Schloß GlücksburgEines der wichtigsten Residenzschlösser Norddeutschlands

Stiftung Schloss Glücksburg

Schlossallee, 24960 Glücksburg,   Kreis: Schleswig-Flensburg,
Deutschland,   Schleswig-Holstein,   "Ostsee, Kiel, Schleswig, Flensburg"  
T: +49 (0) 46 31 - 44 23 30   E: infoCWantiSpam@schloss-gluecksburgCWantiSpam.de   I: http://www.schloss-gluecksburg.de  
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Das Schloss

Schloß Glücksburg gehört zu den bedeutendsten Schlossanlagen in Nordeuropa. 1582-1587 wurde es im Auftrag von Herzog Johann (Hans) dem Jüngeren (1545-1622) erbaut. Errichtet wurde es von Baumeister Nikolaus Karies an der Stelle, an der bis zur Reformation das mittelalterliche Rudekloster der Zisterziensermönche gestanden hatte. Die Granitquader der alten Klosterkirche wurden zum Teil für das Fundament, viele der Ziegelsteine für den weiß verputzten Backsteinbau wiederverwendet.


Seinen Namen erhielt das Schloss nach dem Wahlspruch des Herzogs: "Gott gebe Glück mit Frieden". Der Spruch findet sich zusammen mit seinem Wappen über dem Eingangsportal mit den Anfangsbuchstaben: GGGMF. Daneben sind die Wappen der Ehefrauen des Herzogs, links das braunschweigisch-lüneburgische, rechts das kursächsische.


Schloß Glücksburg

Eines der wichtigsten Residenzschlösser Norddeutschlands

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Museum - Tapisserien- & Ledertapetensammlung

Als bedeutendes kulturelles Erbe wurde Schloß Glücksburg 1923 in eine Stiftung des herzoglichen Hauses eingebracht und als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Bis heute dient das Schloss jedoch nicht nur als Museum. Die Familie legt Wert darauf, dass der persönliche Charakter der Räume und der Ausstattung weiterhin zu spüren ist. Auf diese Weise soll der Besucher ein bewohnbares und damit lebendiges Haus vorfinden.

Die bedeutende Sammlung niederländischer Tapisserien und flandrischer Ledertapeten ist eine der besonderen Attraktionen des Schlosses. Die Stuckdecken im Roten Saal und in den angrenzenden Räumen zählen zu den frühesten in Schleswig-Holstein.

Die Schlosskapelle enthält Deckenfresken aus der Zeit der Erbauung. Der Schnitzaltar stammt aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges, die ehemalige Herrschaftsloge von 1717.

Zahlreiche Porträts vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart dokumentieren die spannende Familiengeschichte der Oldenburger und Glücksburger und legen Zeugnis ab von den Wechselfällen der deutschen und dänischen Geschichte.

Die Exponate zur schleswig-holsteinischen Erhebung von 1848 und zum deutsch-dänischen Krieg von 1864, darunter die plakativen Neuruppiner Bilderbogen, vermitteln einen Eindruck von den unterschiedlichen Lebensläufen der Mitglieder der herzoglichen Familie.

Ausgesuchte Möbelstücke aus der Zeit zwischen Rokoko und Biedermeier, erlesenes Porzellan und Silber ergänzen die Sammlungen.

Abteilungen

  • Keller und Erdgeschoss
    Der Schlosskeller birgt so manches Geheimnis, zum Beispiel das alte Gefängnis...
  • Grüne Diele
    Die grüne Diele war schon immer das Vestibül, die Vorhalle des Hauses...
  • Kapelle
    1717 wurde die Schlosskapelle unter Herzog Philip Ernst (1673-1729) barock ausgestattet...
  • 1. Obergeschoss
    Hier befinden sich die Wohn- und Schlafgemächer der Familie...
  • 2. Obergeschoss
    Die Nutzung dieser Etage nach der Erbauung ist umstritten...
  • Dachgeschoss
    Das Dachgeschoss wurde in den letzten Jahren aufwändig renoviert...
  • Orangerie und Park
    Der Schlosspark wurde bereits 1733 angelegt, die Orangerie kam 1827 hinzu...

Öffnungszeiten

  • 01.Mai bis 30. September, täglich von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)
  • Oktober, täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)
  • 01. November bis April, samstags und sonntags 11 bis 16 Uhr (letzter Einlass 15 Uhr)

Sonderführung

Mai bis Oktober immer donnertags um 16.30 Uhr und sonntags um 14.00 Uhr findet eine Sonderführung statt