Burg Zwernitz

Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage

Haus Nr. 29, 96197 Wonsees,   Landkreis: Kulmbach,
Deutschland,   Bayern,   "Oberfranken, Bayreuth, Bamberg, Coburg, Hof."  
T: (0 92 74) 9 09 89-06 + -12   E: sgvbayreuthCWantiSpam@bsv.bayernCWantiSpam.de   I: http://www.bayreuth-wilhelmine.de  
Burg Zwernitz

Burg Zwernitz

Der Name der Burg Zwernitz, einst Stammsitz der oberfränkischen Walpoten, wird erstmals 1156 urkundlich erwähnt. Von 1338 bis 1810 war sie im Besitz der Hohenzollern, bevor sie an das Königreich Bayern fiel. Bergfried und Archivbau, die die Silhouette der Burg prägen, gehen mit ihrem Buckelquaderwerk noch auf die spätromanische Anlage zurück. In der sogenannten Hochburg aus spätmittelalterlicher Zeit sind Hieb- und Stichwaffen sowie Mobiliar des 16. bis 18. Jahrhunderts ausgestellt.

Außerdem ist in der Burg die Dauerausstellung "Geschichte der Burg Zwernitz, ihrer Bewohner und des Ortes Sanspareil" zu sehen. Die neun Ausstellungstafeln beleuchten auch die Rolle des Felsengartens, für den die Burg seit 1745 als Staffage diente. Ein Teil der Schau dokumentiert zudem die Rolle der Burg im Netz des markgräflichen "Warthsystems". Dieses fortschrittliche Frühwarnsystem ermöglichte die rasche Übermittlung von Botschaften bei Tag und bei Nacht – auch über weite Distanzen.

Unmittelbar unterhalb der Burg liegt der Felsengarten Sanspareil. mit seinen bizarren Felsformationen und dem Morgenländischen Bau.


Burg Zwernitz

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Felsengarten Sanspareil

Markgräfin Wilhelmine charakterisierte den Felsengarten Sanspareil in einem Brief an ihren Bruder, Friedrich den Großen: »Die Natur selbst war die Baumeisterin«. In der Tat bestimmen natürliche bizarre Felsformationen im Buchenhain von Sanspareil das Bild des ab 1744 angelegten Gartens. In der Markgrafenzeit wurden einzelne Felsen und Höhlen nach Schauplätzen des französischen Romans "Die Abenteuer des Telemach" benannt.

Der großartigen Naturkulisse wurden kleine Gebäude, teilweise nur in Holz errichtet, hinzugefügt. Viele dieser Bauten verfielen im Laufe der Zeit oder wurden im 19. Jahrhundert "auf Abbruch" verkauft.

Das Felsentheater im Hain sowie der Morgenländische Bau und der Küchenbau sind bis heute erhalten. Zwischen dem Morgenländischen Bau und dem Küchenbau wurde 1984 das abgesenkte Parterre nach einer Stichvorlage von 1748 rekonstruiert.

Unmittelbar angrenzend an den Felsengarten liegt die Burg Zwernitz.

Öffnungszeiten
ganzjährig geöffnet

Eintrittspreis
Eintritt frei