendronpark befindet sich direkt am Parkplatz beim Pavillon. Dort finden Sie auch einen Geldwechselautomaten, falls Sie den Eintritt nicht passend in Münzen parat haben.

Die Tageskarte kostet 8,00 € pro Person, an den Klangpark-Sonntagen ( bitte informieren Sie sich über die Termine) 10,00 € pro Person, Kinder frei.
Führungen mit Baron Süsskind für Gruppen möglich, Preis pro Person 4,00 € oder mit dem Obergärtner 4,00 € zuzügl. Parkeintritt.
Hunde sind an der Leine bei allen Veranstaltungen erlaubt.

Falls Sie einen Rollstuhl oder einen Kinderwagen dabei haben, können Sie gerne am Drehkreuz klingeln, dort gibt es eine Service-Taste. Toiletten befinden sich im Gutshof im Marstall Wirtshaus oder direkt am Parkeingang, rechts an der Schlossmauer. Eine Behinderten Toilette gibt es nur im Marstall.

Schloss und Park Dennenlohe

Rhododendronpark & Botanischer Garten

91743 Unterschwaningen, Landkreis Ansbach
Region: Mittelfranken, Ansbach, Rothenburg ob... 
Monopteros

(D) Englischer Garten München

Monopteros

Besucherinformationen

Der Englische Garten ist sowohl künstlerisch von hoher Qualität als auch sozialgeschichtlich als der erste Volksgarten auf dem Kontinent von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung des öffentlichen Stadtgrüns. Geprägt von großzügiger Weite mit ständig wechselnden visuellen Bezügen zu Parkarchitekturen und landschaftlichen Elementen, von tiefen Räumen und vom Wechselspiel zwischen Licht und Schatten gezeichneten Kulissen, ist der Englische Garten als Musterbeispiel für den klassischen Landschaftsgarten in die Geschichte der Gartenkunst eingegangen.

Mit einer Fläche von 417 ha ist der Englische Garten (inkl. Maximiliansanlagen, Hof- und Finanzgarten) eine der größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt (größer als der Central Park in New York oder der Hyde Park in London). Er erstreckt sich heute über den Hof- und Finanzgarten vom Odeonsplatz bis weit in den Norden der Stadt.

Jährlich besuchen ca. 3,5 Mio. Menschen den Englischen Garten.
Für die Besucher stehen vier Gaststätten (Aumeister, Chinesischer Turm, Hirschau und Seehaus) sowie vier Kioskbetriebe zur Verfügung.
Der Biergarten am Chinesischen Turm ist mit 7000 Sitzplätzen einer der größten Biergärten in Bayern.

Öffnungszeiten
ganzjährig geöffnet
Historisches Kinderkarussell am Chinesischen Turm
April bis Oktober: bei schönem Wetter täglich ab 14 Uhr, in den Schulferien ab 13 Uhr

Eintrittspreis
Eintritt frei

Führungen
Buchung von Führungen für private Gruppen

Zuständige Verwaltung
Verwaltung des Englischen Gartens München
Englischer Garten 2
80538 München
Telefon (0 89) 3 86 66 39-0
Fax (0 89) 3 86 66 39-23
gvenglischergarten@bsv.bayern.de

Englischer Garten München

Besucherinformationen

80538 München
Region: München, Umgebung 

(D) Schloss Johannisburg mit Schlo...

Schlossgarten Aschaffenburg

Als die Stadtbefestigung ihren Sinn verloren hatte, entstanden auf dem Gelände des Stadtgrabens und der Wälle im Umgriff des Schlosses Johannisburg entlang des Mainufers Nutzgärten zum Anbau von Wein, Obst und Gemüse. 1782 wurde von Emanuel d'Herigoyen der malerisch auf einem Felsen hoch über dem Main liegende Frühstückstempel erbaut. Drei Jahre später ließ der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Friedrich Carl von Erthal den Stadtgraben im landschaftlichen Stil gestalten.

Den pflanzenberankten Arkadengang, die Verbindung vom Schloss zum Frühstückstempel und Stadtgraben, errichtete d'Herigoyen 1788 auf den Resten der Stadtmauer. Auf der gegenüberliegenden Seite des Schlosses wurde in Zusammenhang mit dem Bau des Kornhäuschens das "Kastanienwäldchen", ein regelmäßig mit Roßkastanien überstelltes Quartier, angelegt.

Das 1843-48 nach den Plänen von Friedrich von Gärtner erbaute Pompejanum sollte mit den Freianlagen eine mediterrane Landschaftsszene darstellen. Soweit möglich wurden Pflanzen der Mittelmeerflora wie Feigen und Agaven verwendet, Pinien jedoch durch Schwarzkiefern und Zypressen durch Pyramidenpappeln ersetzt. Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte und 1963 wieder angelegte Weinberg vervollkommnete schließlich die südliche Szene. Der inmitten des Schlossgartens liegende Stadtgraben wurde 1850 in der Vielfalt seiner Baumarten erheblich erweitert.

Das Mainufer zwischen Schloss und Pompejanum wird durch die aus Garten und Bauwerk bestehende Staffage als mediterrane Ideallandschaft interpretiert. König Ludwig I. hielt sich dort gerne auf und sprach von seinem "Bayerischen Nizza".

Öffnungszeiten
Dezember + Januar: 6-17 Uhr
Februar + März: 6-18 Uhr
April - September: 6-21 Uhr
Oktober + November: 6-18 Uhr

Eintrittspreis
Eintritt frei

Schloss Johannisburg mit Schlos...

Schlossgarten Aschaffenburg

63739 Aschaffenburg
Region: Unterfranken, Würzburg, Aschaffenburg... 

(D) Festung Marienberg mit Fürsten...

Fürstengarten Festung Marienberg

Der Fürstengarten auf der "Schütt", der alten Batteriestellung vor der Ostseite der Festung Marienberg, wurde wohl im frühen 16. Jahrhundert als Garten angelegt. Die kunstvollen Terrassen mit prachtvollen Balustraden und wahrscheinlich auch die beiden Kaskadenbrunnen an den Schmalseiten müssen aus stilistischen Gründen der Zeit des Fürstbischofs Johann Philipp von Schönborn (1642-1673) entstammen, wofür auch das Schönbornwappen an der Balustrade der Aussichtskanzel der Gartenterrasse spricht.

Seine 1937 wiederhergestellte und heute noch vorhandene Form erhielt der Garten erst um 1700 unter Johann Philipp von Greiffenclau, der damals die Bischofswohnung und die Kirche auf dem Marienberg neu ausstatten ließ. Das achtgeteilte Parterre mit Springbrunnen wurde damals mit vier allegorisch-mythologische Figuren geschmückt, vielleicht Versinnbildlichungen der vier Jahreszeiten. Zwei der zerstörten Originalskulpturen wurden durch Nachbildungen ersetzt.

Aus der Zeit um 1700 stammen auch die beiden Gartenpavillons auf den oberen Terrassen, die wohl Josef Greising zuzuschreiben sind. Der südliche Pavillon hat noch seine reiche spätbarocke Stuckausstattung erhalten.

Das Gartenparterre wurde 1937/38 nach Festungsplänen des frühen 18. Jahrhunderts in seiner alten achtgeteilten Form mit Springbrunnen wiederhergestellt. Vom Fürstengarten bietet sich eine einzigartige Aussicht auf Würzburg und das Maintal bis Randersacker sowie auf den Nikolausberg mit Käppele.

Öffnungszeiten
April - Oktober: 9-17.30 Uhr
November - März: geschlossen

Eintrittspreis
Eintritt frei

Festung Marienberg mit Fürstenb...

Fürstengarten Festung Marienberg

97082 Würzburg
Region: Unterfranken, Würzburg, Aschaffenburg... 

(D) Kaiserburg Nürnberg mit Burgga...

Burggarten auf der Kaiserburg Nürnberg

Im Laufe der durch einige Jahrhunderte führenden Entwicklungsgeschichte der Kaiserburg Nürnberg wird über viele Gartenanlagen, die nicht mehr erhalten sind, berichtet. So zeigt bereits die älteste Darstellung der Kaiserburg von 1425 einen Baumgarten mit einem geflochtenen Zaun. Kaiser Friedrich III. (1440-1493) ließ auf der Südseite des Palas in Anlehnung an die Gärten der morgenländischen Königin Semiramis "Hängende Gärten" anlegen, die auf Pfeilern ruhten und Wein, Blumen und kleine Obstbäume trugen. Noch zu Beginn des 18. Jahrhunderts rühmte Johann Christoph Volkamer, Verfasser des Kupferstichwerks "Nürnberger Hesperiden", diese Gärten.

Zwischen 1538 und 1545 wurden an Nord- und Westseite Bastionen errichtet, auf denen später der heute vorhandene Burggarten angelegt wurde. Auf der großen Bastion ist ein Rosenquartier in Form eines Quadratparterres ausgeformt, das von einer Baumzeile gerahmt wird, die teilweise aus Schnurbäumen (Sophora) besteht. Von hier führt ein Weg zum Südteil des Gartens auf der unteren Bastion. Das zentrale Rondell wird von einem streng geschnittenen Baumrondell aus Feldahorn umspannt.

