Gold & Silber

Alte Uhren: Rolex, Patek Philippe & Co.

Hubertus Reygers

REYGERS: CLASSICS • ARTS • ANTIQUES

Von ROLEX bis PATEK PHILIPPE.....

ROLEX GMT-Master Referenz 16750 von 1982 mit seltener Patina auf dem Zifferblatt

Noch im 18. Jahrhundert konnte der Mann sein Schmuckbedürfnis in vollen Zügen ausleben. Dies ist heute naturgegeben nur noch Hahn, Pfau und anderen Vertretern der männlichen Tierwelt vergönnt. Doch trotz der Uniformierung der Männermode in der Businesswelt hat ein legitimes Schmuckstück für Herren überlebt: die Armbanduhr!

Die Armbanduhr ist das wichtigste Stilelement, mit der man(n) zu erkennen geben kann, wer man ist und wer man zu sein wünscht. Und bei dem heutigen breit gefächerten Angebot findet sich für jeden Geschmack der richtige Zeitmesser.

Die Frage ist nur, wo suchen um zu finden?


Zunächst bieten sich die klassischen Uhrengeschäfte zum Kauf eines coolen Zeitmessers an, doch ist man bereit, diese, zum Teil horrenden, Neupreise zu zahlen? Auch muss man mit einkalkulieren, dass der Wert einer neuen Uhr nach dem Kauf oft auf die Hälfte zusammen schmilzt! Wenn man diesen Anfängerfehler vermeiden möchte, führt kein Weg an einer alten Armbanduhr vorbei! Die Faustregel sagt, eine alte Armbanduhr aus den 50’ bis 70’ er Jahren kostet nur halb so viel wie das vergleichbare aktuelle Modell! Eine klassische win-win-Situation, denn man zahlt weitaus weniger und bekommt dazu noch eine Uhr mit einem individuellen „vintage“-Charme. Worauf ist nun das Augenmerk zu richten? Zunächst sollte man Wert auf Uhren mit Manufakturwerken legen, d. h. auf Uhren von Firmen, die noch eigene Uhrwerke herstellen und nicht fremde Uhrwerke zukaufen.

GESUCHTE KLASSIKER.....

Während alte ROLEX oder PATEK PHILIPPE inzwischen für viele Sammler unerschwinglich geworden sind, sollte man sich Manufakturen wie Jaeger LeCoultre, IWC, Omega und auch Zenith zuwenden.

Jaeger LeCoultre ist bekannt für die Reverso, aber auch für Zeitmesser mit einer Anzeige für die Gangreserve oder die kultige „Memovox“, eine Uhr mit Weckfunktion.
      IWC hat sich einen Namen für äußerst zuverlässige Fliegeruhren gemacht und besonders das legendäre Werkskaliber 89 wurde nicht nur in der heute noch zeitlosen „Mark XI“ für die Britische Royal Air Force Ende der 40’ er Jahre verbaut, sondern auch in eleganteren Modellen.
      OMEGA kann für sich das Privileg in Anspruch nehmen, mit der Speedmaster einen Chronographen hergestellt zu haben, der bisher als einzige Uhr 1969 bei der Mondlandung von den Astronauten beim „walk on the moon“ getragen wurde!
      Außerdem hat OMEGA mit der Modellreihe „Constellation“ eine Automatikuhr in einer Chronometerqualität auf den Markt gebracht, die vom Preis/Leistungsverhältnis her gesehen einmalig ist.     
      Und unter investiven Gesichtspunkten sind die Uhren von ZENITH, einer Manufaktur, die lange im Dornröschenschlaf vor sich hin dümpelte, ein ganz heißer Tipp! Denn ZENITH kam 1969 mit dem mittlerweile legendären „El Primero“ Werk auf den Markt, dem ersten Chronographen mit Automatikwerk. Dieses Werk wurde auch bis Ende der 90’ er Jahre von ROLEX wegen seiner hohen Fertigungsqualität für ihre Daytona-Chronographen bei ZENITH geordert.

Doch wo findet man diese gesuchten Klassiker, wenn die bekannten Uhrengeschäfte dafür nicht in Frage kommen?
Es gibt mittlerweile viele seriöse Händler, die diese „vintage timpieces“ anbieten oder bei der Suche nach dem gewünschten Modell helfen. Der Vorteil, bei einem Händler seines Vertrauens eine Uhr zu kaufen, ist, dass man sich die Originalität der Uhr garantieren lassen kann und damit einigermaßen davor geschützt ist, auf eine Fälschung reinzufallen.
Wer mehr Uhren-Sachverstand hat und ein wenig mutiger ist, kann sich bei den einzelnen Auktionshäusern wie CHRISTIE’S SOTHEBY’S, ANTIQUORUM, DR. CROTT oder HAMPEL nach deren Spezialauktionen für hochwertige Armbanduhren erkundigen.

Auf jeden Fall wird das Angebot an hochwertigen Uhren aufgrund der steigenden Nachfrage immer kleiner und deshalb können die Preise in Zukunft nur steigen!

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