„Classic Days" Schloss Dyck 2015

Seit 10 Jahren das Oldtimer- und Motorfestival der Extraklasse

Classic Days Schloss Dyck - Schloss- und Festival-Arial (Luftbild)
Classic Days Schloss Dyck - Schloss- und Festival-Arial (Luftbild)

Die mittlerweile 10. Schloss Dyck Classic Days sind das größte und umfassendste Oldtimer- und Motorfestival ihrer Art auf dem europäischen Kontinent. Sie werden seit der Erstauflage 2006 in einer Veranstalterkooperation organisiert von Classic Days Oldtimer- und Motorsport GmbH, Classic Days e.V. und der Stiftung Schloss Dyck. Die Organisation wird unterstützt von der Gemeinde Jüchen und dem Rheinkreis Neuss. Die Classic Days finden rund um das 1.000 Jahre alte Schloss Dyck bei Jüchen in Nordrhein-Westfalen statt. Jüchen liegt im Städtedreieck Düsseldorf – Köln – Mönchengladbach und ist trotz idyllischer Lage hervorragend zu erreichen. Jedes Jahr finden die Classic Days am ersten August-Wochenende statt, 2015 also von Freitag, dem 31. Juli bis Sonntag, 02. August.

Das Angebot ist vielfältig: Gleichmäßigkeitsläufe der „racing legends“ (Renn-, Sportwagen und Motorrad) auf 2,8 km Allee-Kurs; Fahrerlager in den Schlosshöfen; Concours d’Elegance „Jewels in the Park“ und Museumsexponate im Schlosspark (internationales FIVA A Event); „Charme & Style“, ein Ausstellungsbereich, wo Menschen das passende Outfit und Picknick-Equipment zum Baujahr ihres Fahrzeugs haben, „lovely heroes“ , das sind Fahrzeuge der Wirtschaftswunderzeit, daran angrenzend „made in Germany“ mit alten Transportern, die noch ihre Original-Werbeaufschriften tragen. „Stars & Stripes“ huldigt dem American way of Drive und bei den „nostalgic journeys“ taucht der Besucher in eine bewohnte und belebte Campingwelt der 50er bis 70er Jahre ein.

Darüber hinaus sind die Classic Days auch Oldtimertreffen für Clubs und jedermann (während aller drei Veranstaltungstage kommen regelmäßig zwischen 5.000 und 7.000 Oldtimer auf dem Dycker Feld zusammen); Familienpicknick, Musik, ausgewählte Verkaufsstände. Neben Fahrzeugen aus 120 Jahren Kraftfahrzeuggeschichte gibt es prominente Persönlichkeiten wie zum Beispiel Sir Stirling Moss, der 2015 auf den Classic Days das 60jährige Jubiläum seines legendären Mille-Miglia-Sieges mit ewiger Rekordzeit feiert. Ganz wichtig: Der Erlös der ehrenamtlich ausgerichteten Classic Days kommt der Stiftung Schloss Dyck zum Erhalt des Baudenkmals und seiner Parkanlagen sowie weiteren gemeinnützigen Zwecken zugute. Der Veranstalter ehrt mit den Classic Days außerdem den 1961 in Monza tödlich verunglückten rheinischen Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips. Die Classic Days sind familienfreundlich – das deutsche Oldtimerfestival fürs Herz und die Sinne.

„Racing Legends“

Oldtimerspektakel für alle Sinne: Die Erde bebt, die Motoren dröhnen und es riecht nach altem Leder und verbranntem Öl

Racing Legends
Racing Legends

Racing Legends heißen bei den Schloss Dyck Classic Days Vorkriegs-Rennmotorräder, alte Renn- und Sportwagen. Die Baujahrsgrenze liegt traditionell bei 1961 – dies ehr den rheinischen Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips, der in jenem Jahr in Monza tödlich verunglückte. Werden in Einzelfäkllen auch jüngere Baujahre gesichtet, so handelt es sich um Sonderläufe, die zum Beispiel einer bestimmten Epoche, Marke oder Rennklasse gewidmet sein können. Neben Formelfahrzeugen der Nachkriegszeit sind es vor allem die mächtigen Boliden der frühen Rennsportjahre, die begeistern.
Zu den Traditionen der Classic Days gehören beispielsweise die im Royal Benjafield Club organisierten Bentley Boys, die 2015 die auf dem Kontinent noch nie an einem Ort versammelte Zahl von 30 Bentley aus den goldenen Le Mans Jahren von 1928 bis 30 mitbringen.