Neben dem eigentlichen Burggarten befinden sich auf der Kaiserburg noch einige kleinere Gärten. Diese sind aber bis auf den sogenannten Maria Sibylla Merian-Garten, der unmittelbar neben dem Heidenturm liegt und an die bedeutende Nürnberger Künstlerin und Naturforscherin erinnert, nicht zugänglich.

Im inneren Burghof stand, bis sie 1934 ersetzt werden musste, die mehrhundertjährige "Kunigundenlinde". Sie oder ihre Vorgängerin soll von der heilig gesprochenen Kaiserin Kunigunde gepflanzt worden sein. Unter der Linde fand vermutlich das Hofgericht statt. Auch Albrecht Dürer berichtete von der großen Linde, unter der zur Sommersonnenwende 1455 getanzt wurde. Der 1934 gepflanzte Baum, der nur wenig Wurzelraum über dem anstehenden Fels nutzen konnte, musste vor einigen Jahren wieder erneuert werden.

Öffnungszeiten

April - Oktober: frühestens ab 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit (längstens bis 20 Uhr)
November - März: geschlossen

Eintrittspreis
Eintritt frei

Kaiserburg Nürnberg mit Burggar...

Burggarten auf der Kaiserburg Nürnber...

90403 Nürnberg
Region: Nürnberg, Fürth, Erlangen 

(D) Schloss und Park Nymphenburg

Schlosspark Nymphenburg
Vom Barockpark zum Landschaftsgarten

Die Geschichte des Schlosses und die Geschichte des Parks Nymphenburg sind untrennbar miteinander verflochten. Sie umspannen einen Zeitraum von mehr als 300 Jahren. Ab 1664 ließ sich die Kurfürstin Henriette Adelaide von Savoyen nach Plänen des Bologneser Architekten Agostino Barelli ein Sommerschloss errichten, an dessen Westseite ein kleiner Ziergarten angeschlossen war. Der Garten Henriette Adelaides ging in der späteren Anlage völlig unter. Max Emanuel ließ ab 1701 den Schlossbau seiner Mutter und auch die Gartenanlage erweitern. Neuplanung und Ausführung des Gartens wurde von Charles Carbonet durchgeführt, einem Schüler André Le Nôtres, des Schöpfers von Versailles. Auf ihn geht wohl der Kanal zurück, der ab 1701 in der bereits vorhandenen Schneise angelegt wurde, um das Wasser aus der zwei Kilometer entfernten Würm in den Garten zu leiten. 

Erst 1715 setzte der entscheidende Ausbau von Schloss und Garten zur weithin gerühmten Barockanlage ein, der von Dominique Girard und dem bayerischen Hofbaumeister Joseph Effner getragen wurde. Nun erst kam es nach einheitlichen Plänen zur Vollendung des Nymphenburger Kanalsystems, der Ausstattung des Gartens mit einer Vielzahl von Wasserkünsten und den dafür notwendigen Pumpwerken, aber auch zur gestalterischen Verfeinerung der Parterres, der Heckengärten und des ausgedehnten waldartigen Parks.

Am Ende der Regierungszeit Max Emanuels (1726) breitete sich vor der Westseite des Schlosses ein axial-symmetrisch aufgebauter Gartenbereich aus, der von dem vierteiligen, in Schlossnähe mit Broderien verzierten "Großen Parterre" geprägt war. In dessen Achsenkreuz lag das "Große Bassin" mit der Florafontäne. Die seitlich an das Parterre angrenzenden Boskette enthielten mehrere Gartenräume, die die Einrichtungen für den Zeitvertreib der höfischen Gesellschaft aufnahmen.

Öffnungszeiten


Haupttor:
Januar bis März und November/Dezember: 6-18 Uhr
April und Oktober: 6-20 Uhr
Mai bis September: 6-21.30 Uhr

Die übrigen Parktore werden ½ Stunde früher geschlossen.

Eintrittspreis:
Eintritt frei

Führungen:
Buchung von Führungen für private Gruppen

Wasserspiele:
Die Fontänen sind in der Regel von Ostern bis Mitte Oktober täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr in Betrieb.

Die historischen Pumpwerke in den Brunnhäusern des Schlossparks können von Ostern bis Anfang Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Ausstellung zum Park:
Von April bis Mitte Oktober kann im Geranienhaus täglich von 9-18 Uhr die Ausstellung "Friedrich Ludwig von Sckell und Nymphenburg" besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. 

Schloss und Park Nymphenburg

Schlosspark Nymphenburg

80638 München
Region: München, Umgebung 

(D) Schloss und Park Schönbusch

Park Schönbusch

Der Park Schönbusch ist einer der frühesten Landschaftsgärten Süddeutschlands. Der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Friedrich Karl von Erthal ließ ab 1775 das ehemalige kurfürstliche Wildgehege zu einem Park umgestalten. Unter maßgeblicher Mitwirkung seines Staatsministers Graf Wilhelm von Sickingen und des Architekten Emanuel d'Herigoyen wurden ab 1775 künstliche Seen und Wasserläufe ausgehoben, Hügel aufgeschüttet und ein geschlängelter Gürtelweg angelegt.

An Parkbauten kamen zum Schloss bis 1788/89 das Wirtschaftsgebäude, die Hirtenhäuser und das Dörfchen als ländlich-pittoreske Staffagen, der Freundschaftstempel und das Philosophenhaus, der Aussichtsturm, der Speisesaal und die Rote Brücke hinzu.

Zur Vollendung der Gartenanlage war spätestens seit 1783 Friedrich Ludwig von Sckell hinzugezogen worden. Sckell konnte hier erstmals die in England erlernten Grundsätze der landschaftlichen Gestaltung in einem als Ganzes neu angelegten Park anwenden. Er hinterließ einen der bedeutendsten Landschaftsgärten Deutschlands.

Rund um das "Dörfchen" grasen Schottische Hochlandrinder das ganze Jahr über und unterstützen damit die Absicht der Schöpfer des Parks, ländlich-idyllische Parkszenerien zu schaffen.

Im ehemaligen Küchenbau ist heute ein Besucherzentrum untergebracht, dessen Schwerpunkt die Ausstellung "Alles scheint Natur" zur Geschichte und Entwicklung des Parks ist.

Öffnungszeiten
Park:
ganzjährig geöffnet

Besucherzentrum:
April-September: Samstags, sonntags und feiertags von 11-18 Uhr

Eintrittspreise Park:
Eintritt frei

Besucherzentrum:
Eintrittskarte Schloss Schönbusch erforderlich

Sonderführungen
Das Führungsnetz Aschaffenburg bietet Führungen zu Wunschterminen für Gruppen (auch Kinderführungen) durch den Park in Deutsch und verschiedenen Fremdsprachen an. Im Sommer findet jeden 3. Sonntag im Monat um 15 Uhr eine Führung mit Besteigung des Aussichtsturms statt. Weitere Informationen und Anmeldung: Führungsnetz Aschaffenburg www.fuehrungsnetz- aschaffenburg.de

Schloss und Park Schönbusch

Park Schönbusch

63741 Aschaffenburg
Region: Unterfranken, Würzburg, Aschaffenburg... 

(D) Schloss und Park Seehof

Schlosspark Seehof

Der 1693 zum Fürstbischof von Bamberg gewählte Lothar Franz von Schönborn fand einen, von seinem Vorgänger begonnenen, noch unfertigen Schlossbau vor. Für die Bamberger Fürstbischöfe sollte eine Sommerresidenz mit Garten entstehen. Ein axial auf Schloss Seehof bezogenes 21 ha großes Grundstück ließ der Fürst abstecken.

Die südlich vorgelagerten Weiher mit dem anschließenden Hauptsmoorwald, der treffliche Jagdgründe versprach, waren wichtige Orientierungspunkte. Die natürliche Erhebung, auf der das Schloss stand, ließ der Fürstbischof in strenge Terrassen umformen und teilte den Garten in sechs große Quartiere. Damit schuf er die bis heute erhaltene Gartenstruktur, die innerhalb der Barockgärten in Deutschland eine Sonderstellung einnimmt und eher an Gärten italienischer Villen oder holländischer Anlagen erinnert, als an die sonst üblichen französischen Vorbilder. Orangerien, Brunnen mit Fontainen, Heckentheater, Boskett- und Broderieparterre vervollständigten die Anlage.

Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1757-79) verlegte die Kaskade auf die Südseite und legte ein Labyrinth an. Hinzu kam die figürliche Ausstattung des Gartens mit 400 Skulpturen von Ferdinand Tietz, von denen heute nur noch wenige erhalten sind.

Eine Kastanienallee von 1797 beginnt an der oberen Schlossterrasse und reicht über die Einfriedungsmauern hinaus bis zur Schweizerei im Osten und zur Fasanerie im Westen.

In den letzten Jahren wurden die Kastanienallee und die gartenrahmenden Lindenalleen nachgepflanzt und die Tapis verts neu angelegt. Besonders beeindruckend sind die alten Hainbuchenhecken an der Hauptzufahrt, der ebenso alte Laubengang und die Lindensäle.

Im Mittelpunkt des Gartens steht die 1772 geschaffene, nach der Säkularisierung zunehmend verfallene und 1995 wieder in Betrieb genommene Kaskade. Ihr Programm verkündet den Ruhm des Herkules, stellvertretend für den des Fürstbischofs.

