RuheForst® Herzogtum Lauenburg/Fredeburg

RuheForst® Herzogtum Lauenburg/Fredeburg

Verwaltung: Farchauer Weg 7, 23909 Fredeburg,   Kreis: Herzogtum Lauenburg,
Deutschland,   Schleswig-Holstein,   "Herzogtum Lauenburg, Ratzeburg, Lauenburg"  
T: 04541 / 8615   F: 04541 / 8615   E: infoCWantiSpam@ruheforst-fredeburgCWantiSpam.de   I: http://www.fredeburg-ruheforst.de  
RuheForste in Deutschland. © RuheForst GmbH

RuheForst-Konzept

RuheForste bieten letzte Ruhestätten in ausgewählten Waldgebieten, die sich durch eine weitgehend standortgerechte und naturnahe Baumartenzusammensetzung auszeichnen. Gerade durch das Bestattungskonzept RuheForst können sich diese Wälder nun für mindestens 100 Jahre ungestört weiterentwickeln.

In einem RuheForst befinden sich zahlreiche RuheBiotope®. Aus diesen können die Menschen, die sich zu einer RuheForst-Bestattung entschlossen haben, ihre letzte Ruhestätte auswählen. Die RuheBiotope unterscheiden sich durch die verschiedenartigsten Biotop-Elemente wie z. B. Bäume, Sträucher und Steine. In einem RuheBiotop können einzelne Personen, Freunde oder andere im Leben verbundene Menschen beigesetzt werden.

Waldbau

Nicht jeder Wald kann zu einem RuheForst werden. Vielmehr müssen die Wälder insbesondere hinsichtlich Lage, Baumartenzusammensetzung, Bestandsstruktur, Bestandserschließung und Pflegezustand den hohen Qualitätsanforderungen von RuheForst genügen. Eine Grundvoraussetzung, um in die engere Wahl zur Ausweisung als RuheForst zu gelangen, ist in der Regel natürlich auch die Zertifizierung nach den internationalen Qualitätsstandards von FSC oder PEFC. Interessenten werden in absehbarer Zeit in der Nähe ihres Wohn- oder Urlaubs-Ortes naturnahe Wälder vorfinden, die von Ruhe und Harmonie geprägt sind und den Namen RuheForst tragen dürfen.


RuheForst® Herzogtum Lauenburg/Fredeburg

  • RuheForst® Herzogtum Lauenburg / Fredeburg
  • © RuheForst® GmbH
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RuheForst® Herzogtum Lauenburg / FredeburgVerwaltung: Farchauer Weg 7, 23909 Fredeburg, Kreis Herzogtum Lauenburg

Im Herzen des Naturparks Lauenburgische Seen, unmittelbar angrenzend zum Wisent-gehege, liegt der RuheForst® Herzogtum Lauenburg / Fredeburg. Hier bietet sich die letzte Ruhestätte in einem Laubwaldgebiet, bereichert durch Nadelholzhorste. Alte Buchen und Eichen überragen majestätisch jüngere Bäume, Himbeerfelder, Farne und Waldgräser. In dem RuheForst® befinden sich zahlreiche RuheBiotope®.

Diese Flächen, durch einen Baum oder ein anderes Naturmerkmal geprägt, können als letzte Ruhestätte ausgewählt werden. Hier können einzelne Personen, Familien oder andere sich im Leben nahe stehende Menschen beigesetzt werden. Auf Trauerzeremonien kann, muss man aber nicht verzichten; sie können individuell gestaltet werden. Die Asche der Verstorbenen wird in biologisch abbaubaren Urnen beigesetzt.

Eine namentliche Kennzeichnung des Grabes ist am Baum mit einem kleinen Schild in gedeckten Farben möglich. An einem ruhig gelegenen Andachtsplatz inmitten des Waldes kann vom Verstorbenen Abschied genommen werden. RuheBiotope® benötigen keine Pflege, da sie Teil des natürlichen Waldes sind. Sie können schon zu Lebzeiten ausgewählt und so zu Bezugspunkten werden. Das Recht auf Nutzung eines RuheBiotops® kann bis zu 99 Jahre erworben werden.

Die Absicherung der Kundenrechte erfolgt über die Eintragung in das Biotopregister. Während einer kostenlosen Führung mit dem Förster haben Sie die Möglichkeit, sich näher über diese Bestattungsform und über die ökologische Waldwirtschaft im RuheForst® Herzogtum Lauenburg / Fredeburg zu informieren.

Anmeldungen zu den Führungen unter der Telefon Nr.: 04541 / 3321.

Der Eigenbetrieb Kreisforsten bewirtschaftet die Waldflächen nach den Prinzipien der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirt-schaft (ANW) und wurde nach Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Dies ist ein internationales Zertifikat für nachhaltige Waldwirtschaft mit Anerkennung aller namhaften Umweltverbände wie Greenpeace, WWF, Nabu und BUND.

Eigenschaften dieser Art des Waldbaus:

  • Arbeiten ohne Kahlschläge, ohne Chemie und ohne Düngung
  • Förderung strukturreicher Mischwälder
  • Naturverjüngung aller heimischer Baumarten
  • Belassen abgestorbener Bäume stehend oder liegend als Biotopholz
  • Erhalt ökologisch besonders wertvoller Einzelbäume
  • Bewahrung der Waldbodenqualität