13 Ergebnisse (D) in der Kategorie »Museen & Sammlungen«




Baden-Württemberg (2)Nach oben

Feuerwehrmuseum Spritzenwagen aus dem 18. Jahrhundert.

(D) Kloster und Schloss Salem

Feuerwehrmuseum Spritzenwagen aus dem 18. Jahrhundert.

Hist. Marstall, Brennerei-/Feuerwehr-/Kl...
Museen und Ausstellungsbereiche ohne Füh...

Historischer Marstall
Im prächtigen barocken Marstall waren die Pferde des Abtes und seiner Gäste untergebracht. Die für einen Pferdestall ganz außergewöhnliche Pracht zeigt sich in den beiden Innenräumen. Erhalten sind die mit Schnitzerei reich verzierten Pferdeboxen, die Wände zieren Malereien mit Pferdedarstellungen, Heiligenbildern (Hll. Martin und Georg) sowie antike Götterfiguren.

Historische Schmiede
Zu sehen ist die ursprüngliche Hufschmiede des Klosters mit originalem Inventar des 18. bis 20. Jahrhunderts.

Brennereimuseum
Das Brennereimuseum in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude, dem Sennhof, informiert detailliert über die Verarbeitung von Obst zu Edelbränden und Branntwein von der Klosterzeit bis heute. Erläutert werden unterschiedliche Brennvorgänge und Brennanlagen historischer Zeit bis hin zum neuesten Stand der Technik.

Feuerwehrmuseum
Was tun, wenn’s brennt? Dieser Frage wird in Salem bereits seit dem späten 17. Jahrhundert nachgegangen. In der Nacht vom 9. auf den 10. März 1697 zerstörte ein verheerender Brand große Teile der damaligen Klosteranlage. Damals verfügte das Kloster nicht über passendes Gerät zur effizienten Brandbekämpfung. Im Zuge des Wiederaufbaus der Abtei- und Konventgebäude waren die Mönche jedoch für den vorbeugenden Brandschutz sensibilisiert. Sie ergriffen nicht nur besondere Baumaßnahmen, sondern richteten auch eine Feuerwache ein. Zwei große Feuerspritzen des Konstanzer Spritzenbauers Rosenlecher, welche die Mönche kurz nach 1700 anschafften, bilden den Grundstock des Salemer Feuerwehrmuseums mit seiner wertvollen Sammlung historischer Handruckspritzen.

Mit einem neuen Konzept und in zeitgemäßer Präsentation wird die Geschichte der Löschtechnik vom 16. bis ins 20. Jahrhundert nachgezeichnet. Besonderes Augenmerk gilt den Pionieren des Feuerwehrwesens wie Conrad Dietrich Magirus, Carl Metz und anderen und ihren bahnbrechenden Erfindungen. In Salem wird Feuerwehrgeschichte vom Mittelalter bis heute lebendig.

Klostermuseum „Meisterwerke der Reichsabtei“
Das neue Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums in Kloster und Schloss Salem führt den Besucher chronologisch vom Hochmittelalter bis zum Spätbarock durch die wechselvolle Kunst- und Baugeschichte der Zisterzienserabtei. Absolutes Glanzstück ist der Salemer Marienaltar von Bernhard Strigel, dessen Darstellung der Geburt Christi als das erste Nachtbild der deutschen Malerei gilt. Zu den weiteren Klosterschätzen zählen ein um 1320 im Bodenseeraum entstandenes Pfingstrelief und zwei kostbare spätgotische Altarflügel aus der Zeit um 1480. Barocke Portraits und ein Skulpturenzyklus von Joseph Anton Feuchtmayer zeugen noch heute von dem hohen künstlerischen Anspruch der Salemer Äbte. Davon erzählen auch die ehrgeizigen Bauvorhaben, die in einem virtuellen Modell innovativ vorgestellt werden. Ansichten der Klosteranlage vom Mittelalter bis hin zur fürstlichen Residenz sowie eindrucksvolle Exponate machen die bewegte Geschichte der Reichsabtei zu einem virtuellen Erlebnis.