Öffnungszeiten
ganzjährig geöffnet

Wasserspiele
Mai bis 7. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde

Eintrittspreis
Eintritt frei

Führungen
Führungen auf Anfrage.

Schloss und Park Seehof

Schlosspark Seehof

96117 Memmelsdorf,, Landkreis Bamberg
Region: Oberfranken, Bayreuth, Bamberg, Cobur... 

(D) Schloss und Hofgarten Veitshöc...

Hofgarten Veitshöchheim

Als Rahmung des "Sommer- und Lusthauses", des heutigen Schlosses Veitshöchheim, entstand ab 1702 ein Blumengarten, der ungefähr quadratisch abgesteckt war. Der Zugang erfolgte von der Dorfstraße her. Daraus ergab sich die Anlage eines Vorgartens mit Haupteingang und Auffahrt. Auf der nördlichen Seite befand sich ein Nutzgarten mit einem Karpfenteich und auf der Südseite ein langgestreckter Baumgarten, der als Gehölz für Fasane und Wild diente.

Unter Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenklau (reg. 1699-1719) wurden in den Jahren 1702/1703 die grundlegenden Arbeiten zur Umwandlung der Fasanerie in einen repräsentativen Garten durchgeführt. Die heute noch bestehenden Balustraden, Futtermauern, Umfassungsmauern, Hauptwege und Seen wurden angelegt.

Unter Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenklau (1749-1754) wurden durch Johann Wolfgang van der Auvera (1708-1756) die ersten Figurenzyklen geschaffen.

Die heute bestehende differenzierte Ausgestaltung des Gartens entstand ab 1763 durch Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755-1779). Er beauftragte den "bedeutendsten deutschen Gartenplastiker seiner Zeit" Ferdinand Tietz (1708-1777) mit der Schaffung weiterer Figurenzyklen. In nur wenigen Jahren zwischen 1765 und 1768 verwirklichte dieser den Auftrag. Die letzte Phase der figürlichen Ausstattung erfolgte von 1772 bis 1780 durch Johann Peter Alexander Wagner (1730-1809).

Nach dem Tod von Seinsheims wurde die Bedeutung des Gartens lange Zeit nicht voll erkannt, bis in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Restaurierung des Gartens auf den Rokoko-Zustand von 1779 einsetzte. Dieser Garten dürfte der in inhaltlichen und auch praktisch nachvollziehbaren Bedeutungszusammenhängen differenzierteste Garten im deutschsprachigen Raum sein. Das kosmologische Programm dieses Gartens sieht das Schloss des Fürstbischofs als Sinnbild des Himmels. Die großen, frei gewachsenen Bäume am Schloss, am großen und kleinen See und im Rondell sind Zutaten des 19. Jahrhunderts.

Öffnungszeiten
Ganzjährig ab 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit (längstens bis 20 Uhr)

Eintrittspreis
Eintritt frei

Führungen
Es gibt die Möglichkeit, sich per Audioguide durch den Hofgarten führen zu lassen.

Schloss und Hofgarten Veitshöch...

Hofgarten Veitshöchheim

97209 Veitshöchheim, Landkreis Würzburg
Region: Unterfranken, Würzburg, Aschaffenburg... 

(D) Residenz und Hofgarten Würzbur...

Hofgarten Würzburg

Der Hofgarten der Würzburger Residenz liegt am Rande der barocken Stadtbefestigung, die mit ihren massiven Stützmauern das Areal noch heute im Osten begrenzt. Im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde der Hofgärtner Johann Prokop Mayer (1735-1804) damit beauftragt, den Hofgarten der Residenz anzulegen. Mayer teilte das kompliziert geschnittene und zu den Bastionen stark ansteigende Gartengelände geschickt in einzelne, symmetrisch gegliederte und in sich geschlossene Gartenpartien auf. Ganz im Stile des Rokoko stattete er die verschiedenen Gartenbereiche mit einer Fülle von geschnittenen Formobstbäumen, Kübelpflanzen, Blumenbeeten, Hecken, Spalieren und Laubengängen aus.

Der sogenannte Ostgarten, der in der Verlängerung der Hauptachse der Residenz liegt, steigt über drei Terrassen bis zum Scheitel der begrenzenden Bastion an. Der rechteckige Südgarten ist im Gegensatz dazu völlig eben. Er besitzt in seiner Mitte ein rundes Wasserbassin mit einem großen Monolithen aus Tuffstein, über dem auch in den Wintermonaten ein kleiner Springstrahl aufsteigt.

In den Parterres des Ost- und Südgartens werden bereits seit einigen Jahren die rahmenden Blumenrabatten nach historischem Vorbild bepflanzt und in dem wieder hergestellten Küchengarten unterhalb der Orangerie stehen wieder Formobstbäume, die nach alten Schnittmethoden gezogen werden. Zur Stadt hin ist den streng geometrischen Gartenteilen eine kleine landschaftliche Partie aus dem frühen 19. Jahrhundert vorgelagert.

Die klassizistischen Gartenskulpturen stammen aus der Werkstatt des Hofbildhauers Johann Peter Wagner (heute durch Abgüsse ersetzt) und die aufwändigen schmiedeeisernen Torgitter aus der Werkstatt des Hofschlossers Johann Georg Oegg.

Im Jahr 2002 wurde der wiederangelegte Küchengarten im Hofgarten der Residenz Würzburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Küchengarten wurde in Anlehnung an die ehemals vorhandene Wege und Beetstruktur wieder neu angelegt und mit historischen und neuen Obst- und Gemüsekulturen bepflanzt.

Öffnungszeiten
ganzjährig ab 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit (längstens bis 20 Uhr)

Eintrittspreis
Eintritt frei

Residenz und Hofgarten Würzburg

Hofgarten Würzburg

97070 Würzburg
Region: Unterfranken, Würzburg, Aschaffenburg... 

Hessen (1)Nach oben

(D) Residenzstadt Laubach

Schlosspark Laubach

Großer Anziehungspunkt für Spaziergänger und Ausflügler ist der weitläufige Schlosspark mit Blick auf das Residenzschloss der Grafen zu Solms-Laubach. Bei schönem Wetter entspannt man auf einer Wiese oder beobachtet die Wildenten auf dem Schwanenteich.

Der Schlosspark Laubach, wie er sich heute als „englischer Landschaftsgarten“ präsentiert, wurde um die 1870er Jahre geschaffen und maßgeblich von Graf Hermann zu Solms-Laubach, Professor für Botanik an der Universität Göttingen und Straßburg, konzipiert. Allerdings wurde er bereits sehr viel früher als Garten angelegt, in Teilen landwirtschaftlich genutzt und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert.

Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist der Schlosspark heute mit seinem wertvollen Baumbestand der Schauplatz unterschiedlichster Großveranstaltungen, zu denen mehrere zehntausend Besucher pilgern. Dazu zählen die Garten- und Landhaustage "La Villa Cotta", das traditionelle Laubacher "Lichterfest", das Bluesfestival „Blues, Schmus & Apfelmus“ und eine Reihe weiterer Feste.
Darüber hinaus wird er natürlich als Erholungs- und Freizeitort von Bürgern und Gästen der Stadt Laubach genutzt. Großer Beliebtheit erfreuen sich außerdem die sonntäglichen Konzerte. Wer möchte, kann beim Sommerbiathlon sogar etwas für seine Fitness tun.

Öffnungszeiten & Eintritt
Ganzjährig geöffnet bei freiem Eintritt, außer zu kostenpflichtigen Veranstaltungen“

Residenzstadt Laubach

Schlosspark Laubach

35321 Laubach, Landkreis Gießen
Region: Vogelsberg, Alsfeld, Lauterbach, Laub... 

Mecklenburg-Vorpommern (1)Nach oben


Niedersachsen (6)Nach oben

(D) Residenzmuseum im Celler Schlo...

Schlosspark

Die Vorgeschichte des Schlossparks beginnt mit dem späten 18. Jahrhundert, weil bis dahin die Befestigungsanlagen unangetastet geblieben waren.

Mit dem Abbruch wurde 1784 an den westlichen Bastionen begonnen und bis 1827 fortgesetzt. Das Material ist größtenteils in den ursprünglich sehr breiten Schlossgraben verfüllt worden. Das neu entstandene Gelände zwischen Schloss und dem auf eine durchschnittliche Breite von 23 Fuß (ca. 6,7 m) reduzierten Schlossgraben wurde mit Bäumen bepflanzt und als Promenade entlang einer rundumführenden Pappelallee genutzt.

Als 1839 beschlossen wurde, das Celler Schloss für das hannoversche Königshaus herzurichten, wurden die Flächen jenseits des Schlossgrabens aus der Verpachtung zurückgenommen bzw. angekauft.

Unter der Leitung des Garteninspektors SCHAUMBURG aus Hannover wurden die Erweiterungsmaßnahmen von 1847 bis 1866 fertiggestellt. Auch die Flächen vor dem Oberappellationsgericht, dem heutigen Oberlandesgericht, waren in die Anlage integriert worden.

Im Jahre 1868 kamen die Schlossanlagen unter die Administration und Fachaufsicht der königlich preußischen Hofgartendirektion in Potsdam. Im Prinzip sind danach bis heute die Grundzüge der Anlage erhalten geblieben. Im westlichen Teil wurden 1899 Baugrundstücke abgegeben, 1922 wurde ein Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges auf der zentralen Rasenfläche vor der Ostseite des Schlosses errichtet, welches 1999 in den Stadtpark umgesetzt wurde. 1936 ging aufgrund der notwendigen Verbreiterung der Mühlenstraße im Norden ein Geländestreifen verloren.