Wenn diese bis zu zweieinhalb Tonnen schweren und 250 PS starken Wagen im Rudel auf den Rundkurs gehen, ist ein leichtes Bodenzittern zu erleben. Wie damals, treten deren Piloten gegen die mächtigen Kompressor-Mercedes der Reihen S, SS und SSK an, die nicht weniger Motorkraft mobilisieren. Viel filigraner nehmen sich da die Bugattis der gleichen Baujahre aus. Heute skurril anmutende Karosserieformen können die Besucher erleben, wenn Stromlinienfahrzeuge, die für Langstreckenwettbewerbe gebaut wurden, an den Start gehen. Immer wieder sind es spektakuläre Einzelstücke, die bei den Fans der Classic Days die Herzen höher schlagen lassen: So wird in 2015 (wieder) ein Auto-Union-16-Zylinder Rennwagen, wie ihn Bernd Rosemeyer in den 30er Jahren fuhr erwartet und ein Schwede, der aus einem Delage-Fahrgestell der 20er Jahre und einem Isotta-Fraschini-Flugzeugmotor mit 47 Liter Hubraum einen urtümlichen Rekordwagen geschaffen hat. Wie alles bei den Classic Days ist auch die Rundstrecke liebevoll im Stil früherer Rennstrecken dekoriert: Mit Strohballen gesichert, mit karierten Fahnen an den Alleebäumen und Startpersonal in altem Drillich-Overall. Wer genau hinschaut, sieht , dass sogar alle Straßenschilder mit alten Rennplakaten oder Werbetafeln verkleidet wurden.

„Jewels in the Park“

Ein Concours d‘Élègance auf der Orangerie-Halbinsel

Jewels in the Park
Jewels in the Park

Während draußen vor dem Schlossgelände die Motoren donnern, kann man im Herzen der Anlage, auf der pittoresk von Teichen eingefassten Orangierie-Halbinsel die Haute Couture des Karrosseriebaus kennen lernen. Traditionell findet hier ein Schönheitswettbewerb statt, der besonderen Bauformen huldigt. Im Jahr 2015 wird der traditionelle Concours sogar noch einmal aufgewertet und die Orangerie-Halbinsel wird zur Museums-Halbinsel.

Nicht weniger als die Kulturgeschichte des Kraftfahrzeugs kann hier an ausgesuchten Exponaten erlebt werden. Geschichten weniger bekannte Marken, Konstruktions-Innovationen und Meilensteine des Designs erlauben dem Flaneur einen staunenmachenden Spaziergang durch die Technik-Historie. Die exquisiten Exponate sind international: Sie stammen ebenso aus dem Museum Nicolis in Verona wie aus der Autostadt in Wolfsburg. Gleichzeitig öffnen private Sammler ihre Remisen und steuern Ausstellungsstücke bei. Der besondere Reiz liegt auch hier in der Kulisse. Von kaum einem Standpunkt aus wirkt das Schloss Dyck majestätischer als von der Orangerie-Halbinsel aus, die ihrerseits mit dem großzügig verglasten Gebäuderiegel der Orangierie ein architektonisches Kleinod ist.

„Charme and Style“

Schirmchen, Hütchen, Picknickkorb und Grammophon – Oldtimer-Inszenierung auf LARP-Niveau

Charme and Style
Charme and Style

Beim Ausstellungsbereich Charme & Style ist der Name ist Programm. Wer sich hier auf der amphitheaterhaft ansteigenden Picknickwiese oberhalb des vor Kurzem mit Hilfe der Ticketeinnahmen aus den Classic Days restaurierten Steinbrückenkreuzes niederlässt, präsentiert dem Publikum sich und sein Fahrzeug auf besonders liebenswürdige Weise.

