Neues Schloss und Hofgarten Bayreuth

Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage

Ludwigstraße 21, 95444 Bayreuth,  
Deutschland,   Bayern,   "Oberfranken, Bayreuth, Bamberg, Coburg, Hof."  
T: (09 21) 7 59 69-0   E: sgvbayreuthCWantiSpam@ bsv.bayern.de   I: http://www.bayreuth-wilhelmine.de  
Neues Schloss und Hofgarten Bayreuth
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Neues Schloss und Hofgarten Bayreuth

Nach dem Brand des Alten Schlosses erbaute Joseph Saint-Pierre ab 1753 im Auftrag des Markgrafen Friedrich von Brandenburg-Bayreuth die neue Stadtresidenz. Großen Einfluss auf die Gestaltung übte Markgräfin Wilhelmine aus, die u.a. das Spiegelscherbenkabinett und das Alte Musikzimmer mit Pastellbildnissen von Sängern, Schauspielern und Tänzern selbst entwarf.

Charakteristisch für das Bayreuther Rokoko ist das Palmenzimmer mit kostbarer Nussholzvertäfelung.

Im Erdgeschoss des Neuen Schlosses befindet sich heute das Museum "Das Bayreuth der Markgräfin Wilhelmine" und das Museum "Bayreuther Fayencen – Sammlung Rummel", das die großartigsten Beispiele aus der Produktion der Bayreuther Manufaktur zeigt.

In den Galerieräumen (Zweigmuseum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen) werden niederländische und deutsche Gemälde aus dem 18. Jahrhundert präsentiert.

In den eindrucksvollen Räumen des kleinen, aber bemerkenswerten Italienischen Baus kommt das "Bayreuther Rokoko" mit seiner Vorliebe für Blumenranken, Spalierzimmer und Grotten in seiner Spätform zu seinem Recht.


Neues Schloss und Hofgarten Bayreuth

  • © Bayerische Schlösserverwaltung, Foto: Studio Thomas Köhler
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Hofgarten Bayreuth

Nach dem Bau des Neuen Schlosses wurde der bereits seit dem Ende des 16. Jahrhunderts im markgräflichen Besitz befindliche Garten umgestaltet und erweitert: Südlich der 1679 gepflanzten Mailbahn-Allee, die in die Neuanlage einbezogen wurde, ließ das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth Alleen, Heckenquartiere, Laubengänge und Parterres anlegen. Die Mittelachse bildete ein im rechten Winkel abknickender Kanal mit vier Inseln.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Hofgarten auf Anweisung des Markgrafen Alexander in einen Park nach "Engelländischer Art" mit geschwungenen Wegen und freien Pflanzungen umgewandelt. Dennoch sind die Grundzüge des geometrischen Gartens noch heute im Hofgarten ablesbar: Der Kanal sowie die drei Hauptalleen bestimmen das Bild des Gartens, das Parterre vom Südflügel wurde 1990 rekonstruiert.

Öffnungszeiten
ganzjährig geöffnet

Eintrittspreis
Eintritt frei