Heute ist der Schlosspark ein beliebter Treffpunkt nicht nur für die Celler Bürgerinnen und Bürger sondern auch für die zahlreichen Touristen, die von hier aus entweder mit einer Stadtführung beginnen oder sich vom Einkaufsbummel erholen.

Residenzmuseum im Celler Schlos...

Schlosspark

29221 Celle, Landkreis Celle
Region: Lüneburger Heide, Lüneburg, Celle 

(D) Schloss Hämelschenburg

Garten und Park von Schloss Hämelschenbu...

Das Weserrenaissanceschloss Hämelschenburg hat einen besonderen Reiz durch die historisch gewachsene Einbettung in die Landschaft.

Bereits von Weitem weist die unter Landschafts- und Naturschutz stehende Kulturlandschaft des Emmertals auf das Rittergut und das Dorf Hämelschenburg hin. Sie wird geprägt von dem mäandrierenden Fluss, dem freien Wiesental, alten Parkbäumen, einer Lindenallee und der mächtigen Gartenmauer.

Die östlich des Schlosses gelegene 600 m lange und 4 m hohe Sandsteinmauer schützt nach mittelalterlichem Verständnis den Garten vor der Natur. Hinter ihr liegt der in seiner Struktur gut erhaltene Renaissancegarten. Er wurde beim Bau des Schlosse angelegt und galt damals als einer der prächtigsten Gärten in Norddeutschland. Seine dreigliedrige Einteilung in einen Lust-, einen Nutz- und einen Obstgarten wurde beibehalten.

Der Lustgarten konnte im Jahr 2000 in moderner Form rekonstruiert und durch einen idyllischen Weg mit der Wassermühle verbunden werden. Im ehemaligen Nutzgarten wurde der Pferdeauslauf für ein Trakehnergestüt eingerichtet. Unterhalb des Gartenhauses befindet sich weiterhin der Obstgarten.

Auf der westlichen Seite des Schlosses wurde Mitte des 19. Jahrhunderts der Wall abgetragen, die Gracht zugeschüttet und ein Park mit exotischen Bäumen angelegt. Das bis dahin isoliert liegende Wasserschloss wurde dadurch in die Landschaft eingebunden. Der Landschaftspark ist im Gegensatz zum Renaissancegarten offen und geht natürlich in den angrenzenden Wald über.

Im Park steht eine Pyramide, die Georg Laves 1855 als Begräbnisstätte der Familie von Klencke errichtet hat. Sie wird seit 1942 nicht mehr benutzt.

Garten, Mühle und Gutshof sind öffentlich. Der Park ist im Winter und nach einer Führung frei zugänglich. Ein Spaziergang lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Die vielen Sichtachsen bieten eindrucksvolle Blicke auf die vollständig erhaltene Renaissanceanlage.

Schloss Hämelschenburg

Garten und Park von Schloss Hämelsche...

31860 Emmerthal, Landkreis Hameln-Pyrmont
Region: Weserbergland, Göttingen, Hameln 

(D) Herrenhäuser Gärten Hannover

Großer Garten: Barocke Pracht

Der Große Garten lädt als fast unverändertes Beispiel eines barocken Gartens mit formalem Grundriss, prächtigem Parterre, sprudelnden Kaskaden und Fontänen zum Lustwandeln ein. „Der Garten ist mein Leben“, sprach Kurfürstin Sophie, die ihn von 1679 bis 1714 anlegen ließ. Das Schloss, einstige Sommerresidenz der Welfen, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Wiedererrichtet als Tagungszentrum und Museum gibt es seit 2013 den Herrenhäuser Gärten ihren architektonischen Bezugspunkt zurück. Vom glanzvollen Leben bei Hofe zeugen auch das Galeriegebäude mit seinem freskengeschmückten Festsaal und das einzigartige historische Heckentheater.

Eine faszinierende Zutat der Moderne ist die von Niki de Saint Phalle gestaltete Grotte: Mit Figuren, Glasmosaiken und Kieselsteinen schuf die französische Künstlerin ein begehbares Kunstwerk, das Glück und Lebensfreude ausstrahlt.

Öffnungszeiten:
täglich ab 9 Uhr, Mai bis August bis 20 Uhr, sonst bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet. In der Wintersaison und vor Veranstaltungen sind die Öffnungszeiten zeitweise eingeschränkt.

Eintritt:
Gesamtkarte Großer Garten, Berggarten, Museum 8 Euro / Gruppen ab 15 Pers. 7 Euro / Berggarten 3,50 Euro / Kinder bis 12 J. frei/ Jugendliche 12-17 J. 4 Euro / Jahreskarte Gärten 25 Euro

Die eintrittspflichtigen Bereiche können auch an unterschiedlichen Tagen besucht werden. Ermäßigte Preise für SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, BFD-, FSJ-, FÖJ- und FWD-Leistende, Familien, Behinderte ab 50 GdB sowie in der Wintersaison.

Herrenhäuser Gärten Hannover

Großer Garten: Barocke Pracht

30419 Hannover
Region: Hannover, Hildesheim, Stadthagen 

Nordrhein-Westfalen (4)Nach oben

(D) Schloss Dyck

Der Schlosspark

Das Wasserschloss Dyck liegt inmitten eines malerischen englischen Landschaftsgartens. Auf vier Inseln verteilt, erhielten Schloss und Vorhöfe ihr barockes Antlitz im 17. Jahrhundert. Seit über 900 Jahren im Besitz der Fürsten und Altgrafen zu Salm-Reifferscheidt-Dyck, ist Schloss Dyck seit Gründung der Stiftung Schloss Dyck im Jahr 1999 Dank Unterstützung der Öffentlichen Hand nun Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur mit internationaler Ausrichtung.

Nach einer behutsamen Restaurierung in jüngster Zeit präsentiert sich der Schlosspark heute wieder so, wie er im frühen 19. Jahrhundert von Thomas Blaikie in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Schlossherrn angelegt wurde. Hat man die interessanten Themen- und Mustergärten im Eingangsbereich hinter sich gelassen, führen Alleen und schattige Waldwege hin zum Schloss und in die einzelnen historischen Parkbereiche hinein. Auf weiten Wiesenflächen und zwischen sanft modellierten Hügeln finden die über 200 Jahre alten Baumgruppen und Solitäre den idealen Raum, sich zu entfalten.

Besondere Blühereignisse im April bieten die weiten Schlosswiesen, sowie die prachtvollen Azaleen- und Rhododendronkulturen im Mai. Kleinteiliger wird die räumliche Gestaltung auf der Orangeriehalbinsel, wo Pflanzbeete und Staudengarten klare Linien bilden.

Der Park birgt eine vielfältige und überaus gut erhaltene Gehölzsammlung. In Alter und Artenreichtum findet man in Europa wenige vergleichbare Anwesen.

Öffnungszeiten:


Sommersaison von April bis Oktober:
Park: Di - Fr 10.00 bis 18.00 Uhr; Ausstellung im Schloss: 14.00 bis 18.00 Uhr
Park: Sa/So/Feiertage 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Ausstellung im Schloss: 12.00 bis 18.00 Uhr

Wintersaison ab November bis März:
Park: Di - Fr 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ausstellung im Schloss: geschlossen
Park: Sa/So/Feiertage 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ausstellung im Schloss: 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Verweildauer im Park bis zum Einbruch der Dunkelheit

Preise:
Erwachsene 9 Euro -Ermäßigt 6 Euro
Kinder von 7-16 Jahre 1,50 Euro
Kinder bis 6 Jahre frei
Ermäßigte Abend- und Gruppenkarten

Schloss Dyck

Der Schlosspark

41363 Jüchen Rhein-Kreis Neuss
Region: Niederrhein, Krefeld, Xanten, Kleve 

(D) Gräflicher Park Grand Resort

DER PARK

Die Anfänge des Gräflichen Parks liegen in der 1669 von Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg angelegten doppelreihigen Lindenallee. Diese wird zu Anfang des 18. Jahrhunderts durch eine hierzu rechtwinklig verlaufende Allee ergänzt. Noch heute bestimmen diese beiden Alleen mit der im Kreuzungspunkt befindlichen Heilquelle die Grundstruktur des Parks. Graf Caspar Heinrich von Sierstorpff gestaltete den Park dann als Landschaftspark nach englischen Vorbild um.

Das Erscheinungsbild des 64 Hektar großen Parks ist geprägt vom Klassizismus und Frühbiedermeier. Ein Merkmal sind die drei Mal jährlich wechselnden Beetbepflanzungen mit jeweils ca. 30.000 Pflanzen, die in jedem Jahr anders gestaltet werden. Seit 2009 wird der südwestliche Teil durch den Stauden- und Gräsergarten des internationalen Gartenkünstlers Piet Oudolf bestimmt: Der wie eine wilde Wiese wirkende blühende Fluss wechselt im Verlauf der Jahreszeiten immer wieder seine Erscheinung und ist einer der ganz wenigen öffentlich zugänglichen Gärten des weltbekannten Gartenarchitekten in Deutschland.

