RuheForst® Stadt Usedom

Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

Verwaltung: Hamburger Straße 115, 23795 Bad Segeberg,   Kreis: Segeberg,
Deutschland,   Mecklenburg-Vorpommern,   "Vorpommern, Greifswald, Rügen, Usedom"  
T: (04551) 959865   F: (04551) 959860   E: infoCWantiSpam@ruheforst-stadtusedomCWantiSpam.de   I: http://www.ruheforst-stadtusedom.de  
RuheForste in Deutschland. © RuheForst GmbH

RuheForst-Konzept

RuheForste bieten letzte Ruhestätten in ausgewählten Waldgebieten, die sich durch eine weitgehend standortgerechte und naturnahe Baumartenzusammensetzung auszeichnen. Gerade durch das Bestattungskonzept RuheForst können sich diese Wälder nun für mindestens 100 Jahre ungestört weiterentwickeln.

In einem RuheForst befinden sich zahlreiche RuheBiotope®. Aus diesen können die Menschen, die sich zu einer RuheForst-Bestattung entschlossen haben, ihre letzte Ruhestätte auswählen. Die RuheBiotope unterscheiden sich durch die verschiedenartigsten Biotop-Elemente wie z. B. Bäume, Sträucher und Steine. In einem RuheBiotop können einzelne Personen, Freunde oder andere im Leben verbundene Menschen beigesetzt werden.

Waldbau

Nicht jeder Wald kann zu einem RuheForst werden. Vielmehr müssen die Wälder insbesondere hinsichtlich Lage, Baumartenzusammensetzung, Bestandsstruktur, Bestandserschließung und Pflegezustand den hohen Qualitätsanforderungen von RuheForst genügen. Eine Grundvoraussetzung, um in die engere Wahl zur Ausweisung als RuheForst zu gelangen, ist in der Regel natürlich auch die Zertifizierung nach den internationalen Qualitätsstandards von FSC oder PEFC. Interessenten werden in absehbarer Zeit in der Nähe ihres Wohn- oder Urlaubs-Ortes naturnahe Wälder vorfinden, die von Ruhe und Harmonie geprägt sind und den Namen RuheForst tragen dürfen.


RuheForst® Stadt Usedom

  • RuheForst® Stadt Usedom
  • © RuheForst® GmbH
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RuheForst® Stadt UsedomVerwaltung: Hamburger Straße 115, 23795 Bad Segeberg, Kreis Segeberg

Der RuheForst Usedom bietet die letzte Ruhestätte in einem Mischwaldgebiet, das sich weitgehend ungestört zum Urwald entwickeln darf. Uralte Buchen und knorrige Eichen wachen neben schlanken Birken und majestetischen Douglasien über die Flora und Fauna ihres Reiches. Der Usedomer Forst befindet sich an einer Landenge zwischen Peenestrom und Usedomer See.

Im RuheForst befinden sich zahlreiche RuheBiotope. Diese Flächen, durch einen Baum, eine Baumgruppe oder ein anderes Naturmerkmal gekennzeichnet, können als letzte Ruhestätte ausgewählt werden. Hier können einzelne Personen, Familien oder andere, sich im Leben nahestehende Menschen beigesetzt werden. Auf Trauerzeremonien kann, muss aber nicht verzichtet werden; sie können individuell gestaltet werden. Hierfür steht ein Andachtsplatz zur Verfügung. Eine namentliche Kennzeichnung der Ruhestätte ist möglich.

RuheBiotope® benötigen keine Pflege, da sie Teil des natürlichen Waldes sind. Sie können schon zu Lebzeiten ausgewählt und so zu wichtigen Bezugspunkten werden. Das Recht auf Nutzung eines RuheBiotops wird auf 99 Jahre erworben und wird über einen Anhang zum Grundbucheintrag abgesichert. Die Auswahl erfolgt gemeinsam mit dem Förster der Stadt Usedom. Die Asche des Verstorbenen wird in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt. Während einer kostenlosen Waldführung haben Sie die Möglichkeit, sich näher über diese Bestattungsform, aber auch über die naturgemäße Waldwirtschaft im Stadtforst zu informieren.

Anmeldungen zu den Waldführungen unter:
Tel.: (038372)-71 09 9
Fax.:(038372)-70 21 4
E-Mail.:info@ruheforst-stadtusedom.de
Mobil.: (0171)-27 78 91 3

Die Stadt Usedom bewirtschaftet seit über 10 Jahren ihre Flächen mit dem Ziel naturnahe Wälder entstehen zu lassen und dies im Sinne einer nachhaltigen und vielseitigen Nutzung für die Usedomer Bürger und deren Gäste. Dies bedeutet:

  • Keine Kahlschläge
  • Keine Chemie und Düngung
  • Totholzerhaltung als ökologische Nieschen
  • Förderung strukturreicher Mischwälder

Die Ausweisung als RuheForst für zunächst 99 Jahre bietet gleichzeitig die Chance einer weitgehend ungestörten Waldentwicklung bis hin zu einem urwaldähnlichen Charakter.
Diese Waldwirtschaft erfolgt gemäß der Pan-Europäischen Forstzertifizierung (PEFC).