Historischer Torkel
Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude im Oberen Langbau, ist ein alter Torkel, eine Weinpresse, zu besichtigen. Wie die Jahreszahl auf dem über 11 Meter langen Torkelbaum aus Eichenholz ausweist, stammt der Torkel aus dem Jahr 1706.
Heute befindet sich dort der Weinverkauf des Weinguts Markgraf von Baden

Schauweinberg
Bei einem Spaziergang durch den neu angelegten Schauweinberg (zwischen Schloss und Rentamt) kann man sich über die besten Rebsorten der Bodenseeregion und die Salemer Weinbautradition informieren. Außerdem hat man hier den schönsten Blick auf die grandiose Südfassade des Schlosses.

Öffnungszeiten
1. April bis 1. November
Montag bis Samstag: 9.30 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertag: 10.30 - 18 Uhr

Kontakt
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Schlossverwaltung Salem
Schloss Salem
88582 Salem
T: +49 (0) 75 53 - 91653-36 
F: +49 (0) 75 53 - 91653-37 
E:
schloss@salem.de 

Kloster und Schloss Salem

Hist. Marstall, Brennerei-/Feuerwehr-...

88682 Salem Bodenseekreis
Region: Bodensee, Konstanz, Friedrichshafen. 

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(D) Burg Brandenstein

HOLZGERÄTEMUSEUM

Die Ostern 1970 im alten Pferdestall des Torhauses eröffnete Sammlung zeigt mittlerweile nahezu 800 Gegenstände, Werkzuge und Gerätschaften aus Holz oder zur Bearbeitung von Holz, die zumeist von der ehemaligen Burgherrin Isa von Brandenstein gesammelt wurden, aber auch noch nach ihrem Tode 1997 weiter das Museum erreichen – teils als Spende oder auch als Fundstück etwa vom Sperrmüll. Viele bäuerliche Dinge früherer Zeiten haben sich hier erhalten, von Holzschuhen und dem dazugehörigen Herstellungswerkzeug, alten Pflügen bis hin zu selbst gefertigten hölzernen Ziegenhalsbänder, die technische bis in tiefste Vorzeit zu reichen scheinen. Eine ganze Reihe von Gerätschaften waren zur Bearbeitung von Flachs notwendig, diese Vorgänge sind schnell nach dem letzten Kriege in Vergessenheit geraten. Lehrreich ist es etwa auch den Ursprung des heute überall verwendeten Begriffes „Stichprobe“ kennenzulernen. An einem konkreten Gerät zu Beprobung von mit Körnerfrüchten gefüllten Säcken kann das anschaulich demonstriert werden. Nahezu urzeitlich muten auch die „Mollen“ an, schwere, längliche Gefäße, die einst vom „Mollenhauer“ aus einem Stück Holz geschlagen wurden und etwa als Back- und Mengtröge für die Wurstherstellung benötigt wurden. Besonders ausgefeiltes Werkzeug gibt es aus der Küferei zu sehen, das zur exakten Herstellung von Fässern, Bütten oder Bottichen jeder Größe notwendig war. Weiter gibt es ein großes Sortiment an Haushaltsgeräten, etwa gedrechselten Essschüsseln, geschnitzten Löffeln, Buttermaschinen etc. Besonderes Kopfzerbrechen bereitet bei der originellen Führung jedes mal ein geheimnisvolles Gerät, das wie ein hölzerner Tennisschläger anmutet. Zumeist löst sich erst nach einigen Überlegungen das Rätsel auf und die Besucher erkennen Sinn und Wert dieses besonders altertümlichen Gegenstandes. Andere Objekte befanden sich teils schon jahrelang im Museum ohne dass man die ursprüngliche Verwendung erklären konnte. Einige dieser „Rätselgeräte“ konnten erst durch das Zutun kundiger Besucher bestimmt werden. Im Laufe der Führung lässt sich auch anschaulich erklären, was denn wohl ein „Latwerge-Hannes“ gewesen sein soll und wozu man dieses seltsame Ding auch heute noch auf dem Burghof gebrauchen kann. Viele Utensilien, die die Hausfrauen zum Wäschewaschen oder Bügeln benutzen mussten, lassen einem angesichts der damals notwendigen enormen Mühen eher erschaudern. Viel Spaß und Verwunderung erzeugt auch immer wieder ein eigentümlicher Kasten, der, wenn man eine große Kurbel dreht, einen großen Radau veranstaltet. Oft finden auch hier die Besucher nach einigem Hinsehen und Hilfen durch den Museumsführer die Lösung. Hierbei handelt es sich doch tatsächlich um eine „Mehlsackausklopf-Maschine“, wie sie früher in Mühlen zu Reinigung der Säcke verwendet wurde. Weitere Gegenstände zum Backen von Brot, Brötchen bis hin zu Feingebäck und Pralinen sowie Gerätschaften aus der häuslichen wie gewerblichen Weberei runden die Sammlung im 3. Raum ab.