Informationen:
Kostenpflichtiger Eintritt von April bis Oktober 2014 täglich von 8 bis 18 Uhr.

Gastronomie:
"Caspar’s Restaurant" mit Parkterrasse
Restaurant „Pferdestall“ mit Alleenterrasse und Biergarten
Café im Park
Oscar’s Bar

Weitere Informationen:
Gästeservice-Center im Park, Tel. 05253.95 23-700, Email: info@graeflicher-park.de

FÜHRUNGEN
Öffentliche Führung:
Jeden Dienstag um 14.30 Uhr. Teilnahmegebühr € 3,00 pro Person.

Anfrage und Buchung für Gruppenführungen:
events@graeflicher-park.de oder Tel.: 0 52 53.95 23-502 oder -503.

Die Besonderheiten des Gräflichen Parks:
  • Englischer Landschaftsgarten mit weit geschwungenen Wegen, gepflegten Rasenflächen und eindrucksvollen Solitärbäumen
  • Großer - teilweise über 200 Jahre alter - vielfältiger und seltener Baumbestand (ca. 1500 Bäume# 
  • Sichtachsen zu den umliegenden Orten und außergewöhnliche Ausblicke #Fächerblick#
  • Rosengarten mit Monopteros
  • Lilienwiese nach dem Entwurf des französischen Landschaftsarchitekten Gilles Clément
  • Kleiner Gartentempel am Teich und historischen Vorbildern nachempfundene Gartenbrücken 
  • Heckengarten aus Hainbuchen mit einem Brunnen der englischen Bildhauerin Angela Conner
  • Hölderlin-Hain und Diotima-Insel
  • Wildgehege mit Haha-Graben
  • Ententeich mit großer Wasserfontäne
  • Mausoleum der Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff und Obelisk auf dem so genannten Rosenberg 
  • Stauden- und Gräsergarten des niederländischen Landschaftsarchitekten Piet Oudolf mit einer Frühblüher-Kreation der Tulpenexpertin Jacqueline van der Kloet
  • Irrgarten
  • Die Moorteiche
Einen Höhepunkt bildet der "Hölderlin-Hain" und der ihm zugewandte Teich mit der Diotima-Insel. Sie sind Friedrich Hölderlin und der von ihm geliebten Frankfurter Bankiersgattin Susette Gontard gewidmet, die er als Diotima in literarischer Gestalt verehrte. Zusammen verbrachten sie 1796 sechs glückliche Wochen im Gräflichen Park und genossen hier den Ausblick auf den Teutoburger Wald.

Der Gräfliche Park ist schon mehrmals unter die zehn schönsten Parks Deutschlands gewählt worden. Viele international renommierte Landschaftsarchitekten haben im Gräflichen Park ihre Spuren hinterlassen. Den Rang des Parks verdeutlicht auch die Auszeichnung von Ramona Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff 2001 mit dem Goldenen Lindenblatt durch die "Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur #DGGL)" und die Aufnahme als Ankergarten in das "European Garden Heritage Network".

Gräflicher Park Grand Resort

DER PARK

33014 Bad Driburg, Kreis Höxter
Region: Teutoburger Wald, Bielefeld, Paderbor... 

(D) Museum Schloss Moyland

Schloss und Garten

Die Geschichte von Schloss Moyland beginnt Anfang des 14. Jahrhunderts. Die mittelalterliche Wasserburg wird im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Eine entscheidende Veränderung der Anlage erfolgt in der Barockzeit. Im 19. Jahrhundert gestaltet der Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner das Schloss im neugotischen Stil um. Bis 1945 dient es als Wohnsitz der Familie von Steengracht, die das Anwesen 1766 erworben hatte. Nach schweren Beschädigungen Ende des Zweiten Weltkrieges bleibt das Gebäude jahrzehntelang Ruine. Nach der Gründung der Stiftung Museum Schloss Moyland 1990 beginnen der Wiederaufbau des Schlosses und die Restaurierung der Gartenanlage nach ihrem letzten historisch überlieferten Zustand.

Barocke Gartenelemente wie das Alleen- und Grabensystem bestimmen noch heute die Grundstruktur der Anlage. In ihr verbinden sich Elemente des Landschaftsgartens mit solchen des Architektonischen Gartens, einem Skulpturenpark sowie einem Kräutergarten.

Kräutergarten
Der 1999 angelegte Kräutergarten des Museums Schloss Moyland ist einer der größten und attraktivsten Kräutergärten in der Region. Er enthält in seinen sechzehn, von Buchsbaum eingefassten Einzelbeeten eine große Vielfalt heimischer wie ausländischer Kräuter. Darunter befinden sich Kräuter des Anholter-Moyländer Kräuterbuchs, Giftpflanzen, exotische Kräuter aus Asien, Afrika und Australien, ein Beet mit Kräutern, die aus der Antike bekannt sind, Pflanzen aus Amerika, Arzneipflanzen und Kräuter, die in der Pflanzenheilkunde der Hildegard von Bingen eine Rolle spielen, sowie Küchenkräuter.

Das Moyländer Kräutergartenfest lockt alljährlich kleine und große Gartenliebhaber, Pflanzen- und Naturfreunde in die historische Parkanlage des Museums Schloss Moyland.

Führungen durch den Kräutergarten finden von Mai bis Oktober an jedem 2. Sonntag im Monat, jeweils um 14 Uhr, statt.

Skulpturenpark
Eingebettet in die niederrheinische Landschaft bildet das neugotische Wasserschloss Moyland mit seiner historischen Gartenanlage aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert ein Ensemble von hohem kunst- und kulturgeschichtlichem Rang. Dazu gehört auch der seit 1997 eingerichtete Skulpturenpark mit Werken von Heinz Mack, Eduardo Chillida, Antoni Tàpies, James Lee Byars, Gerhard Marcks u. a.

Ein Skulpturenparkplan (PDF) erleichtert Ihnen die Übersicht über die in der historischen Gartenanlage ausgestellten Kunstwerke.

Kinder und Jugendliche, aber auch Familien und Erwachsene können mit der Erlebnistour Schau genau die Gartenanlage erkunden und kleine Aufgaben lösen.  Der Park ist täglich von 11-17 Uhr geöffnet.Im Sommer (April bis September) auch bis 18 Uhr.Der Eintritt zum Museumsbereich „Park“ beträgt 2 €, für Familien (2 Erw. und Kinder) 5 €.

Museum Schloss Moyland

Schloss und Garten

47551 Bedburg-Hau, Kreis Kleve
Region: Niederrhein, Krefeld, Xanten, Kleve 

(D) Schloß und Schlosspark Neuhaus

Neuhäuser Schloßpark

2004 von Briggs & Stratton zu einem der zehn schönsten Parks in Deutschland gewählt, lockt das Areal rund um das Weserrenaissanceschloss Neuhaus mit einem prunkvoll restaurierten Barockgarten, saisonaler Blumenpracht, wirkungsvoll arrangierter Natur, romantischen Themengärten, abenteuerlichen Spielplätzen ...

Jahrhunderte bewegter Geschichte und Ästhetik unserer Tage vereinen sich in der weitläufigen Parkanlage, die für jeden Geschmack und jedes Alter etwas zu bieten hat.

Nicht nur die von den Paderborner Fürstbischöfen zwischen 1370 und 1597 erbaute vierflügelige Schlossanlage blickt auf eine sehr bewegte Geschichte zurück, sondern auch der vom Fürstbischof Clemens August zu Beginn des 18. Jahrhunderts prunkvoll angelegte Schlossgarten.

Nach dem Krieg völlig zerstört wurde er erst zur Landesgartenschau 1994 wieder neu angelegt. An den modernen Ursprung des Parks erinnern aber nicht nur der nach historischen Vorbildern neu angelegte barocke Ziergarten sondern auch die zahlreichen kulturellen Aktivitäten im Park: Museen und Kunstausstellungen in historischen Gebäuden und die zahlreichen Open Air-Veranstaltungen im jährlich von Mai bis Oktober stattfindenden Schloßsommer.

Öffnungszeiten
Der Park ist ganzjährig geöffnet.
Die Museen und Galerien haben montags geschlossen. Die genauen Öffnungszeiten finden Sie unter Ausstellungen.

Eintrittspreise
Der Eintritt in den Park ist frei, nur wenige Großveranstaltungen sind eintrittspflichtig.

Im Historischen Museum, im Naturkundemuseum und in der Sammlung Nachtmann im Marstall wird ein Eintritt von 2,50 €, ermäßigt 1,50 €, Kinder bis 12 Jahren und Schulklassen frei, Jahreskarte 12 € erhoben.
Der Eintritt zur Baugeschichte des Schlosses im Schloß ist frei.

In der Städtischen Galerie in der Reithalle wird ein Eintritt von 2,50 €; ermäßigt 2 €; Kinder bis 12 Jahre und Schulklassen frei; Jahreskarte 12 € erhoben. Der Eintritt mit Führung beträgt 5 €.
Der Eintritt ins FORUM JUNGER KÜNSTLER ist frei.

