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Kategorien:  Burgen & Schlösser

Burgen im Historismus

Die Veste Heldburg im Kontext des Historismus

Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Ausstattung:Broschur, fadengeheftet
230 s/w Abb., 41 farbige Abb.
Erschienen: 30.08.2013
Größe/Gewicht:21 x 29,7 cm
Seitenzahl:336 Seiten
Auflage:1. Auflage
Sprache:Deutsch
ISBN-Nr.:978-3-7954-2744-3

Preis:€ 39.95 (D)SFr 50.50 (CH)

Info

Burgen im Historismus

Was heute als mittelalterliche Burg wahrgenommen wird, verdankt seinen Feinschliff vielfach dem 19. Jahrhundert. Nicht selten entstanden sogar vollständige Neubauten im historisierenden Stil. Die Bauherren waren getragen von dem Wunsch der Wiederherstellung mittelalterlicher Bauten. Dabei ging es nicht um Restaurierung auf der Grundlage von Befunden. Im Vordergrund stand die Wiederherstellung eines Ideals. Die Bauwerke sollten für eine als vorbildhaft empfundene Epoche stehen. Mit diesem Anspruch ließ auch Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen die Veste Heldburg umgestalten. Es entstand ein romantisches Bergschloss mit aufwendiger Ausstattung und prägnanter Silhouette. Zahlreiche weitere Beispiele wie Schloss Neuschwanstein oder die Wartburg belegen die eindrucksvolle Bandbreite der auch als Burgenrenaissance bezeichneten Strömung, die zahlreiche adelige und bürgerliche Bauherren erfasste.

Burgen als gebaute Idealbilder im Historismus, dargestellt von namhaften Forschern.

Burgenromantik als Phänomen der Kulturgeschichte Mitteleuropas.

Mit Beiträgen von:

Elisabeth Crettaz-Stürzel, Michael Enterlein, Johannes Erichsen, Ulrich Feldhahn, Ludger Fischer, Manfred F. Fischer, Inge Grohmann, G. Ulrich Großmann, Claudia Hagenguth, Oliver Heyn, Udo Hopf, Grit Jacobs, Heiko Laß, Michael Losse, Gerhard Müller, Franz Nagel, Andreas Nierhaus, Christian Ottersbach, Helmut-Eberhard Paulus und Thomas Werner

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