Burg Brandenstein

HOLZGERÄTEMUSEUM

36381 Schlüchtern-Elm Main-Kinzig-Kreis
Region: Spessart / Kinzigtal, Gelnhausen, Bad... 
Graf Franz I. zu Erbach-Erbach

(D) Schloss Erbach

Graf Franz I. zu Erbach-Erbach

Die Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach

Den Grundstein der bedeutenden Gräflichen Sammlungen im Erbacher Schloss legte Graf Franz I. (1754-1823), der 1775 die Regierung seiner damals noch eigenständigen Grafschaft übernahm. Von ihm stammen die Antiken- und Mittelaltersammlung und die natur- und jagdkundliche Sammlung.
Nach dem Tod des Grafen Franz I. war es sein Enkel Eberhard XV. (1818-1884), der sich intensiv um die Sammlungen seines Großvaters kümmerte und eigene Sammlungen mit dem Schwerpunkt auf Möbeln und Kunsthandwerk, die sich in den Salons erhalten haben, anlegte.
Graf Franz I. verfasste umfangreiche Kataloge, in denen er seine Sammlungen beschrieb und einordnete. Auf Eberhard geht ein Generalkatalog zurück, der alle Sammlungsbestände kurz erfasst.


Geradezu ein Glücksfall

Wie kein anderer Schlossherr kümmerte sich Graf Franz I. selbst um die Ausstattung der Räume, in denen seine Sammlungen untergebracht waren. So ließ er zur Aufstellung seiner wertvollen griechischen und römischen Skulpturen nach seinen Vorgaben die "Römischen Zimmer" schaffen. Es ist geradezu ein Glücksfall, dass sich die Räume der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach noch immer in ihrem authentischen, unrestaurierten Zustand befinden. Es scheint, als sei die Zeit eineinhalb Jahrhunderte stehen geblieben. Der Besucher fühlt sich zurückversetzt in das Leben der Erbacher Grafenfamilie im 19. Jahrhundert.


 Die Räume

  • Das Vestibül
  • Die Gewehrkammer: Die Sammlung in der Gewehrkammer gibt einen nahezu vollständigen Überblick über die Entwicklung der Feuerwaffen vom 16. Jahrhundert bis heute.
  • Das Treppenhaus
  • Die Hirschgalerie: Die Hirschgalerie beeindruckt durch kapitale Hirschgeweihe und die aus dem Kloster Roth stammende Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert. In der Hirschgalerie sind auch standesamtliche Trauungen möglich.
  • Die Römischen Zimmer: Die Büste Alexanders des Großen aus dem 2. Jahrhundert nach Christus gehört zu den Spitzenexponaten der Gräflichen Sammlungen und ist die beste römische Kopie nach einem griechischen Original. Der Feldherr ist nicht als stürmischer Welteroberer, sondern als stiller, göttergleicher Jüngling dargestellt. Aufgestellt ist "Alexander Erbach", so lautet die wissenschaftliche Bezeichnung, im ersten Römischen Zimmer.
  • Salons: Oraniersaal - Chinesisches Zimmer - Grüner Salon - Roter Salon - Parade-Schlafzimmer - Grand Cabinet - Petit Cabinet
  • Der Rittersaal - Neugotische Innenarchitektur: Den Rittersaal, ein bedeutendes Beispiel früher neugotischer Innenarchitektur in Europa, ließ Graf Franz I. um 1805 errichten. Meisterkunst in Eisen - Der Ortenburger Sattel entstand im 16. Jahrhundert und ist meisterlich in Eisen gearbeitet. Er ist eines der Hauptstücke im Rittersaal.