Schloß und Schlosspark Neuhaus

Neuhäuser Schloßpark

33104 Paderborn
Region: Teutoburger Wald, Bielefeld, Paderbor... 

Rheinland-Pfalz (1)Nach oben

Blauer Morpho auf rotem Hibiskus

(D) Schloss Sayn

Blauer Morpho auf rotem Hibiskus

Garten der Schmetterlinge

Eingebettet im romantischen Schlosspark von Sayn mit alten Baumriesen, Teichen und Bächen liegt der Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn. 1987 wurde dieses kleine exotische Paradies, das in zwei Glaspavillons untergebracht ist, von Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn gegründet.

Zwischen Bananen, Hibiskus und anderen tropischen Pflanzen wandelt der Besucher, umflattert von Tausend und einem Schmetterling. Zwergwachteln mit nur hummelgroßen Küken, Schildkröten, bunte tropische Finken und der geheimnisvolle Grüne Leguan sind weitere Bewohner des Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn. Von März bis November erleben Sie in Sayn täglich das Märchen von Tausendundeinem Schmetterling. Wir möchten Sie in eine kleine tropische Zauberwelt entführen, zu Pal­men und Bananenstauden, zu plätschernden Wasserfällen und der bunten Fülle exo­tischer Schmetterlinge. Bei uns fliegen farbenprächtige Falter aus Südamerika, aus Afrika und Asien frei zwischen den Besuchern von einer Blüte zur anderen, stets auf der Suche nach Nektar.

Entdecken Sie im Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn den ca. 25 cm großen Atlas-Spinner aus China, der fast bewegungslos im Tagschlaf verharrt oder den blauen Morpho aus Brasilien, wie er majestätisch durch die Luft gleitet. In einem zweiten Pavillon, dem “Raupenhaus”, können Sie winzige Eier von Schmetterlingen, gefräßige Raupen und geschickt verborgene Puppen finden.

Mehr zum Garten der Schmetterlinge und zur Fürstlichen Familie finden Sie auf der Seite Eine Fürstenfamilie zwischen Schloss und Schmetterling: Zu Besuch im Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn

Preise & Öffnungszeiten 2017

Garten der Schmetterlinge im Schlosspark:
1. März bis 1. Adventssontag (3. Dezember) täglich
bis 20. September 9:00 – 18:00h
im Oktober 10:00 – 17.00h
im November 10:00 – 16:00h

Schloss mit Rhein. Eisenkunstguss-Museum:
26. Februar bis 30. September täglich von 10:00 - 18:00h
im Oktober 10:00 – 17.00h
im November 11:00 – 16:00h
im Dezember auf Anfrage

Barrierefreiheit:
Die Wege im Schmetterlingshaus sind so angelegt, dass sie auch von Rollstühlen befahren werden können. Gleiches gilt für das Schloss Sayn.

Schloss Sayn

Garten der Schmetterlinge

56170 Bendorf-Sayn, Landkreis Mayen-Koblenz
Region: Mittelrhein-Lahn-Taunus, Koblenz 

Sachsen (8)Nach oben

(D) Klosterpark Altzella

Klosterpark Altzella: Kräutergarten

Die ehemalige Zisterzienserabtei Marienzell, heute Altzella, war im Mittelalter das bedeutendste Kloster in der Region und wurde vom damaligen Markgrafen der Mark Meißen, Otto von Wettin, genannt Otto der Reiche gestiftet. 2012 jährte sich diese Stiftung zum 850-sten Mal.

Die Abtei war die Familiengrabstätte der Wettiner. Der Orden der Zisterzienser führte die Abtei von 1162 bis 1540, als sie im Laufe Reformation aufgelöst wurde. Um 1800, lange nachdem das Kloster geschlossen wurde, legte der Hofgärtner Hübler im Auftrag des Kurfürsten einen romantischen Landschaftspark im englischen Stile an, in den er die Ruinen des Klosters mit einbezog. Dieser Park war der angemessene Rahmen für das Mausoleum, in dem nun die Gebeine der Wettiner Vorfahren ruhten.

Der Kräutergarten von Altzella
Seit 2013 grünt und duftet es wieder im Kloster Altzella, wie zu Abt Martins Zeiten. Mit Kräuterfachfrau Koreen Vetter bewirtschaftet eine wahre Expertin den kleinen Gesundheitsschatz des Klosters und gibt ihm damit eine Spezialität zurück. Die mittelalterlichen "hortus botanicus" waren Lieferanten für Küche und Spital gleichermaßen und gelten gleichfalls als Vorläufer der ab dem 16. Jahrhundert verbreiteten Botanischen Gärten. Mittlerweile 9 Hochbeete stehen unter Obhut unserer Kräuterfachfrau, die sie mit Unterstützung der Gärtner des Klosterparks nach dem Modell der Indikationsbeete angelegt hat. Hierbei werden Kräuter und Pflanzen, die für Gebrechen ähnlicher Art stehen, nebeneinander gepflanzt. Daraus ergeben sich dann einzelne Beete für Anwendungen zur Beruhigung, gegen Magen-Darm-Beschwerden, für Herz und Kreislauf oder das Immunsystem.

Angebote im Kräutergarten
Zur Vermittelung von alten, aber immer noch aktuellem Wissen und dem Umgang mit Natur und eigenem Körper bietet unsere Kräuterfachfrau Seminare, Kräuterkurse, Fastenabende, Schullehrgänge und weiteres an.

Kräuterseminare
In den Seminaren, die jeweils an ausgewählten Samstagen in der Küche im Pächterhaus gehalten werden, erfahren Teilnehmer Wissenswertes zur Welt der Heilpflanzen und stellen unter Anleitung und in Gruppenarbeit selbst diverse Salben, Tinkturen, Rezepte und Öle her.

Kräuterkochkurse
Vom beruhigenden Tee bis zum pikanten Genuss: Sie heilen, würzen, stärken und pflegen. Kräuter sind wahre kleine Naturwunder! In den neuen Kochkursen erfahren Sie, passend zum Jahreskreislauf, wie Sie die Kräfte der Natur nutzen und schmackhaft auf den Tisch bringen.
Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Der Klosterpark Altzella ist vom 28. März bis zum 1. November geöffnet.
Es wird Eintritt erhoben.

Klosterpark Altzella

Klosterpark Altzella: Kräutergarten

01683 Nossen, Landkreis Meißen
Region: Sächsisches Elbland, Dresden, Meißen,... 

(D) Großer Garten in Dresden

Willkommen im Großen Garten und bei der ...
Der Große Garten - Ein gartenkünstlerisc...

Gartenkunst und Gartenkultur haben in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden eine über Jahrhunderte zurückreichende Tradition. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum Dresdens entfernt, befindet sich mit dem Großen Garten eine der bedeutendsten Gartenanlagen Europas. Der 147 Hektar umfassende Große Garten mit seinem frühbarocken Palais ist ein eindrucksvolles Zeugnis barocker und englischer Landschaftsgartengestaltung. Über die Jahrhunderte konnte sich hier eine überaus artenreichen Pflanzen- und Tierwelt entwickeln. Heute ist er Erholungsort für Einheimische und Ausflugsziel für Gäste der Stadt.

Öffnungs- und Fahrzeiten
Der Große Garten ist ganzjährig geöffnet, der Besuch ist jederzeit möglich, Parkeintritt wird nicht erhoben.

Das Palais öffnet zu Sonderausstellungen, Konzerten und Theateraufführungen. Die im Erdgeschoss untergebrachte Skulpturenausstellung kann zudem bei Führungen besichtigt werden. Das Palais ist durch seine historische Bausubstanz nur bedingt barrierefrei. Das Obergeschoss ist für Rollstuhlfahrer leider nicht erreichbar.

Die Dresdner Parkeisenbahn nimmt ihren Fahrbetrieb traditionell am Gründonnerstag auf und verkehrt in der Regel bis Ende Oktober.
Sie fährt immer dienstags bis sonntags, in den Monaten Juli und August auch montags. Zahlreiche Sonderfahrten – wie zum Beispiel Nacht- und Adventsfahrten – ergänzen den Fahrplan.

Führungen
Von April bis Oktober werden Garten-, Palais- und Themenführungen zu öffentlichen Terminen angeboten. Für Gruppen können Garten-, Palais- und Parkeisenbahnführungen individuell bestellt werden.

Vollendete Symbiose zwischen Natur & Kunst
Mittelpunkt des Gartens ist das Palais. Es wird umgeben von einem Palaisteich, dem Schmuckplatz mit aufwändigen Pflanzenarrangements – sogenannten Teppich- und Parterrebeeten – sowie einem Koniferen-, Stauden- und Dahliengarten. Im Park sind bis heute 22 der einst über 150 Skulpturen und Schmuckvasen aufgestellt. Zwischen April und Oktober werden Garten- und Palaisführungen angeboten.

Das Palais mit dem Skulpturenlapidarium
Das Palais als ältester barocker Palaisbau in Sachsen erstrahlt äußerlich heute wieder im alten Glanz, unzählige Reliefs und Skulpturen schmücken seine Fassade. Im Inneren birgt das Erdgeschoss originale Skulpturen des sächsischen Barock, die bei Sonderausstellungen und Führungen besichtigt werden können. Im von der Zerstörung 1945 noch immer gezeichneten Obergeschoss finden Konzerte und Theateraufführungen statt.

