Schloss und Schlossgarten SchwetzingenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

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Schloss und Schlossgarten Schwetzingen
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Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

Schloss Schwetzingen, im Barock glänzende Sommerresidenz des kurpfälzischen Hofes, ist vor allem wegen der Schönheit und Harmonie seines Schlossgartens weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Seine Vielfalt kann noch heute im Originalzustand bewundert werden.

Gartenmoschee und Badhaus des Kurfürsten, Privatgarten und „Ende der Welt“, Rokoko-Theater und Galerie der Hofdamen – kaum irgendwo auf der Welt erleben Sie den Charme einer barocken Sommerresidenz so intensiv wie in Schloss und Schlossgarten Schwetzingen.


Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

  • © SSG Pressebild
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Der Garten: Meisterwerk europäischer Gartenkunst

Die Visionen des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz ließen in Schwetzingen im 18. Jahrhundert einen bezaubernd schönen Schlossgarten entstehen. Heute zählt die vollkommene Verbindung aus geometrischem und landschaftlichem Stil zu den Meisterwerken europäischer Gartenkunst.

Die Anfänge des Schlossgartens
Kurfürst Carl Philipp legte den Grundstein für den heutigen Schlossgarten. Als er 1731 Schloss Mannheim bezog, ließ er Schwetzingen als Sommerresidenz und Jagdschloss ausbauen. Der Garten war wesentlich kleiner als heute und erstreckte sich nur bis zum Arionbrunnen. Hier stand die alte Orangerie, denn der Kurfürst schätzte exotische Gewächse.

Der Schlossgarten blüht auf
Carl Philipps Nachfolger, Kurfürst Carl Theodor, ließ den Garten der Sommerresidenz zunächst im französischen Barockstil erweitern. Hofgärtner Johann Ludwig Petri entwarf 1753 das Parterre inmitten eines kreisförmigen Raumes, der durch Zirkelgebäude und Laubengänge gefasst wurde. Die vom Schloss nach Westen verlaufende Hauptachse wurde aufwendig mit Blumenrabatten, Wasserspielen und Heckenzonen geschmückt.

Höhepunkt der Gartenkunst
Innerhalb von 50 Jahren ließ Carl Theodor den Garten durch seinen Architekten Nicolas de Pigage erweitern und mit zahlreichen Skulpturen und raffinierten Gartenarchitekturen wie der beeindruckenden Gartenmoschee ausstatten. Darüber hinaus zeigte sich der Landesherr auf der Höhe der Zeit: Der in England auf Kosten des Kurfürsten ausgebildete Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell realisierte in Schwetzingen einen der ersten englischen Landschaftsgärten in Deutschland.

Der Schlossgarten in badischer Zeit
Im Zuge der Neuordnung Europas unter Kaiser Napoleon fiel 1803 die rechtsrheinische Kurpfalz an das Haus Baden. Gartendirektor in Schwetzingen wurde nun Johann Michael Zeyher. Er betrieb vor allem forstbotanische Forschungen. Im Garten selbst gestaltete Zeyher das rechteckige große Bassin in einen Weiher mit natürlichen Uferlinien um. Auch den Seepferdgarten veränderte er zu einer landschaftlichen Partie. Ansonsten wurde der Garten im 19. Jahrhundert kaum verändert.

Tipp:
Die Gartendokumentation im südlichen Zirkelgebäude zeigt anschaulich die Geschichte und Entwicklung des Schlossgartens Schwetzingen.

Öffnungszeiten
Schloss - Die Innenräume sind nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen.
Bitte beachten Sie: Wegen Renovierungsarbeiten sind die historischen Innenräume des Schlosses bis voraussichtlich Frühjahr 2016 geschlossen.

Der Schlossgarten ist während der Renovierungsarbeiten ganzjährig zugänglich.
Veranstaltungen im Rokokotheater, Nord- und Südzirkel finden ebenfalls statt und das Schlossrestaurant Schwetzingen verköstigt Sie gerne.

Schlossgarten
Mitteleuropäische Sommerzeit

Mo – So 9.00 – 20.00 Uhr
Letzter Einlass 19.30 Uhr

Mitteleuropäische Winterzeit
Mo – So 9.00 – 17.00 Uhr
Letzter Einlass 16.30 Uhr
24., 31. Dezember 9.00 – 14.00 Uhr
Letzter Einlass 13.00 Uhr
25. Dezember geschlossen

Führungen Schlossgarten:
Gruppenführungen sowie fremdsprachige Führungen sind nach Vereinbarung möglich.