Detailinformationen zur Planung Ihres Besuchs finden Sie unter Eintrittspreise und Öffnungszeiten in der Rubrik Besucher-Info.

Schloss Erbach

Die Gräflichen Sammlungen Schloss Erb...

64711 Erbach Odenwaldkreis
Region: Odenwald, Erbach, Michelstadt 
Der Schöllenbacher Altar - Meisterwerk der Spätgotik.

(D) Schloss Erbach

Der Schöllenbacher Altar - Meisterwerk der Spätgotik.

Der Schöllenbacher Altar
Monumentales Meisterwerk der Spätgotik

Der 1515 fertig gestellte Schöllenbacher Altar gilt als eines der schönsten spätgotischen Werke kirchlicher Kunst im Mittelrheingebiet. Der ursprünglich für die Wallfahrtskirche in Schöllenbach angefertigte Flügelaltar wurde vier Jahre lang im Landesamt für Denkmalp­flege im Wiesbadener Schloss Biebrich aufwändig restauriert. Seit dem 25. August 2010 steht der mehr als vier Meter hohe und über fünf Meter breite Altar wieder an seinem angestammten Aufstellungsort, der Hubertuskapelle im Erbacher Schloss, wohin er 1873 verbracht worden war. Der monumentale Flügelalter zeigt im Zentrum die „Wurzel Jesse“ als Sinnbild des Stammbaums Christi, an dessen Ästen kelchartige Blüten mit den zwölf Königen des Alten Testaments wachsen. Die Relief-Tafeln auf den Innenseiten der Altar­flügel zeigen Szenen aus dem Marienleben.
Von März bis Oktober und an den Adventswochenenden (Freitag bis Sonntag) kann der Schöllenbacher Altar und die Hubertuskapelle im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Die Führungen finden montags bis freitags jeweils um 15.15 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen um 15.15 und 16.15 Uhr statt.
Der Eintritt einschließlich Führung kostet je nach Tarif zwischen 1,50 und 3,00 Euro. Am besten verbinden Sie die Besichtigung mit einem vorgeschalteten Rundgang durch die Gräflichen Sammlungen. Dazu bieten wir Ihnen ein kostengünstiges Kombi-Ticket an, das Sie übrigens noch um den Besuch des Deutschen Elfenbeinmuseums Erbach ergänzen können.
Detailinformationen zur Planung Ihres Besuchs finden Sie unter Eintrittspreise und Öffnungszeiten in der Rubrik Besucher-Info.

Schloss Erbach

Der Schöllenbacher Altar

64711 Erbach Odenwaldkreis
Region: Odenwald, Erbach, Michelstadt 

(D) Schloss Laubach

Museum im Schloss Laubach
Dauerausstellung „Die Grafen zu Solms-La...

Viele Objekte und Geschichten der Vergangenheit können wir uns heute nicht mehr vorstellen oder sie sind verloren. Entdecken Sie in der Ausstellung „Die Grafen zu Solms-Laubach“ die Vergangenheit aufs Neue:
  • Wie tafelten die Grafen im Spätmittelalter?
  • Was bekam man für einen Schnepfentaler?
  • Mit welchen prachtvollen Waffen wurde vor 200 Jahren gejagt?
und vieles andere mehr. Die Ausstellung im Schlossmuseum ist eine geglückte Synthese von Vergangenheit und Gegenwart in dem bis heute bewohnten Schloss. Die wundervoll bemalten gotischen Räume aus dem 15. Jh. lassen Lebensgefühl und Tradition der gräflichen Familie erahnen. Schätze und Geschichten aus fünf Jahrhunderten warten in großen Sälen und in engen Türmen auf ihre Besucher. Besonders hervorzuheben ist eine Seide aus dem Schrein der hl. Elisabeth. Feinste Weberei aus dem 13. Jh. erstrahlt noch heute in intensiven Farben. 1552 erhielten die Grafen zu Solms das Münzprägerecht. Münzen und Siegel der gräflichen Familie erzählen Ihnen ihre Geschichte. In einem romantischen Turmzimmer können Sie wechselnde literarische Zeugnisse aus der Bibliothek des Schlosses entdecken. Kleine und große Besucher können versuchen, die Spuren zu lesen, welche Menschen und Tiere in Wald und Feld hinterlassen haben. Und wer kann erraten, wie viele Geweihe, Waffen und Jagdzubehör in der großen Vitrine des Jagdzimmers versteckt sind?

