Schloss und Park Schönbusch

Schloss- und Gartenverwaltung Aschaffenburg

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Schloss und Park Schönbusch
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Schloss und Park Schönbusch

Der Park Schönbusch ist einer der frühesten Landschaftsgärten Deutschlands. Ab 1775 ließ der Mainzer Erzbischof Friedrich Carl von Erthal seinen Wildpark im englischen Landschaftsstil umgestalten.

Bis 1790 vollendete der Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell die Anlage. Eingebettet in reizvolle Landschaftsbilder mit künstlichen Seen und "Bergen" finden sich Staffagebauten wie Aussichtsturm und Rote Brücke, Freundschaftstempel und Philosophenhaus, Dörfchen und Hirtenhäuser.

Im Besucherzentrum (ehem. Küchenbau) informiert die Ausstellung "Alles scheint Natur" über die Geschichte und Entwicklung des Parks.

Sehenswert ist die erlesene Inneneinrichtung des kleinen, von Emanuel Joseph von Herigoyen errichteten Sommerschlösschens.


Schloss und Park Schönbusch

  • © Bayerische Schlösserverwaltung
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Park Schönbusch

Der Park Schönbusch ist einer der frühesten Landschaftsgärten Süddeutschlands. Der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Friedrich Karl von Erthal ließ ab 1775 das ehemalige kurfürstliche Wildgehege zu einem Park umgestalten. Unter maßgeblicher Mitwirkung seines Staatsministers Graf Wilhelm von Sickingen und des Architekten Emanuel d'Herigoyen wurden ab 1775 künstliche Seen und Wasserläufe ausgehoben, Hügel aufgeschüttet und ein geschlängelter Gürtelweg angelegt.

An Parkbauten kamen zum Schloss bis 1788/89 das Wirtschaftsgebäude, die Hirtenhäuser und das Dörfchen als ländlich-pittoreske Staffagen, der Freundschaftstempel und das Philosophenhaus, der Aussichtsturm, der Speisesaal und die Rote Brücke hinzu.

Zur Vollendung der Gartenanlage war spätestens seit 1783 Friedrich Ludwig von Sckell hinzugezogen worden. Sckell konnte hier erstmals die in England erlernten Grundsätze der landschaftlichen Gestaltung in einem als Ganzes neu angelegten Park anwenden. Er hinterließ einen der bedeutendsten Landschaftsgärten Deutschlands.

Rund um das "Dörfchen" grasen Schottische Hochlandrinder das ganze Jahr über und unterstützen damit die Absicht der Schöpfer des Parks, ländlich-idyllische Parkszenerien zu schaffen.

Im ehemaligen Küchenbau ist heute ein Besucherzentrum untergebracht, dessen Schwerpunkt die Ausstellung "Alles scheint Natur" zur Geschichte und Entwicklung des Parks ist.

Öffnungszeiten
Park:
ganzjährig geöffnet

Besucherzentrum:
April-September: Samstags, sonntags und feiertags von 11-18 Uhr

Eintrittspreise Park:
Eintritt frei

Besucherzentrum:
Eintrittskarte Schloss Schönbusch erforderlich

Sonderführungen
Das Führungsnetz Aschaffenburg bietet Führungen zu Wunschterminen für Gruppen (auch Kinderführungen) durch den Park in Deutsch und verschiedenen Fremdsprachen an. Im Sommer findet jeden 3. Sonntag im Monat um 15 Uhr eine Führung mit Besteigung des Aussichtsturms statt. Weitere Informationen und Anmeldung: Führungsnetz Aschaffenburg www.fuehrungsnetz- aschaffenburg.de