Denn Charme & Style verheißt großes Kino: Nicht nur makellos gewienerte Oldtimereleganz, sondern auch und vor allem ein Gesamtkunstwerk, bei dem Mensch und Maschine ganz selbstverständlich gemeinsam aus ihrer Zeit gefallen zu sein scheinen. Stilvolle Picknickaccessoires vom Grammophon bis zum Klappstuhl spiegeln die jeweilige Epoche ebenso wie die ausgesuchte Garderobe und die Haltung der Damen und Herren Automobilisten. Wer den Bereich Charme & Style besucht, sollte sich Zeit nehmen, sich vielleicht ebenfalls hier für ein Picknick niederlassen und beim Verweilen den Trubel an der Rundstrecke vergessen. Ganz nebenbei ist das Panorama über Park und Schloss von hier besonders schön. Es stehen deshalb auch Liegestühle für Besucher bereit. So kann man für eine Zeit Teil des sympathischen Niveau-Karnevals zu werden. Das Motto heißt: Style mit Weile.

„Lovely Heroes“

Frieden, Aufschwung, Massenmotorisierung: Hier stehen die beräderten Zeugen und legen beredt Zeugnis ab vom Wirtschaftswunder.

Lovely Heroes
Lovely Heroes

Heinz und Ludwig Erhard(t) sind die Fixsterne einer Ära, in der es nach großer Not nur auf- und vorwärts ging. Der Krieg, das Leid, die Schuld – alles sollte verblassen. Nach den Hungerjahren galten stattliche Männer wie beide Erhard(t)s als Garanten des neuen, des guten, des fleißigen Deutschland. Bescheiden waren die Anfänge der Massenmobilisierung. Zuerst das Motorrad oder der Motorroller, dann skurrille Gefährte, die sich schon Auto nannten aber doch überwiegend Motorradgene trugen wie Isetta und Goggomobil, oder, wenn es verwegen und sportlich sein sollte, ein Kleinschnittger. Viel Zweitaktduft lag über den Straßen, erst allmählich wurden die Autos erwachsener und damit viertaktig.

Kaum eine Zeit zeigt so viel Erfindungsgeist und solch eine rasante technische Entwicklung: Von den ersten Nachkriegswagen, die nichts weiter waren als wiederaufgelegte Vorkriegskonstruktionen über die oft selbstgebastelt wirkenden Kleinstfahrzeuge in Kleinserie hin zu einer an die Straßenkreuzer der USA angelehnten Formensprache mit Chromzier, Panoramascheiben und Heckflossen. Aus heutiger Sicht erstaunt, welche Motorisierungen als ausreichend, welche gar als üppig galten. Die Wirtschaftskapitäne des Wirtschaftswunders fuhren Kapitän, nur wenige gar einen 300er Benz, der heutige Individualisten-Saab hieß damals Borgward Isabella. Die Klassenlosigkeit des Golf hatte bereits der Käfer vorweggenommen. Er wurde der Volks-Wagen schlechthin und damit die unumstrittene Ikone der Wirtschaftswunderzeit. In Oma Jansens Büdchen kann man auf den Classic Days Ahoi-Brause oder Nappo-Rauten kaufen und damit den Geschmack der Kinderzeit im Wirtschaftswunder wiederbeschwören.

„Made in Germany“

Schöne Schreibschriftschnörkel und harmlos wirkende Reim-Botschaften rufen auf gerundeten Transporter-Karosserien in Erinnerung, wie die Werbewelt war, bevor angebliche Celebrities zu Markenbotschaftern upgegradet wurden.

Made in Germany
Made in Germany

Dr. Oetker Hausfrauenberatung? Nein, das ist keine App fürs Smartphone, das ist ein ganz und gar analoger, Vanillepudding-beiger Käfer mit schokopuddingbraunen Kotflügeln und einem Westfalia-Anhänger in gleicher Farbkombination. Damit fuhr sich die Bielefelder Marke tief ins Herz der Nachkriegsgesellschaft. Henkel hatte dergleichen schon zur Markteinführung von Persil Anfang des 20. Jahrhunderts gemacht. Heute sehen die mit großen Schreibschrift-Reklamen versehenen Markenbotschafter wunderbar nostalgisch aus, ganz gleich ob sie für eine Bausparkasse oder Aspirin Werbung machen.

