Residenz zu SalzburgFürsterzbischöfliche Pracht im Herzen der Altstadt

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Residenz zu Salzburg
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Residenz zu Salzburg

Zweihundert Jahre Stilgeschichte

Die Residenz zu Salzburg diente den Fürsterzbischöfen über die Jahrhunderte hinweg als prunkvoller Wohnsitz und beeindruckendes Repräsentationszentrum. Wer um eine Audienz bat, musste sich den Machtdemonstrationen und der Willkür der Obrigkeit aussetzen. In die wertvollsten Räume wurde nur vorgelassen, wer dem Erzbischof zu Gesichte stand. So schrieb es das Protokoll vor.


Prunkvolles Stadtpalais

Heute zählt die Residenz im Herzen der Altstadt zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Salzburgs. Der Rundgang führt durch kostbar ausgestattete Räumlichkeiten, darunter der beinahe 600 Quadratmeter große Carabinieri-Saal, der große Rittersaal, der prachtvolle Audienzsaal, das Schlafzimmer mit Privatkapelle, der Thronsaal und der Weiße Saal.


Zu den Kostbarkeiten zählen klassizistische Keramiköfen, venezianische Spiegel, Deckenfresken von Johann Michael Rottmayr, Kristallluster aus böhmischem Rauchglas, hochbarocke Deckenstucks mit Blattgold, wertvolle Uhren und Gemälde.


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Fürsterzbischöfliche Pracht im Herzen der Altstadt

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Audioguide-Führung durch die Residenz Salzburg

Praktisches Kombi-Ticket „Prunkräume & Galerie“

Die Audioguide-Führung durch die Prunkräume im 2. Stock der Residenz wird in acht Sprachen angeboten und dauert rund 45 Minuten. Führungen für Gruppen können gegen Voranmeldung gebucht werden. Das Kombi-Ticket für Individualbesucher berechtigt auch zum Eintritt in die Residenzgalerie im 3. Stock des Gebäudes. Neben dem Sammlungsschwerpunkt „Europäische Malerei des 16. und 19. Jahrhunderts“ finden hier regelmäßig Sonderausstellungen statt.

Der Rundgang in acht Sprachen (D/E/F/ESP/I/NL/JP/RUS) führt durch die Prunkräume der Residenz zu Salzburg:

Der Carabinieri-Saal diente einst als Aufenthaltsraum der fürsterzbischöflichen Leibgarde und besticht durch wertvolle Deckenfresken von Johann Michael Rottmayr sowie einen Boden und Portale aus Adneter Marmor.

Die prächtigen Deckengemälde im Rittersaal stammen von J. M. Rottmayr und zeigen Alexander den Großen mit seinem Vater und dem gezähmten Pferd Bucephalus.

Hauptthema der Deckenbilder im Ratszimmer ist die Schlacht am Granikos von Alexander dem Großen. Prunkvoll auch das Mobiliar und die Marmorportale.

Die Antecamera war der Vorraum zum Audienzsaal und besticht durch kostbare Tapisserien, venezianische Spiegel, Deckengemälde von Martino Altomonte und eine Barockuhr von 1728.

Der Audienzsaal ist der prunkvollste Saal der Residenz mit einem Deckengemälde von J.M. Rottmayr, Brüsseler Tapisserien und einer astronomischen Standuhr von Jakob Bentele.

Ein Deckengemälde im Arbeitszimmer zeigt eine Szene von Alexander dem Großen, zudem zieren die Wände auffallende Supraporten sowie ein Portrait von Franz Anton Harrach.

Das Schatullenkabinett diente zur Aufbewahrung von Geld: die Ausstattung umfasst wertvolle Tapisserien und ein Deckengemälde von M. Altomonte. Eindrucksvolle Stuckarbeiten, ein Deckengemälde, ein Gewölbefresko mit der Darstellung „Gottvater“ sowie aus Stuckmarmor gestaltete Engel dominieren das Schlafzimmer mit Kapelle.

Ein Prunkkamin von Antonio Beduzzi und ein Deckenfresko mit Allegorien der Wissenschaft und Künste sowie die Darstellung der Weltteile und der dazugehörigen Tiere schmücken die Schöne Galerie.

Der Thronsaal besticht durch prachtvolle Deckengemälde von J. M. Rottmayr, Supraporten-Gemälde sowie eine Wandbespannung aus rotem französischem Seidendamast.

Das dominierende Gemälde in dem klassizistisch stuckierten Weißen Saal zeigt Großherzog Ferdinand von Toscana, Kurfürst von Salzburg.

Das Grüne Zimmer ist mit zahlreichen Portraits aus der Serie von Erzbischöfen bestückt und beinhaltet zudem zwei eingelegte Spieltische, Kommoden sowie die Marmorbüste einer Stadtgöttin.

Die Wände des Kaisersaals zieren Portraits der Könige und Kaiser aus dem Hause Habsburg, zur weiteren Ausstattung zählen ein Eisenofen und umlaufende Lakaienbänke.