Ausflugsziel für Familien & Kulturliebhaber
Nicht nur die Parkeisenbahn, sondern auch traditionsreiche Cafés, viele Freizeiteinrichtungen im und am Park, Konzerte im Palais und auf Open-Air-Bühnen machen den Großen Garten zur Natur- und Kulturoase inmitten der Stadt und damit einmalig in Dresden. Verbinden Sie Ihren Ausflug in den Großen Garten doch einmal mit einer Parkeisenbahnrundfahrt oder lernen Sie ihn bei einer Führung von ganz neuen Seiten kennen.

Das grüne Herz Dresdens
Während sich Radfahrer und Jogger auf der Hauptallee tummeln, finden Ruhesuchende in den Wäldern und Themengärten Zeit für den Genuss dieser großartigen Gartenanlage.
Für den Erhalt des Großen Gartens benötigen wir auch Ihre Unterstützung! Bitte betreten Sie keine Beete und nur die als Liegewiesen ausgeschilderte Wiesenflächen, klettern Sie nicht auf Bäume und nutzen Sie – sollten Sie Radfahrer oder Skater sein – die asphaltierten Wege in angemessener Geschwindigkeit. Der Große Garten und seine Besucher danken es Ihnen. 

Großer Garten in Dresden

Willkommen im Großen Garten und bei d...

01219 Dresden
Region: Sächsisches Elbland, Dresden, Meißen,... 
Luftaufnahme des Barockgartens

(D) Barockgarten Großsedlitz

Luftaufnahme des Barockgartens

Barockgarten Großsedlitz

Der Barockgarten
Der Barockgarten Großsedlitz hat sich seit 1732 in seiner Struktur nicht geändert und nur wenig Substanzverlust über die Jahrhunderte zu verzeichnen. Die hier umgesetzte Gestaltung zweier sich gegenüber liegender Hänge ist nördlich der Alpen nur selten anzutreffen. Somit stellt diese wunderbare Verbindung des französischen und des italienischen Barock eine besondere Kostbarkeit sächsischer Gartenbaukunst dar, die Ihresgleichen sucht. In der Anlage finden Sie mehr als 60 Skulpturen, davon 24 Originale und rund 400 Kübelpflanzen, davon allein 140 Pomeranzen, den größten Bestand in Deutschland.

Geschichte
Christoph August Graf von Wackerbarth beauftragte den Hofarchitekten Knöffel mit dem Bau seines Altersruhesitzes. Bereits 1721 waren Schloss und Obere Orangerie fertig gestellt. Doch bereits 1723 kaufte August der Starke ihm den Besitz ab und ließ in bis 1732 nach seinen Wünschen umgestalten.

Parkplan
Die von 1719 bis 1732 entstandene Grundform des Parkes ist bis heute fast vollständig erhalten. So präsentieren sich malerisch die Parterres und Gartenräume auf terrassiertem Gelände. ----Orangerie Über 100 Orangenbäumchen, ein besonderes Statussymbol des sächsischen Königs, zieren heute, nach historischem Vorbild wieder von Mai bis September das Untere Parterre und machen den Festsaal im Grünen perfekt.

Skulpturen
Mehr als 60 Sandsteinskulpturen und Vasen bilden den heiteren Aspekt vor Heckenwänden, in den Parterres oder in den Nischen. Sie zählen zu den reifsten Leistungen sächsischer Bildhauerkunst des 18. Jahrhunderts.

Parkeintritt & Öffnungszeiten

Öffnungszeiten
April bis August:
täglich von 8 bis 20 Uhr

September bis März:
Mo bis Fr von 8 Uhr bis 16 Uhr
Sa/So von 8 Uhr bis Einbruch der Dämmerung (maximal bis 20:00 Uhr)

Der Barockgarten ist ganzjährig zu besichtigen. Während der Hauptsaison, vom 1. April bis 31. Oktober, wird Parkeintritt erhoben.
In der Wintersaison kann es witterungsbedingt zu Schließungen kommen.

Barockgarten Großsedlitz

Barockgarten Großsedlitz

01809 Heidenau, Landkreis Sächsische Schwei...
Region: Sächsische Schweiz, Pirna, Heidenau 

(D) Schloss Moritzburg

Schlosspark Moritzburg & Insel

August der Starke widmete sich dem Schlosspark als einem der letzten Projekte im Zuge der großen Umbauarbeiten vom Moritzburger Renaissanceschloss zum barocken Jagd- und Lustschloss. Für seine Gestaltung gab es verschiedene Projekte, die alle dem damals modernen französischen Grundrissschema folgten. Nach dem Tod des Kurfürsten 1733 blieben die Pläne aber weitgehend unvollendet. Die derzeitige Rekonstruktion des Parks nach Plänen des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen lehnt sich an einen Entwurf aus dem Jahre 1740 an.

Das ehemalige Jagdhaus verfügte schon damals im westlich angrenzenden Terrain über einen Tiergarten mit einer Mauer. Im Jahre 1728 entstand als Achsenverlängerung der von Dresden kommenden Allee auf dem nördlichen Festland der Schlosspark. Der U-förmige Grundriss hat eine Ausdehnung von etwa 230 mal 150 Metern. Alte Gartenpläne und Kupferstiche zeigen unterschiedliche Planungsvarianten, doch der Grundriss blieb immer weitgehend erhalten. Die breite Mittelachse, welche von zwei Queralleen durchzogen wird, trifft am nördlichen Scheitelpunkt auf ein Bassin. Die dreigeteilte Parterre ist von einer mit heckengesäumten Lindenallee umfasst. Eigentlich sollten vier bis sechs Kavaliershäuschen sowie zwei seitliche Berceaubauten an den Kreuzpunkten der Queralleen errichtet werden. Davon wurden wahrscheinlich nur vier verwirklicht, von denen heute die südlichen zwei noch erhalten sind. Die restlichen wurden gegen Ende des 18. Jahrhunderts wieder abgerissen.

Wie schon erwähnt war die Anlage des Gartens beim Tode Augusts des Starken nur in den Grundzügen fertig gestellt. Um 1740 begann August der III. eine weitere Planungsphase, bei der Oberlandbaumeister Johann Christoph Knöffel die Aufsicht hatte. Es wird vermutet, dass die Planung Knöffels nicht oder nur teilweise realisiert wurden, denn der nächste Planungsentwurf von 1757 zeigt den Garten in seiner ursprünglichen, einfachen Form. Der Siebenjährige Krieg verhinderte vermutlich weitere Umbauten. Erst im 19. Jahrhundert wurden einige Pläne umgesetzt, wie die Anpflanzung von seltenen Gewächsen. Der Garten wurde langsam zu einem romantischen Park. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Schlosspark außer Acht gelassen, Fichten auf der ganzen Schlossinsel wurden rigoros abgeholzt. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen wurde 1990 der Entschluss für die Neuanlegung des barocken Gartens gefasst. Bis heute ist die Rekonstruktion noch nicht abgeschlossen.

Sandsteinskultpuren
Auf der Balustrade der Terrasse, die das Schloss gänzlich umgibt, ist eine Vielzahl von Sandsteinskulpturen zu sehen, die den Charakter von Moritzburg als Jagd- und Lustschloss widerspiegeln. Neben sechs überlebensgroßen Jägerfiguren sind auch zahlreiche Vasen und Kinderfiguren zu sehen.

Schloss Moritzburg

Schlosspark Moritzburg & Insel

01468 Moritzburg, Landkreis Meißen
Region: Sächsisches Elbland, Dresden, Meißen,... 

(D) Schloss Weesenstein

Schlosspark Weesenstein
Französisch und Englisch - Die Parkanlag...

Ein Park liegt dem Schloss, das monumental auf einem Felsen thront, zu Füßen. Eingebettet in bewaldete Berghänge bilden scheinbar unberührte Natur und die formal gestaltete, vom französischen Stil inspirierte, leicht überschaubare Gartenanlage einen reizvollen Kontrast.

Die noch heute erhaltenen, barock anmutenden Grundstrukturen dieses Parks gehen vermutlich auf den Gestaltungswillen der Freiherrenfamilie von Uckermann zurück, die das Anwesen 1772 erwarb. Doch haben auch Schlossbesitzer der folgenden Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen. Geschickt wurde das Flussbett der Müglitz umgeleitet, so dass es den Park durchquert und in zwei Flügel teilt. Ein natürliches Wasserspiel entstand, dessen Reiz sich noch dadurch steigert, dass ein Wehr für einen künstlichen kleinen Wasserfall sorgt. Jeder Parkteil für sich bildet eine formale Einheit. Ein streng symmetrisches, feingliedriges Wegenetz führt den Spaziergänger zu ganz unterschiedlichen Erlebnisräumen.

Im schlossnahen Parkteil ziehen besonders vielfältig gestaltete Blumenrabatten die Aufmerksamkeit auf sich. Im größeren Parkteil leiten schattenspendende Lindenalleen und mit Hainbuchenhecken gesäumte Wege zu architektonischen Kleinoden.

Der Liebhaber geht noch auf die Suche nach dem »verschwundenen« Englischen Park. Immerhin spielen um 1780 die Weesensteiner Herrschaften in Sachsen eine Vorreiterrolle mit der Gestaltung eines solchen Gartens. Heute haben Natur und Nachkriegseinflüsse die meisten Hinweise auf einstige englische Partien verwischt. Doch auf einem romantischen Pfad gelangt man auch jetzt durch den bewaldeten Osthang des Müglitztales zu den Grundmauern des einst beeindruckenden Jagdpavillons aus der Barockzeit. Dem aufmerksamen Wanderer bleiben auf diesem Weg Details eines Landschaftsparks, kleine Sandsteinbrücken, einfache Sitzbänke und Aussichtspunkte auf das Schloss und ins Umland nicht verborgen.

