Schloss Schönstein

Hatzfeldt-Wildenburg´sche Verwaltung

Schloss Schönstein, 57537 Wissen,   Landkreis: Altenkirchen,
Deutschland,   Rheinland-Pfalz,   "Westerwald, Montabaur, Altenkirchen"  
T: 0 27 42 - 93 19 43   E: b.stelterCWantiSpam@hatzfeldtCWantiSpam.de   I: http://www.hatzfeldt.de  
Hatzfeldt-Wildenburg´sche Verwaltung
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Schloss Schönstein

Hatzfeldt-Wildenburg´sche Verwaltung

Die Wälder in Rheinland-Pfalz befinden sich seit über 500 Jahren im Besitz der Familie von Hatzfeldt-Wildenburg, während die brandenburg´schen Waldflächen in den Jahren 2001-2003 erworben wurden.


Die 1139 erstmals urkundlich erwähnte Familie von Hatzfeldt – ursprünglich aus dem oberen Edertal stammend – erhielt 1420 die zwischen Siegerland, Bergischem Land und Westerwald gelegene reichsfreie Herrschaft Wildenburg. Aus dem Erbe der Herren von Seelbach fiel 1563 auch das benachbarte Schloss Crottorf nebst Ländereien an das Haus Hatzfeldt.


Schloss Schönstein, seit dem 13. Jh. Mittelpunkt der gleichnamigen kurkölnischen Unterherrschaft, gelangte 1589 in das Eigentum der Familie und ist seit 1912 Sitz der Hatzfeldt-Wildenburg’schen Verwaltung. Hermann Graf Hatzfeldt ist seit 1969 Eigentümer des Gesamtbesitzes und hat die waldbaulichen Strategien auf naturgemäße Erwerbswaldwirtschaft umgestellt. […]


Schloss Schönstein

  • © RuheForst® GmbH
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RuheForst® Wildenburger LandVerwaltung: Schloss Schönstein, 57537 Schönstein, Landkreis Altenkirchen

Der RuheForst® Wildenburger Land in der Nachbarschaft von Friesenhagen bietet die letzte Ruhestätte in einem großen Laubwaldgebiet, das sich weitgehend ungestört zum Naturwald entwickeln darf. Mächtige Baumriesen, bis 200 Jahre alt, ragen majestätisch über junge Bäume, Farne, Pilze und Moose.

Im RuheForst® befinden sich zahlreiche RuheBiotope®. Diese Orte, durch einen Baum, einen Baumstumpf oder ein anderes markantes Naturelement gekennzeichnet, können Sie sich als letzte Ruhestätte aussuchen. Die Auswahl der Grabstätte erfolgt gemeinsam mit dem Förster. Dabei können RuheBiotope® für einzelne Personen, Familien oder sich im Leben nahe stehende Menschen ausgewählt werden. Die Asche der Verstorbenen wird in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt. Die Trauerzeremonie kann individuell gestaltet werden und eine namentliche Kennzeichnung der Grabstätte ist möglich.

Die RuheBiotope® sind Teil des natürlichen Waldes und benötigen keine Pflege. Sie können schon zu Lebzeiten ausgewählt und so zu wichtigen persönlichen Bezugspunkten werden. Das Recht auf Nutzung eines RuheBiotops® wird auf einen Zeitraum von bis zu 99 Jahre erworben und ist über einen Anhang zum Grundbucheintrag abgesichert.

Während einer kostenlosen Waldführung mit unserem Förster (meist samstags und sonntags) haben Sie die Möglichkeit,sich näher über diese Bestattungs-form und die naturgemäße Waldwirtschaft im Wildenburger Land zu informieren. Sie können sich unter der folgenden Telefonnummer (02742) 931950 zu einer Waldführung anmelden.

Das große zusammenhängende Waldgebiet ist seit über 500 Jahren im Besitz der Familie Hatzfeldt-Wildenburg. Die naturnahe Entwicklung des heutigen RuheForstes® wird seit Jahrzehnten mit dem Ziel gefördert, Naturwälder entstehen zu lassen.

Der Waldbau handelt konsequent nach den Prinzipien der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) und wurde nach dem Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Dies ist ein internationales Zertifikat mit Anerkennung aller namhaften Umweltverbände wie Greenpeace, WWF, NABU und BUND.

Der Waldbau weist folgende Prinzipien auf:

  • Arbeiten ohne Kahlschläge, ohne Chemie und ohne Düngung
  • Förderung strukturreicher Mischwälder
  • Naturverjüngung aller heimischer Baumarten
  • Belassen abgestorbener Bäume als Biotopholz
  • Schutz alter Waldbestände in Naturwaldreservaten auf 1,15 km2
  • Einbringen selten gewordener heimischer Baumarten, z.B. Tanne

Waldeigentümer Hermann Graf Hatzfeldt wurde für den beispielhaft praktizierten naturnahen Waldbau als Ökomanager des Jahres 1998 ausgezeichnet.