RuheForst® Südspessart Stadtprozelten

Stadtprozelten

Verwaltung: Hauptstraße 132, 97909 Stadtprozelten,   Landkreis: Miltenberg,
Deutschland,   Bayern,   "Unterfranken, Würzburg, Aschaffenburg."  
T: (09392) 976019   F: (09392) 976018   E: infoCWantiSpam@ruheforst-stadtprozeltenCWantiSpam.de   I: http://www.ruheforst-stadtprozelten.de  
RuheForste in Deutschland. © RuheForst GmbH

RuheForst-Konzept

RuheForste bieten letzte Ruhestätten in ausgewählten Waldgebieten, die sich durch eine weitgehend standortgerechte und naturnahe Baumartenzusammensetzung auszeichnen. Gerade durch das Bestattungskonzept RuheForst können sich diese Wälder nun für mindestens 100 Jahre ungestört weiterentwickeln.

In einem RuheForst befinden sich zahlreiche RuheBiotope®. Aus diesen können die Menschen, die sich zu einer RuheForst-Bestattung entschlossen haben, ihre letzte Ruhestätte auswählen. Die RuheBiotope unterscheiden sich durch die verschiedenartigsten Biotop-Elemente wie z. B. Bäume, Sträucher und Steine. In einem RuheBiotop können einzelne Personen, Freunde oder andere im Leben verbundene Menschen beigesetzt werden.

Waldbau

Nicht jeder Wald kann zu einem RuheForst werden. Vielmehr müssen die Wälder insbesondere hinsichtlich Lage, Baumartenzusammensetzung, Bestandsstruktur, Bestandserschließung und Pflegezustand den hohen Qualitätsanforderungen von RuheForst genügen. Eine Grundvoraussetzung, um in die engere Wahl zur Ausweisung als RuheForst zu gelangen, ist in der Regel natürlich auch die Zertifizierung nach den internationalen Qualitätsstandards von FSC oder PEFC. Interessenten werden in absehbarer Zeit in der Nähe ihres Wohn- oder Urlaubs-Ortes naturnahe Wälder vorfinden, die von Ruhe und Harmonie geprägt sind und den Namen RuheForst tragen dürfen.


RuheForst® Südspessart Stadtprozelten

  • RuheForst® Südspessart Stadtprozelten
  • © RuheForst® GmbH
    Bild 1 von 1

RuheForst® Südspessart StadtprozeltenVerwaltung: Hauptstraße 132, 97909 Stadtprozelten, Landkreis Miltenberg

Der RuheForst® Südspessart Stadtprozelten bietet die letzte Ruhestätte in einem Laubwaldgebiet, das sich weitgehend ungestört entwickeln darf. Die Wipfel der 95 Jahre alten Eichen und vielen anderen Mischwaldbaumarten ragen über die nachwachsende Generation junger Bäume. Er liegt auf einem Hangrücken am Rande des Naturparks Spessart mit Blick auf die Burgruine Henneburg und das landschaftlich reizvolle Maintal. Tiefe Täler, sanfte Hänge und Höhen charakterisieren die Spessart-Landschaft. Das ausgedehnte Waldstück, das für die Ausweisung des RuheForsts ausgewählt wurde, weist einen Mischwaldbestand mit abwechslungsreichem Waldgefüge auf. Der Charakter von Stadtprozelten zeigt sich in seinem mittelalterlichen Altstadtkern mit schönen Fachwerkhäusern und dem historischen Rathaus (erbaut 1520).

Im RuheForst® befinden sich zahlreiche RuheBiotope®. Diese Flächen, durch einen Baum oder ein anderes Naturmerkmal gekennzeichnet, können als letzte Ruhestätte ausgewählt werden. Hier können einzelne Personen, Familien oder andere, sich im Leben nahestehende Menschen beigesetzt werden. Auf Trauerzeremonien kann, muss aber nicht verzichtet werden; sie können individuell gestaltet werden. Eine namentliche Kennzeichnung des Grabes ist möglich.

RuheBiotope® benötigen keine Pflege, da sie Teil des natürlichen Waldes sind. Sie können schon zu Lebzeiten ausgewählt und so zu wichtigen Bezugspunkten werden. Das Recht auf Nutzung eines RuheBiotops® kann auf bis zu 99 Jahre erworben werden. Die Auswahl erfolgt gemeinsam mit dem Förster des Gräflichen Forstamtes Erbach. Die Absicherung der Kundenrechte erfolgt über einen Vertragsabschluß mit der Stadt Stadtprozelten. Die Asche wird in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt. Während einer kostenlosen Waldführung mit dem Förster (auch am Wochenende) haben Sie die Möglichkeit, sich näher über diese Bestattungsform zu informieren.

Anmeldungen zu den Waldführungen unter der Telefonnummer: (0 60 62) 95 92 18.

Die Stadt Stadtprozelten bewirtschaftet Ihre Flächen seit Jahren naturnah ohne Kahlschläge und Chemieeinsatz. Dies bedeutet:

  • Verzicht auf Kahlschläge
  • natürliche Verjüngung standortgerechter Holzarten
  • Schaffung gesunder, stabiler und strukturreicher Mischwälder
  • Förderung der Artenvielfalt
  • Verzicht auf Chemie im Wald
  • weitgehende Totholzerhaltung
  • Erhalt von Horst- und Höhlenbäumen

Diese Waldwirtschaft, die Sie ebenfalls bei einer kostenlosen Waldführung kennen lernen können, erfolgt gemäß den internationalen Qualitätsstandarts der Pan-Europäischen Forstzertifizierung (PEFC).