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Das Bistum Bamberg, Franken und das Reich in der Stauferzeit 1138-1245

Der Bamberger Bischof im Elitengefüge des Reiches 1138-1245

Gesellschaft für fränkische Geschichte e.V., Sven Pflefka

Ausstattung:7 Abbildungen auf Bildtafeln,
gebunden, Festeinband
Erschienen: 01.09.2005
Größe/Gewicht:23,0 * 15,5 cm, 840 g
Seitenzahl:XII und 442 Seiten
Auflage:1. Auflage
Sprache:Deutsch
ISBN-Nr.:978-3-86652-949-6
Artikel-/Bestell-Nr.:R09B49

Preis:€ 36.00 (D)€ 37.10 (A)SFr 47.90 (CH)

Info

Textauszug

In der vorliegenden Arbeit werden die Beziehungen zwischen dem staufischen Königtum und einem Mitglied des Reichsfürstenstandes analysiert. Der Titel dieser Arbeit scheint bereits einen weitgehenden Einblick in den behandelten Gegenstand zu geben, doch werden bei genauerer Betrachtung einige Schwierigkeiten erkennbar. Zentrale Begriffe sind zu klären, weitere Spezifizierungen vorzunehmen.
Im Zentrum steht das Bistum Bamberg im 12. und 13. Jahrhundert. Ziel ist es, das Elitengefüge, in dem sich der Bamberger Bischof in seiner Funktion als Reichsfürst bewegte, in seinen Strukturen und Prozessen sichtbar werden zu lassen2. Der wichtigste Interakteur für den Bamberger Oberhirten war das staufische König- bzw. Kaisertum. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie der Bischof auf die Reichspolitik einwirkte und diese wiederum Einfluß auf die Geschicke seines Bistums nahm. Hierbei kann auch das Papsttum als Spitze der geistlichen Gewalt nicht ausgeblendet werden, auch deshalb nicht, weil die Regnitzdiözese mit dem Apostolischen Stuhl besondere Beziehungen unterhielt, was Gegenstand eines eigenen Kapitels ist. Auch die Amtskollegen des Bambergers werden ins Blickfeld genommen. Sie standen in der Verfassungsordnung des Reichs auf der gleichen Stufe. Die Zusammenarbeit mit ihnen folgte deshalb anderen Regeln als mit dem Königtum.

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