Im Veranstaltungsbereich „Made in Germany“ können Brauerei-Lieferwagen, Lufthansa-Crewbusse oder Teekanne-Dreiräder bewundert werden. Räumlich ist dieser Bereich angegliedert an die Lovely Heroes, die Zeugen des Wirtschaftswunders. Made in Germany ist sozusagen der geschäftliche Teil des Wirtschaftwunders und entführt in eine Markenwelt, in der „Hausfrauenberatung“ weder diskriminierend noch eine App war.

„Stars and Stripes“

Gas Guzzler at its best oder Get your kicks on route to the Dyck’s. Genauer gesagt, to the Dyck’s castle

Stars and Stripes
Stars and Stripes

Mit dem Veranstaltungsbereich „Stars & Stripes“ findet der überragende Beitrag der USA zur Automobilkultur bei den Classic Days seine Würdigung. Vieles, was zunächst in den USA erdacht wurde, prägte kurz darauf auch Europa: Der Chrombarock, das Heckflossen-Zeitalter, aber auch das Autokino, die Idee der autogerechten Stadt oder das Drive-In-Restaurant beflügelten besonders in der Wirtschaftswunderzeit europäische Designer, Stadtplaner und Unternehmer. Mit „Stars & Stripes“ geben die Schloss Dyck Classic Days nun dem neonbunten und pastellgetönten unbeschwerten Zeitalter der US-Nachkriegsgeschichte eine Plattform.

Ein Schuss „American Grafitti“, eine Prise „Bullit“ und einen Schluck eisgekühlter brauner Brause – Besucher tauchen ein in eine Welt, in der Kellnerinnen auf Rollschuhen durch Diner flitzen und man an Musikboxen per Münzeinwurf eine Vinyl-Single auf den Plattenteller bugsieren konnte. Es darf ruhig Elvis sein – wenngleich für viele Besucher das satte Blubbern der V-8-Motoren Musik genug sein dürfte. Ein gutes Dutzend sorgfältig ausgewählter US-Cars von den 1940er bis 70er Jahren posiert hier und setzt einen wunderbar üppigen, blechschwellenden und farbtrunkenen Kontrast zum benachbarten Veranstaltungsteil Lovely Heroes, wo das deutsche Wirtschaftswunder in aller Bescheidenheit die Anfänge der Massenmotorisierung feiert. Während hierzulande schmalbrüstige Motorradtechnik mit filigranen Karosserien und vier Räderchen den Anschein zu erwecken versuchte, Automobil zu sein, herrschte dort bis zur Ölkrise 1973 eine geradezu unschuldige Verschwendungssucht – mehr Hubraum, mehr Karosse, mehr Gewicht und mehr Komfort – eine Zweigangautomatik und elektrische Fensterheber, Radio und Klimaanlage ließen die Bundesbürger seufzen: Amerika, Du hast es besser.

„Nostalgic Journeys“

Camping und Caravaning gibt es schon seit über einem Jahrhundert. So richtig populär wurde es jedoch, als nach dem zweiten Weltkrieg die Massenmobilisierung anfing.

Nostalgic Journeys
Nostalgic Journeys

Plötzlich waren Sehnsuchtsziele wie die Kärntner Seen-Riviera oder Bella Italia erreichbar. Ausgerüstet mit Benzingutscheinen und Luftmatratzen machte sich alsbald jedes Jahr eine größere Karawane auf, die Alpen zu überqueren. Die Menschen suchten die Leichtigkeit des Südens, den Wein in der bauchigen Bastflasche: Ein bisschen Dolce Vita für jedermann. Waren es zunächst Motorroller und Motorräder, die mit Zelten bepackt wurden, so tauschten viele, vor allem Familien, die Leinwandvilla mit wachsendem Wohlstand gern gegen ein Ferienhaus am Haken. Der Caravaningboom hob in den 1960er Jahren an und steigerte sich bis zur ersten Ölkrise 1973 in schwindelerregenden Zuwachsraten.

