Residenzmuseum im Celler Schloss

Residenzmuseum im Celler Schloss

Schlossplatz 1, 29221 Celle,   Landkreis: Celle,
Deutschland,   Niedersachsen,   "Lüneburger Heide, Lüneburg, Celle"  
T: 05141 - 90908-50   E: residenzmuseumCWantiSpam@celleCWantiSpam.de   I: http://www.residenzmuseum.de  
Residenzmuseum im Celler Schloss
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Herzogschloss Celle

Celle ist eine der bedeutendsten Residenzstädte Niedersachsens. Hier finden Sie in einem der schönsten Welfenschlösser das Celler Residenzmuseum. Das immer wieder umgebaute Schloss ist eine steingewordene Chronik der Residenzgeschichte.

Vom 15. Jahrhundert bis 1705 war Celle ständige Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, im 19. Jahrhundert Sommerresidenz des Königreichs Hannover. Die Entwicklung des Schlosses, in direkter Nähe zur historischen Altstadt, spiegelt sich in den Bauphasen die Entwicklung von der Burg bis zum Residenzschloss wider.


Aus allen Nutzungsperioden sind Baukörper erhalten:

Der mittelalterliche Burgpalas, der Rittersaal, die barocken Staatsgemächer und das Barocktheater sowie der im 19. Jahrhundert von Georg Friedrich Laves umgestaltete Teil des Ostflügels. Die Schlosskapelle ist ein einzigartiges Zeugnis der Renaissancekunst in Norddeutschland.


Residenzmuseum im Celler Schloss zeigt Welfengeschichte

Modern inszenierte Geschichte in historischen Räumen - mit diesem Konzept wurden weite Bereiche des Celler Schlosses zum Residenzmuseum umgestaltet. Das Residenzmuseum präsentiert seinem Publikum die Geschichte der ältesten erhaltenen Welfenresidenz vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Das Schloss war bis 1705 Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und zählt zu den schönsten Welfenschlössern in Norddeutschland. Es war Herrschaftssitz der Welfen, des ältesten heute noch existierenden Fürstenhauses Europas.


Die drei Abteilungen des Residenzmuseums 

Auf den Spuren der ehemaligen Schlossbewohner erhalten die Besucher in der Abteilung "Von der Burg zur Residenz" eine erste Einführung in die Geschichte der Celler Residenz. Interaktiv können sie hier die Entwicklung von der mittelalterlichen Burg zum barocken Schloss verfolgen. Einzelne herausragende Fundstücke illustrieren den Wandel von Stadt und Residenz Celle. Eindrücke vom Leben am Hof bietet ein überdimensionaler Bildschirm im Festsaal. Wie nah Vergnügen und Politik beieinander lagen, zeigen dort filmische Beiträge zur höfischen Festkultur. Eine Besonderheit des Residenzmuseums sind die „Kinderstationen“, die den kleinen Besuchern die Inhalte der Ausstellung anschaulich und lebendig vermitteln. Hier erfahren die Kinder nicht nur, warum der König niemals lächelt, sondern können sich selbst einmal wie ein König fühlen.


Residenzmuseum im Celler Schloss

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Zeichen setzen. 500 Jahre Reformation in CelleZwischen Macht und Frömmigkeit

Celle, die eher abgelegene Residenzstadt, spielte eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Reformation in Norddeutschland. In vier Ausstellungen gehen das Bomann-Museum Celle, das Residenzmuseum im Celler Schloss und die evangelische Stadtkirche St. Marien gemeinsam der Geschichte der Reformation und ihren Auswirkungen bis heute nach. In Schlaglichtern werden unterschiedliche Facetten der Reformation als Bewegung religiösen und kulturellen Wandels lebendig sichtbar, die alle Bereiche des Lebens betraf. Unter dem gemeinsamen Titel »Zeichen setzen« laden die Ausstellungen an drei nahe beieinanderliegenden Standorten im Herzen der Stadt ein, Geschichte und Wirkung der Reformation in Celle und der Lüneburger Heide zu entdecken.

Die Celler Schlosskapelle stellt den Mittelpunkt der Ausstellung im Residenzmuseum dar. Sie ist eines der schönsten Zeugnisse der norddeutschen Kunst der Renaissancezeit – und der einzig nahezu unverändert erhaltene Kirchenraum Norddeutschlands aus frühprotestantischer Zeit. Ihre Ausstattung zwischen 1565 – 1576 mit Gemälden von Marten de Vos und weiteren Künstlern macht sie zu einem Gesamtkunstwerk der Reformation. Aber sie zeigt auch den kulturellen und politischen Wandel durch die Reformation, etwa den veränderten weltlichen und geistlichen Machtanspruch der Herzöge.

 

Die Kapelle selbst ist aus konservatorischen Gründen nur sehr eingeschränkt zu besichtigen. Dennoch wird ein naher Blick möglich: eine anschauliche mediale Präsentation, 3-D-Filme und hochkarätige Exponate lassen ihre Geschichte und Bedeutung lebendig werden.