Schloss Goseck

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt

Burgstraße 53, 06667 Goseck,   Burgenlandkreis,
Deutschland,   Sachsen-Anhalt,   "Saale-Unstrut, Halle, Naumburg"  
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Schloss Goseck © Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
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Schloss Goseck - Heimstatt der Musik

Das Schloss Goseck - zwischen Naumburg und Weißenfels gelegen - erhebt sich auf einem Steilhang über dem Saaletal.


Als "Gozacha zivitas" wird Goseck bereits im 9. Jahrhundert im Hersfelder Zehntregister erwähnt und gehört somit zu den Grenzburgen an der Saale. Das "castrum antiquissimum" war die Stammburg der Pfalzgrafen von Sachsen, die mit Friedrich I. um 1000 erstmals sicher als Gosecker Grafengeschlecht belegt sind.


Friedrich I. erbaute neben der Burg eine St. Simeonskapelle als Grablege seines Geschlechtes. Die Söhne Adalbert, Dedo und Friedrich waren nicht nur für Goseck von Bedeutung. Adalbert (1000 -1072) besuchte die Domschule in Halberstadt und wurde dort Domherr und 1032 Domprobst.


Im Jahre 1043 wurde er zum Erzbischof von Hamburg und Bremen berufen. Missionare gelangten in seinem Auftrag bis nach Island und Grönland.


1060 errichtete er die Bistümer Ratzeburg und Mecklenburg. Am 24. März 1041 erfolgte die Gründung eines Benedektinerklosters. Am 29. September 1053 nahm Adalbert, in seiner Funktion als Erzbischof von Bremen, die Weihe vor.


Bereits 1183 setzte der Verkauf von Klostergütern ein, im Jahre 1540 endete die Klosterzeit mit der Säkularisation. 1548 gelangte es in den Besitz von Georg von Altensee. Jetzt begann auch der Umbau der Klosteranlage.


Durch wechselnde Besitzer und durch umfangreiche Umbauten im 16. und 17. Jahrhundert, vor allem durch die Familie von Pöllnitz, welche von 1609-1721 hier lebte, erhielt die frühere Klosteranlage ihren Renaissancecharakter.


In der Zeit von 1840 - 1945 befand sich Goseck im Besitz der Grafen von Zech-Burckersroda.


Nach 1945 war das Schloss Schule und Jugendherberge.


Seit 1997 ist die Schlossanlage im Eigentum der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt. Umfangreiche Sanierungsarbeiten setzten in ihrem Auftrag ein.


Heute hat hier das "Europäische Musik- und Kulturzentrum Schloss Goseck" seinen Sitz, welches vom Schloss Goseck e.V. im Jahr 1998 gegründet wurde.


Die hochkarätigen Gosecker Schlosskonzerte widmen sich überwiegend der alten Musik und haben eine Ausstrahlung, die weit über die Grenzen der Saale-Unstrut-Region hinausreicht.


In den Nebengebäuden entstanden Schloss-Schenke, Probenräume und Gästezimmer.


Der Gosecker Heimat- und Kulturverein hat liebevoll eine Heimatstube eingerichtet. Sie bietet Einblicke in vergangene Lebenswelten im Saaletal. Und ganz besonders in der warmen Jahreszeit lädt der Schlosshof mit seinem berühmten ca. 170 Jahre alten Ginkgobaum zum Verweilen ein.


Schloss Goseck

  • © Helmut Bernot, Gosecker Heimat- und Kulturverein e.V.
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Märchenhafter Advent auf Schloss Goseckein besinnliches Markt-Wochenende für die ganze Familie

Märchenhafter Markt zum 2. Advent im Schloss Goseck:

Ein zweitägiger Markt der Schloss-Schenke mit über 30 Kunsthandwerkern (z.Bsp. Holz, Glas, Keramik, Metall, Textilien, Papier), Musik und Gaukelei, Kulinaria (Honig, Käse, Fladen, Kartoffeln, Stollen, Kuchen...), dem inzwischen traditionellen Adventsingen mit dem "Uichteritzer Volkschor" in der Schlosskirche, Schattentheater mit Holger Vandrich, Weihnachtskonzert des Ensembles "Trigon" mit mittelalterlicher Vokalmusik, einem Bastelhaus für Kinder, der Märchen- und Kräuterfee Irene Finke, einer "bezaubernden Feuershow" und verschiedenen märchenhaften Aktionen auf dem Schlosshof...

Wir werden an beiden Tagen jeweils einen Eintritt auf den Schlosshof in Höhe von 3,00 Euro erheben (Kinder bis 14 Jahre nur 1,00 Euro), der uns ein wenig helfen soll, die Unkosten zu tragen.

Für musikalische Einlagen auf dem Schlosshof sorgen "Die Steinmeister".


Öffnungszeiten:

Samstag, 09.12. von 11 bis 19 Uhr
Sonntag, 10.12. von 11 bis 19 Uhr