Burg Brandenstein

Burg Brandenstein

Burg Brandenstein 1, 36381 Schlüchtern-Elm,   Main-Kinzig-Kreis,
Deutschland,   Hessen,   "Spessart / Kinzigtal, Gelnhausen, Bad Orb"  
T: (06661) 3888   E: infoCWantiSpam@burg-brandensteinCWantiSpam.de   I: http://www.burg-brandenstein.de  
Burg Brandenstein
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Willkommen auf Burg Brandenstein

Die im Besitz der Familie von Brandenstein-Zeppelin befindliche über 750 Jahre alte Anlage liegt auf einem Bergsporn aus Muschelkalk etwas abseits des Kinzigtales oberhalb von Schlüchtern.

Inmitten artenreicher Laubmischwälder gelegen öffnet sich der Blick vom Burgberg über die Ausläufer von Rhön und Spessart. Auch der Vogelsberg nähert sich mit seinen Ausläufern von Nordwesten, weswegen das Gebiet um Schlüchtern auch "Bergwinkel" genannt wird.

Auf der Burg wuchs unter anderem Ottilie von Eberstein auf, die Mutter des berühmten Dichters und Humanisten Ulrich von Hutten, der 1488 auf der Nachbarburg Steckelberg geboren wurde.

Die 1522 im Zuge der "Ebersteiner Fehde" zerstörte mittelalterliche Wehranlage wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als schlossähnlicher Renaissance-Komplex wieder aufgebaut.

Im Jahre 1895 kaufte die Familie von Brandenstein die Burg, betrieb Waldwirtschaft und legte eine großflächige Obstplantage an, die heute als naturnahe Streuobstfläche vor allem zur Herstellung des Brandensteiner Bio-Apfelsaftes genutzt wird.

Der Burghof ist öffentlich zugänglich und wird für allerlei interessante und originelle Veranstaltungen genutzt. Nach Vereinbarung werden Führungen zu den Themen "Burggeschichte", "Holzgerätemuseum", "Japanische Siebold-Sammlung" sowie "Garten und Landschaft" angeboten.

Unter dem Titel "Historisches Leben, Arbeit und Genießen auf Burg Brandenstein" bietet Burgvogt Uwe Kretschmann verschiedene Workshops zu historischen Handwerkstätigkeiten, wie etwa Bierbrauen, Zaunflechten oder Ziegenhaltung sowie rustikale Feierlichkeiten vom Betriebsausflug bis zum Kindergeburtstag an.

Beim "Raubritter-Seminar" können Gruppen mit viel Spaß sich bei altertümlichen Übungen wie Lanzenstechen oder Hufeisenwerfen messen.


Burg Brandenstein

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SIEBOLD-MUSEUM

Der in den niederländischen Diensten stehende Mediziner und Universalgelehrte Philipp Franz von Siebold (*1796), ein Vorfahre der Familie von Brandenstein - Zeppelin, nutzte seinen Japanaufenthalt von 1823 - 29 zu umfangreichen Studien über das damals nahezu unbekannte Japan. Auch unterrichtete er japanische Gelehrte und legte so den Grundstein für die systematische wissenschaftliche Erforschung des Inselreichs.

Die originelle Führung beschreibt u.a. seine Bemühung um den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse zwischen Europa und Japan, was dort zu großer Anerkennung führte. Hier wurden durch Siebold eine ganze Reihe von Gartenpflanzen, wie etwa Hortensien, Forsythien, Ranukelstrauch, Funkien, Schlingknöterich oder Ahorne eingeführt, die teilweise auch in den Gärten der Burg zu sehen sind.

Seit Anfang 2005 ist auch eine ebenso eindrucksvolle wie wertvolle Buddha-Figur zu sehen, „Monju Bosatsu“ genannt, die von Siebolds Sohn Heinrich 1880 von Japan nach Europa gebracht wurde und jetzt erst wieder in Familienbesitz zurückgekehrt ist.

Führung nur nach Vereinbarung – auf Wunsch auch in englisch