Schloss und Park Nymphenburg

Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg

Schloss Nymphenburg, 80638 München,  
Deutschland,   Bayern,   "München, Umgebung"  
T: (0 89) 1 79 08-0   E: sgvnymphenburgCWantiSpam@bsv.bayernCWantiSpam.de   I: http://www.schloss-nymphenburg.de  

Schloss und Park Nymphenburg

Anlässlich der Geburt des Thronfolgers beauftragten Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen 1664 Agostino Barelli mit der Errichtung eines Sommerschlosses westlich von München. Diesem schlichten kubischen Bau wurden unter Max Emanuel und Karl Albrecht Erweiterungsbauten nach Plänen von Enrico Zuccalli und Joseph Effner angefügt. Der gewaltige »Steinerne Saal« erhielt seine Rokokodekoration durch Johannes Baptist Zimmermann und François Cuvilliès d.Ä. zur Zeit des Kurfürsten Max III. Joseph. Berühmt ist die von König Ludwig I. bei Joseph Stieler in Auftrag gegebene »Schönheitsgalerie«.


Schloss und Park Nymphenburg

  • © Bayerische Schlösserverwaltung
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Schlosspark NymphenburgVom Barockpark zum Landschaftsgarten

Die Geschichte des Schlosses und die Geschichte des Parks Nymphenburg sind untrennbar miteinander verflochten. Sie umspannen einen Zeitraum von mehr als 300 Jahren. Ab 1664 ließ sich die Kurfürstin Henriette Adelaide von Savoyen nach Plänen des Bologneser Architekten Agostino Barelli ein Sommerschloss errichten, an dessen Westseite ein kleiner Ziergarten angeschlossen war. Der Garten Henriette Adelaides ging in der späteren Anlage völlig unter. Max Emanuel ließ ab 1701 den Schlossbau seiner Mutter und auch die Gartenanlage erweitern. Neuplanung und Ausführung des Gartens wurde von Charles Carbonet durchgeführt, einem Schüler André Le Nôtres, des Schöpfers von Versailles. Auf ihn geht wohl der Kanal zurück, der ab 1701 in der bereits vorhandenen Schneise angelegt wurde, um das Wasser aus der zwei Kilometer entfernten Würm in den Garten zu leiten. 

Erst 1715 setzte der entscheidende Ausbau von Schloss und Garten zur weithin gerühmten Barockanlage ein, der von Dominique Girard und dem bayerischen Hofbaumeister Joseph Effner getragen wurde. Nun erst kam es nach einheitlichen Plänen zur Vollendung des Nymphenburger Kanalsystems, der Ausstattung des Gartens mit einer Vielzahl von Wasserkünsten und den dafür notwendigen Pumpwerken, aber auch zur gestalterischen Verfeinerung der Parterres, der Heckengärten und des ausgedehnten waldartigen Parks.

Am Ende der Regierungszeit Max Emanuels (1726) breitete sich vor der Westseite des Schlosses ein axial-symmetrisch aufgebauter Gartenbereich aus, der von dem vierteiligen, in Schlossnähe mit Broderien verzierten "Großen Parterre" geprägt war. In dessen Achsenkreuz lag das "Große Bassin" mit der Florafontäne. Die seitlich an das Parterre angrenzenden Boskette enthielten mehrere Gartenräume, die die Einrichtungen für den Zeitvertreib der höfischen Gesellschaft aufnahmen.

Öffnungszeiten


Haupttor:
Januar bis März und November/Dezember: 6-18 Uhr
April und Oktober: 6-20 Uhr
Mai bis September: 6-21.30 Uhr

Die übrigen Parktore werden ½ Stunde früher geschlossen.

Eintrittspreis:
Eintritt frei

Führungen:
Buchung von Führungen für private Gruppen

Wasserspiele:
Die Fontänen sind in der Regel von Ostern bis Mitte Oktober täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr in Betrieb.

Die historischen Pumpwerke in den Brunnhäusern des Schlossparks können von Ostern bis Anfang Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Ausstellung zum Park:
Von April bis Mitte Oktober kann im Geranienhaus täglich von 9-18 Uhr die Ausstellung "Friedrich Ludwig von Sckell und Nymphenburg" besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.