Schloss Wolfenbüttel - Museum

Schloss Wolfenbüttel Museum

Schlossplatz 13, 38304 Wolfenbüttel,   Landkreis: Wolfenbüttel,
Deutschland,   Niedersachsen,   "Braunschweiger Land, Wolfsburg, Wolfenbüttel"  
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Schloss Wolfenbüttel - Museum
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„Parta Tueri“ - Erworbenes Erhalten

Von der mittelalterlichen Ministerialenburg zur barocken Welfenresidenz

Schloss Wolfenbüttel zeigt sich heute als eine barocke, um einen mehreckigen Hof gruppierte Anlage.

Die breitgelagerte Schaufront ist dem Schlossplatz zugewandt. Hinter den Barockfassaden aus Fachwerk, die einen massiven Bau vortäuschen, verbirgt sich ein steinerner Gebäudekern aus verschiedenen Bauzeiten.

Von der ehemaligen mittelalterlichen Burganlage haben sich Turm- und Gebäuderudimente erhalten. Spuren des großzügigen Renaissanceschlosses des 16. und frühen 17. Jahrhunderts sind noch heute an der „welschen Haube“ samt Laterne des „Hausmannsturmes“, am ursprünglich zweigeschossigen Arkadenhof und in der zweischiffigen Halle der herzoglichen Hofstube („Renaissancesaal“) abzulesen.

Die Wolfenbütteler Herzöge Rudolf August (1666-1704), Anton Ulrich (1685-1714) und August Wilhelm (1714-1731) schufen in zwei Bauphasen das heutige Erscheinungsbild des Schlosses. Hervorzuheben ist besonders die repräsentative Schlossfassade, die mit ihrer von Figuren und Vasen geschmückten Grabenbrüstung, Brücke und Prunkportal in Deutschland einzigartig ist.

Besondere Bedeutung kommt neben dem barock umgestalteten Schlosshof und dem großzügigen Treppenhaus den ausgezeichnet erhaltenen Prunkräumen der herzoglichen Staatsappartements zu. Nach der Residenzverlegung 1753/1754 wurden Teile des Schlosskomplexes abgebrochen. Dabei gingen der mächtige Zentralbau der in Formen der Frührenaissance errichteten Schlosskapelle, der prachtvolle Festsaal des Schlosses, das barocke Opernhaus und ältere Gebäudeteile auf der Südseite des Schlosskomplexes verloren. Trotz dieser Verluste stellt das zweitgrößte Schloss Niedersachsens das besterhaltenste Welfenschloss der Region Braunschweig dar.


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