Schloss ErbachGRÄFLICHE SAMMLUNGEN & DEUTSCHES ELFENBEINMUSEUM

Betriebsgesellschaft Schloss Erbach gGmbH

Marktplatz 7, 64711 Erbach,   Odenwaldkreis,
Deutschland,   Hessen,   "Odenwald, Erbach, Michelstadt"  
T: 06062 - 64-0   E: infoCWantiSpam@schloss-erbachCWantiSpam.de   I: http://www.schloss-erbach.de  

Schloss Erbach

GRÄFLICHE SAMMLUNGEN & DEUTSCHES ELFENBEINMUSEUM

Schloss Erbach wurde 1736 von Graf Georg Wilhelm zu Erbach-Erbach erbaut. Im Mittelalter stand auf dem Areal an dem Flüsschen Mümling eine Wasserburg. Der mächtige Bergfried (um 1180) zeugt noch heute von diesen längst vergangenen Zeiten. Hinter seiner Fassade im neobarocken Stil verbirgt das in die historische Erbacher Altstadt eingebettete Residenzschloss die wertvollen Sammlungen des Grafenhauses zu Erbach-Erbach.


Den Grundstein der heutigen Schätze legte Graf Franz I. (1754–1823). Nicht nur die Kostbarkeiten, die sich im Schloss befinden, sind einzigartig: Die Einmaligkeit besteht darin, dass der letzte regierende Fürst ganz im Sinne der Aufklärung die Objekte um sich versammelte und mit ihnen bzw. zwischen ihnen lebte. Dass dieses Ensemble bis heute so erhalten werden konnte, ist besonders außergewöhnlich. Es ist geradezu ein Glücksfall, dass sich diese Räume noch immer in ihrem authentischen, unrestaurierten Zustand befinden.


Schloss Erbach

GRÄFLICHE SAMMLUNGEN & DEUTSCHES ELFENBEINMUSEUM

  • Graf Franz I. zu Erbach-Erbach
    Graf Franz I. zu Erbach-Erbach
    © Schloss Erbach
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  • Die Gewehrkammer
    Die Gewehrkammer
    © Schloss Erbach
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  • Die Hirschgalerie
    Die Hirschgalerie
    © Schloss Erbach
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  • Büste Alexander des Großen
    Büste Alexander des Großen
    © Schloss Erbach
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  • Römische Zimmer und Etruskisches Kabinett
    Römische Zimmer und Etruskisches Kabinett
    © Schloss Erbach
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  • Rittersaal
    Rittersaal
    © Schloss Erbach
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  • Ortenburger Sattel
    Ortenburger Sattel
    © Schloss Erbach
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Die Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach

Den Grundstein der bedeutenden Gräflichen Sammlungen im Erbacher Schloss legte Graf Franz I. (1754-1823), der 1775 die Regierung seiner damals noch eigenständigen Grafschaft übernahm. Von ihm stammen die Antiken- und Mittelaltersammlung und die natur- und jagdkundliche Sammlung.
Nach dem Tod des Grafen Franz I. war es sein Enkel Eberhard XV. (1818-1884), der sich intensiv um die Sammlungen seines Großvaters kümmerte und eigene Sammlungen mit dem Schwerpunkt auf Möbeln und Kunsthandwerk, die sich in den Salons erhalten haben, anlegte.
Graf Franz I. verfasste umfangreiche Kataloge, in denen er seine Sammlungen beschrieb und einordnete. Auf Eberhard geht ein Generalkatalog zurück, der alle Sammlungsbestände kurz erfasst.


Geradezu ein Glücksfall

Wie kein anderer Schlossherr kümmerte sich Graf Franz I. selbst um die Ausstattung der Räume, in denen seine Sammlungen untergebracht waren. So ließ er zur Aufstellung seiner wertvollen griechischen und römischen Skulpturen nach seinen Vorgaben die "Römischen Zimmer" schaffen. Es ist geradezu ein Glücksfall, dass sich die Räume der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach noch immer in ihrem authentischen, unrestaurierten Zustand befinden. Es scheint, als sei die Zeit eineinhalb Jahrhunderte stehen geblieben. Der Besucher fühlt sich zurückversetzt in das Leben der Erbacher Grafenfamilie im 19. Jahrhundert.


 Die Räume

  • Das Vestibül
  • Die Gewehrkammer: Die Sammlung in der Gewehrkammer gibt einen nahezu vollständigen Überblick über die Entwicklung der Feuerwaffen vom 16. Jahrhundert bis heute.
  • Das Treppenhaus
  • Die Hirschgalerie: Die Hirschgalerie beeindruckt durch kapitale Hirschgeweihe und die aus dem Kloster Roth stammende Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert. In der Hirschgalerie sind auch standesamtliche Trauungen möglich.
  • Die Römischen Zimmer: Die Büste Alexanders des Großen aus dem 2. Jahrhundert nach Christus gehört zu den Spitzenexponaten der Gräflichen Sammlungen und ist die beste römische Kopie nach einem griechischen Original. Der Feldherr ist nicht als stürmischer Welteroberer, sondern als stiller, göttergleicher Jüngling dargestellt. Aufgestellt ist "Alexander Erbach", so lautet die wissenschaftliche Bezeichnung, im ersten Römischen Zimmer.
  • Salons: Oraniersaal - Chinesisches Zimmer - Grüner Salon - Roter Salon - Parade-Schlafzimmer - Grand Cabinet - Petit Cabinet
  • Der Rittersaal - Neugotische Innenarchitektur: Den Rittersaal, ein bedeutendes Beispiel früher neugotischer Innenarchitektur in Europa, ließ Graf Franz I. um 1805 errichten. Meisterkunst in Eisen - Der Ortenburger Sattel entstand im 16. Jahrhundert und ist meisterlich in Eisen gearbeitet. Er ist eines der Hauptstücke im Rittersaal.


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