Öffnungszeiten & Eintrittspreise:
Der Schlosspark Weesenstein ist ganzjährig geöffnet. Der Eintritt ist frei.  

Schloss Weesenstein

Schlosspark Weesenstein

01809 Müglitztal, Landkreis Sächsische Schw...
Region: Sächsische Schweiz, Pirna, Heidenau 

Schleswig-Holstein (1)Nach oben

(D) Schloss Wotersen

Schlosspark Wotersen

Eine Perle barocker Baukunst: Die Lust auf´s Land, gepaart mit der Suche nach beständigen Werten in einer hektischen Zeit, der Wunsch nach Besinnlichkeit in gepflegter Atmosphäre und Natur im Besonderen, lässt alljährlich zahllose Besucher nach Wotersen kommen. Sie genießen das einmalige Ambiente dieser barocken Schlossanlage und lassen den Eindruck auf sich wirken, hier auf historischem Boden zu wandeln.

Nicht nur die vollständig erhaltene Schlossanlage mit ihrer schnörkellosen gegliederten Struktur beeindruckt. Noch immer führen herrliche Alleen auf das Herrenhaus zu, die durch teilweise sehr alte und imposante Baumriesen geprägt sind. Ein acht Hektar großes Parkareal, gestaltet im Stil englischer Landschaftsgärten, ist das Herzstück der intakten natürlichen Lebensräume, die behutsam gepflegt werden. Nur einmal im Jahr, wenn das Schleswig-Holstein Musik Festival zum Musikfest auf dem Lande einlädt, ist die Parkanlage geöffnet, lädt zum Lustwandeln oder Picknick ein. Die Hofanlage ist das ganze Jahr über öffentlich zugänglich und auch hier lohnt ein Aufenthalt in den gepflegten Veranstaltungsräumlichkeiten und Grünanlagen.

Da Schloss Wotersen sehr gut an die A 24 angebunden ist und direkt vor den Toren der Metropole Hamburg liegt, nutzen viele Gäste das Angebot an Natur und verschiedensten Veranstaltungen für einen Ausflug ins Grüne. Messen und Konzerte, Firmenevents oder private Feiern – es gibt viele Gründe für einen Aufenthalt auf dem historischen Areal des 1732 erbauten Schlosses, umgeben von urwüchsigen gesunden Wäldern und gepflegten Feldern mit den landestypischen Knicks.

Öffnungszeiten:
Der Schlosspark Wotersen ist nur bei bestimmten Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich!

Schloss Wotersen

Schlosspark Wotersen

21514 Wotersen, Kreis Herzogtum Lauenburg
Region: Herzogtum Lauenburg, Ratzeburg, Lauen... 

Thüringen (7)Nach oben

(D) Schloss und Park Altenstein

Schlosspark Altenstein
160 Hektar großer, romantisch gelegener ...

Das neue Altensteiner Schloss genügte baukünstlerisch nun seiner großartigen Umgebung, dem Landschaftsgarten. Auch dieser erfuhr über die Zeiten manche Veränderung, die entscheidende wahrscheinlich im Sommer 1845, als der zur Kur in Liebenstein weilende Fürst Hermann von Pückler-Muskau das Herzogspaar auf dem Altenstein besuchte. Die „wundervolle Lage, üppige Grasflächen, goldgrün-gelockte Hügel, uralte Baumgruppen, jäh abstürzende Felsen mit Terrassengärten“ und anderes noch begeistern ihn. Dennoch kommt er nicht umhin, „Rat über die Parkanlagen (zu) geben.“ Bald schon findet er sich „zum Abstecken“ ein. Da er selbst nicht die Zeit hat vor Ort zu bleiben, legt er die Aufsicht über die Umsetzung seiner Pläne in die Hand des Weimarer Hofgärtners Carl Eduard Petzold, der nun wöchentlich auf dem Altenstein erscheint. Zehn Jahre nach Pücklers erstem Aufenthalt kommt noch ein renommierter Gartenkünstler hier her und regt vor allem hinsichtlich einzelner Wege Veränderungen an: der Generaldirektor der königlichen Gärten Preußens, Peter Joseph Lenné.

Auch der Komponist Johannes Brahms, einer der Künstlergäste des Theaterherzogs, ist begeistert. Der Pianistin Clara Schumann gegenüber schwärmt er in einem Brief vom Altenstein: „Ich wünschte (und die Herrschaften auch), Du mögest hier an meinem Fenster sitzen, auf meinen Balkon hinaus gehen können und dann hinaus in den herrlichen Park und Wald.“

Ein Brand im Februar 1982, dem die gesamte baugebundene historische Innenausstattung des Schlosses zum Opfer fiel, schmälerte die Anziehungskraft des Gesamtkunstwerks Schloss und Park Altenstein nicht. Zum Bestand der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten gehört die Liegenschaft seit 1995.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Der Park ist frei zugänglich!
Führungen im Innenpark mit Abstecher zur Teufelsbrücke, zum Blumenkorb und zum chinesischen Häuschen (ab Infozentrum) 3,- Euro/Pers.
Anmeldungen für Führungen unter T: 03 69 61/3 34 01 und 03 69 61/73 41 18 (AB), F: 03 69 61/6 95 27 oder Tourist Information Bad Liebenstein T: 03 69 61/6 93 20

Schloss und Park Altenstein

Schlosspark Altenstein

36448 Bad Liebenstein Wartburgkreis
Region: Thüringer Wald/Rhön, Eisenach, Meinin... 

(D) Schloss Sondershausen mit Park

Schlosspark Sondershausen

Auf der West- und Nordseite von Schloss Sonderhausen erstreckt sich der Park in mehreren Bereichen, die seit dem späten 17. Jahrhundert mehrfach umgestaltet worden sind. Das größte Areal bildet der Landschaftsgarten entlang der Wipper, den der Hofgärtner Tobias Ekart ab 1836 anlegte. Ferner umfasst die Anlage eine Rasenfläche mit Fontäne im Bereich des ehemaligen barocken Lustgartens, den Lohplatz im Lohparkbereich unterhalb des Schlossbergs, den Prinzessinnengarten vor dem Südflügel des Schlosses sowie den Bereich um den Marstall mit der Theaterwiese. Ab 1851 wurde der Schlosspark erneut umgestaltet nach Plänen von Carl Eduard Petzold.

Mit den Gartenanlagen verbinden sich teilweise berühmte Traditionen. So entstand aus regelmäßigen Musikaufführungen auf dem Lohplatz die sogenannte „Lohmusik“. Zudem betrieb der Sondershäuser Hof eine erfolgreiche Ananaszucht, deren Gewächshäuser in der Nähe des Lustgartens standen. Seit der Übernahme von Schloss und Park Sondershausen 1994 stellt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten den durch Hochwasser und Kriegseinwirkung schwer beschädigten Schlosspark in Anlehnung an das Werk Ekarts und Petzolds schrittweise wieder her.

Der Park ist frei zugänglich.

Führungen auf Anfrage buchbar unter 0 36 32/62 24 0

Schloss Sondershausen mit Park

Schlosspark Sondershausen

99706 Sondershausen Kyffhäuserkreis
Region: Nordthüringen, Nordhausen, Heiligenst... 

(D) Schloss Wilhelmsburg

Schlossgarten Wilhelmsburg

Der Schlossgarten mit seiner teilweise erhaltenen Wasserkunst ist einer der wenigen Renaissancegärten Thüringens. Dank der Wiederherstellung in Anlehnung an die Gestaltungsprinzipien der Entstehungszeit durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten sind seine zwei Hauptbereiche heute wieder erlebbar. Der Terrassengarten entstand als westlicher Hauptbereich ab 1602 unter Landgraf Moritz in Zusammenhang mit dem Neubau von Schloss Wilhelmsburg am Südhang des Schlossbergs. Er diente als fürstlicher „Lust- Kräuter Küche und Baum-Garten“. 2013 bis 2014 konnte in Kooperation mit der Landesgartenschau Schmalkalden die Grundstruktur der Stützmauern und Terrassen wieder gewonnen werden. Östlich der Treppe, die einst gemeinsam mit den flankierenden Kanälen die Wasserkunst bildete, erstreckt sich der Obstgarten als weiterer Hauptbereich. Er wurde als Küchengarten angelegt und diente der Versorgung der landgräflichen Familie sowie ihrer Bediensteten. In den letzten Jahren wurden die Rasenterrassen wieder vollständig mit historischen Apfel- und Birnensorten bepflanzt, die aus dem 18. Jahrhundert stammen oder noch älterer Herkunft sind.

Öffnungszeiten:
1. April bis 30. September 7 - 20:30 Uhr
1. Oktober bis 31.März 7:00 - 19:00 Uhr

Informationen zu Führungen und Veranstaltungen unter www.landesgartenschau-schmalkalden.de

Schloss Wilhelmsburg

Schlossgarten Wilhelmsburg

98574 Schmalkalden, Landkreis Schmalkalden-...
Region: Thüringer Wald/Rhön, Eisenach, Meinin...