Die Konstrukteure tobten sich aus: So viele unterschiedliche Baumuster und Materialien gibt es heute im Caravanbau nicht mehr. Unter anderem rührt die Innovationsfreude daher, dass in den frühen Jahren etliche Flugzeugkonstrukteure aufgrund der Bestimmungen der Siegermächte nicht mehr in ihrem angestammten Metier arbeiten durften. Leichtbau und Aerodynamik auf einen wachsenden Freizeitmarkt zu übertragen, war da eine willkommene Alternative. Tropfenform, Eiform, Gerippebauweise oder Glasfaserlaminat buhlten um die Gunst der Käufer, die mit schwach motoriserten Fahrzeugen möglichst viel Wohnraum über Berg und Tal schaffen wollten. Kein Wunder also, dass auch Klapp- und Kurbelmechanismen wenig Volumen bei der Fahrt und viel Platz am Ziel versprachen. Aber: Camping ist letztlich weniger Fahrzeugkonstruktion, viel mehr ist es ein Lebensgefühl. Und davon zeigen die Nostalgic Journeys stets eine Menge. Das lebende Museum lebt von den vielen liebevoll konservierten Accessoires und den Menschen, die ihre Fahrzeuge authentisch nutzen. Hereinspaziert!

„Nostalgie & Charity“

Frage nicht, was die Classic Days für Dich tun können, frage Dich, was Du für die Classic Days tun kannst!

Nostalgie & Charity
Nostalgie & Charity

Frei nach John F. Kennedy fragen sich alle hier, was sie tun können, um das größte Oldtimer- und Motorfestival seiner Art auf dem Kontinent mit ihrem freiwilligen, ehrenamtlichen und gänzlich unentgeltlichen Engagement noch besser zu machen. Der gemeinnützige Verein Classic Days e.V. vereint Oldtimer- und motorsportbegeisterte Frauen und Männer, die sich gleichzeitig mit Herzblut für den Erhalt und die Sanierung des einzigartigen Ensembles aus Wasserschloss und Parkanlage einsetzen, welches Schloss Dyck darstellt.

Am Anfang stand Marcus Herfort mit einer ebenso verwegenen wie visionären Idee, aus der das Konzept für ein Oldtimerfest rund um dieses Schloss reifte. Inzwischen haben gut 80 Vereinsmitglieder, unterstützt von ihren Familien und Freunden, aus der Vision ein Konzept und aus dem Konzept echte Classic Days werden lassen. Es spricht sowohl für die hohe Motivation als auch für die Seriosität dieses Vereins, dass die Classic Days 2015 bereits zum zehnten Mal ausgerichtet werden, dabei Jahr um Jahr an Qualität zulegen konnten und inzwischen ein fester Begriff in der internationalen Oldtimerwelt geworden sind. Durch Loyalität und Engagement hat sich der Verein die wohlwollende Unterstützung der Stiftung Schloss Dyck, der Gemeinde Jüchen, des Rheinkreises Neuss und bei allen Genehmigungsbehörden erarbeitet. Dafür sind wir ebenso dankbar wie für das Vertrauen der Sponsoren, die von Ernsthaftigkeit und Dauerhaftigkeit der Classic Days zuerst überzeugt werden mussten. Bestärkt werden wir durch die ebenso angenehme wie überraschende Tatsache, dass die überwältigende Mehrheit der Leser der führenden deutschen Oldtimer-Zeitschrift „Motor Klassik“ die Schloss Dyck Classic Days aus harter internationaler Konkurrenz zum „Event des Jahres 2015“ gewählt haben.

Der Verein ist ein Verein der Tat. Nahezu alles, was Besucher während der Classic Days im Gelände sehen, ist hand- und selbstgemacht: Von der Deko über Staketenzäune bis zu Motorradunterständen im Vintage-Look, von der Beschilderung bis zur Campingplatz-Schranke – es sind die Details, die uns ebensoviel Freude machen wie Freizeit kosten. Gemeinsam mit rund 250 freiwilligen Helfern, die für die drei Veranstaltungstage aufgeboten werden, versuchen wir, die schönsten und tollsten Classic Days aller Zeiten zu präsentieren. Wir freuen uns, wenn Besucher unsere Liebe und unser Herzblut spüren. Wer uns näher sein möchte, sollte eine Mitgliedschaft bei der www.drivers-association.de in Erwägung ziehen. Wer selbst Teil der Classic Days werden möchten, besucht uns an Clubabenden. So oder so, wir freuen uns auf Unterstützer.