Kloster und Schloss Salem

Schlossverwaltung Salem

Schlossbezirk, Unteres Tor, 88682 Salem,   Bodenseekreis,
Deutschland,   Baden-Württemberg,   "Bodensee, Konstanz, Friedrichshafen."  
T: (0 75 53) 91653-36   F: (0 75 53) 91653-37   E: schlossCWantiSpam@salemCWantiSpam.de   I: http://www.salem.de  

Schloss Salem – staunen und genießen

Schloss Salem – in der malerischen Landschaft des Linzgaus in der nördlichen Bodenseeregion gelegen – wurde 1134 als Zisterzienserkloster gegründet. Die Schaffenskraft der Mönche prägte den Ort Salmansweiler, dem man den „heiligen“ Namen Salem, Stätte des Friedens, gab.


Wie kaum ein historisches Ensemble ist Salem weitgehend im authentischen Zustand seit der Klosterzeit erhalten: Das gotische Münster mit seinem außergewöhnlichen Alabasterschmuck im frühklassizistischen Stil, die mit barockem Stuck und Gemälden ausgestatteten Prunkräume und nicht zuletzt die Gärten der Anlage führen den Besucher auf eine Zeitreise durch Jahrhunderte klösterlicher Kultur.


Mit der Säkularisation 1802 ging das Kloster an die Markgrafen von Baden über. 2009 wurde Schloss Salem vom Land Baden-Württemberg erworben und gehört nun zu den Staatlichen Schlössern und Gärten. Bis heute wird in Schloss Salem das kulturelle Erbe gepflegt: Traditionelle Handwerksbetriebe, das markgräfliche Weingut und vor allem Salems Musikkultur stehen für gelebte, lebendige Tradition.


Neben fachkundigen Führungen bietet Schloss Salem seinen Gästen eine Reihe hochrangiger Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte, Gartenfestival.


Kloster und Schloss Salem

  • Feuerwehrmuseum Spritzenwagen aus dem 18. Jahrhundert.
    Feuerwehrmuseum Spritzenwagen aus dem 18. Jahrhundert.
    © Schloss Salem
    Bild 1 von 5
  • Klostermuseum - Raum der Äbte
    Klostermuseum - Raum der Äbte
    © Schloss Salem
    Bild 2 von 5
  • Historischer Marstall
    Historischer Marstall
    © Schloss Salem
    Bild 3 von 5
  • Brennereimuseum, Destillationsgeräte
    Brennereimuseum, Destillationsgeräte
    © Schloss Salem
    Bild 4 von 5
  • Küfereimuseum, historischer Torkel (Weinpresse)
    Küfereimuseum, historischer Torkel (Weinpresse)
    © Schloss Salem
    Bild 5 von 5

Hist. Marstall, Brennerei-/Feuerwehr-/KlostermuseumMuseen und Ausstellungsbereiche ohne Führung zugänglich

Historischer Marstall
Im prächtigen barocken Marstall waren die Pferde des Abtes und seiner Gäste untergebracht. Die für einen Pferdestall ganz außergewöhnliche Pracht zeigt sich in den beiden Innenräumen. Erhalten sind die mit Schnitzerei reich verzierten Pferdeboxen, die Wände zieren Malereien mit Pferdedarstellungen, Heiligenbildern (Hll. Martin und Georg) sowie antike Götterfiguren.

Historische Schmiede
Zu sehen ist die ursprüngliche Hufschmiede des Klosters mit originalem Inventar des 18. bis 20. Jahrhunderts.

Brennereimuseum
Das Brennereimuseum in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude, dem Sennhof, informiert detailliert über die Verarbeitung von Obst zu Edelbränden und Branntwein von der Klosterzeit bis heute. Erläutert werden unterschiedliche Brennvorgänge und Brennanlagen historischer Zeit bis hin zum neuesten Stand der Technik.

Feuerwehrmuseum
Was tun, wenn’s brennt? Dieser Frage wird in Salem bereits seit dem späten 17. Jahrhundert nachgegangen. In der Nacht vom 9. auf den 10. März 1697 zerstörte ein verheerender Brand große Teile der damaligen Klosteranlage. Damals verfügte das Kloster nicht über passendes Gerät zur effizienten Brandbekämpfung. Im Zuge des Wiederaufbaus der Abtei- und Konventgebäude waren die Mönche jedoch für den vorbeugenden Brandschutz sensibilisiert. Sie ergriffen nicht nur besondere Baumaßnahmen, sondern richteten auch eine Feuerwache ein. Zwei große Feuerspritzen des Konstanzer Spritzenbauers Rosenlecher, welche die Mönche kurz nach 1700 anschafften, bilden den Grundstock des Salemer Feuerwehrmuseums mit seiner wertvollen Sammlung historischer Handruckspritzen.

Mit einem neuen Konzept und in zeitgemäßer Präsentation wird die Geschichte der Löschtechnik vom 16. bis ins 20. Jahrhundert nachgezeichnet. Besonderes Augenmerk gilt den Pionieren des Feuerwehrwesens wie Conrad Dietrich Magirus, Carl Metz und anderen und ihren bahnbrechenden Erfindungen. In Salem wird Feuerwehrgeschichte vom Mittelalter bis heute lebendig.

Klostermuseum „Meisterwerke der Reichsabtei“
Das neue Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums in Kloster und Schloss Salem führt den Besucher chronologisch vom Hochmittelalter bis zum Spätbarock durch die wechselvolle Kunst- und Baugeschichte der Zisterzienserabtei. Absolutes Glanzstück ist der Salemer Marienaltar von Bernhard Strigel, dessen Darstellung der Geburt Christi als das erste Nachtbild der deutschen Malerei gilt. Zu den weiteren Klosterschätzen zählen ein um 1320 im Bodenseeraum entstandenes Pfingstrelief und zwei kostbare spätgotische Altarflügel aus der Zeit um 1480. Barocke Portraits und ein Skulpturenzyklus von Joseph Anton Feuchtmayer zeugen noch heute von dem hohen künstlerischen Anspruch der Salemer Äbte. Davon erzählen auch die ehrgeizigen Bauvorhaben, die in einem virtuellen Modell innovativ vorgestellt werden. Ansichten der Klosteranlage vom Mittelalter bis hin zur fürstlichen Residenz sowie eindrucksvolle Exponate machen die bewegte Geschichte der Reichsabtei zu einem virtuellen Erlebnis.

Historischer Torkel
Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude im Oberen Langbau, ist ein alter Torkel, eine Weinpresse, zu besichtigen. Wie die Jahreszahl auf dem über 11 Meter langen Torkelbaum aus Eichenholz ausweist, stammt der Torkel aus dem Jahr 1706.
Heute befindet sich dort der Weinverkauf des Weinguts Markgraf von Baden

Schauweinberg
Bei einem Spaziergang durch den neu angelegten Schauweinberg (zwischen Schloss und Rentamt) kann man sich über die besten Rebsorten der Bodenseeregion und die Salemer Weinbautradition informieren. Außerdem hat man hier den schönsten Blick auf die grandiose Südfassade des Schlosses.

Öffnungszeiten
1. April bis 1. November
Montag bis Samstag: 9.30 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertag: 10.30 - 18 Uhr

Kontakt
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Schlossverwaltung Salem
Schloss Salem
88582 Salem
T: +49 (0) 75 53 - 91653-36 
F: +49 (0) 75 53 - 91653-37 
E: schloss@salem.de