Führungen

Mitte April bis Ende Oktober
Mittwoch: 15:00 Uhr
Weitere Führungen sind Sonderführungen, die auf Anmeldung und Anfrage gemacht werden.
Telefon: 06405 91 04 0

Eintrittspreise:

Erwachsene 3,50 €
Kinder 1,50 €
Gruppen ab 4 Personen 3,00 € plus 10,00 € für die Führung

Schloss Laubach

Museum im Schloss Laubach

35321 Laubach, Landkreis Gießen
Region: Vogelsberg, Alsfeld, Lauterbach, Laub... 

Niedersachsen (2)Nach oben


Nordrhein-Westfalen (2)Nach oben

Das Alte Gericht in Fürstenberg

Patrimonialgericht Fürstenberg

33181 Fürstenberg, Kreis Paderborn
Region: Teutoburger Wald, Bielefeld, Paderbor... 

Schleswig-Holstein (1)Nach oben

(D) Schloß Glücksburg

Museum - Tapisserien- & Ledertapetensamm...

Als bedeutendes kulturelles Erbe wurde Schloß Glücksburg 1923 in eine Stiftung des herzoglichen Hauses eingebracht und als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bis heute dient das Schloss jedoch nicht nur als Museum. Die Familie legt Wert darauf, dass der persönliche Charakter der Räume und der Ausstattung weiterhin zu spüren ist. Auf diese Weise soll der Besucher ein bewohnbares und damit lebendiges Haus vorfinden. Die bedeutende Sammlung niederländischer Tapisserien und flandrischer Ledertapeten ist eine der besonderen Attraktionen des Schlosses. Die Stuckdecken im Roten Saal und in den angrenzenden Räumen zählen zu den frühesten in Schleswig-Holstein. Die Schlosskapelle enthält Deckenfresken aus der Zeit der Erbauung. Der Schnitzaltar stammt aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges, die ehemalige Herrschaftsloge von 1717. Zahlreiche Porträts vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart dokumentieren die spannende Familiengeschichte der Oldenburger und Glücksburger und legen Zeugnis ab von den Wechselfällen der deutschen und dänischen Geschichte. Die Exponate zur schleswig-holsteinischen Erhebung von 1848 und zum deutsch-dänischen Krieg von 1864, darunter die plakativen Neuruppiner Bilderbogen, vermitteln einen Eindruck von den unterschiedlichen Lebensläufen der Mitglieder der herzoglichen Familie. Ausgesuchte Möbelstücke aus der Zeit zwischen Rokoko und Biedermeier, erlesenes Porzellan und Silber ergänzen die Sammlungen.

Abteilungen

  • Keller und Erdgeschoss
    Der Schlosskeller birgt so manches Geheimnis, zum Beispiel das alte Gefängnis...
  • Grüne Diele
    Die grüne Diele war schon immer das Vestibül, die Vorhalle des Hauses...
  • Kapelle
    1717 wurde die Schlosskapelle unter Herzog Philip Ernst (1673-1729) barock ausgestattet...
  • 1. Obergeschoss
    Hier befinden sich die Wohn- und Schlafgemächer der Familie...
  • 2. Obergeschoss
    Die Nutzung dieser Etage nach der Erbauung ist umstritten...
  • Dachgeschoss
    Das Dachgeschoss wurde in den letzten Jahren aufwändig renoviert...
  • Orangerie und Park
    Der Schlosspark wurde bereits 1733 angelegt, die Orangerie kam 1827 hinzu...

Öffnungszeiten

  • 01.Mai bis 30. September, täglich von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)
  • Oktober, täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)
  • 01. November bis April, samstags und sonntags 11 bis 16 Uhr (letzter Einlass 15 Uhr)

Sonderführung

Mai bis Oktober immer donnertags um 16.30 Uhr und sonntags um 14.00 Uhr findet eine Sonderführung statt

Schloß Glücksburg

Museum - Tapisserien- & Ledertapetens...

24960 Glücksburg, Kreis Schleswig-Flensburg
Region: Ostsee, Kiel, Schleswig, Flensburg