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Tiere auf Burgen und Schlössern...
…nette Gesellschaft, gute Animation, gesunde Nahrung und viel Raum zum Spielen
Bei Prinz und Prinzessin Ratibor ist der tierische Gast König
Das TierSchlosshotel
Schloß Unterriexingen, 71706 Markgröningen, Landkreis Ludwigsburg
Deutschland, Baden-Württemberg, „Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen“
Ball spielen im Burggraben, Frühstück ans Körbchen, Wellness im Pool, Fußbodenheizung – wer im Hundeschlosshotel von Prinz Nikolaus Ratibor eincheckt, kann sich auf einen tierisch erholsamen Aktiv-Urlaub freuen. „70 Prozent der Klientel sind Stammhunde“, sagt der hochadelige Direktor, „die geben mit schon am Eingangstor die Pfote.“
Die Idee, in den ehrwürdigen Gemäuern seiner Vorfahren – die Ursprünge der ehemaligen Burganlage bei Stuttgart lassen sich bis ins Jahr 793 zurückverfolgen – ein Grandhotel für Vierbeiner zu eröffnen, hatte Prinz Ratibor 1995. „Mein Vater war Tierarzt, züchtete French Bullies und war einer der erfolgreichsten Züchter seiner Zeit. Ich habe ihn als Kind oft auf Ausstellungen begleitet und einen größeren Teil meines BWL-Studiums mit Dog-Sitting finanziert. Die Hundekompetenz liegt mir sozusagen im Blut.“ Das gilt auch für seine Frau Jeannette, die in Hamburg mit Barsois und Bassets aufgewachsen ist, und sie wird weiter vererbt an die vier Kinder, deren liebste Spielkameraden drei ‚private’ Leonberger sind.
Das Schlosshotel bietet Platz für etwa 30 bis 40 Tiere, die meisten bleiben durchschnittlich fünf Tage und werden von professionellen Animateuren betreut – auch Katzen, Kaninchen, Papageien und andere Haustiere sind willkommen. Verpflegt werden die Gäste mit feinster und gesunder Tierkost der Marke ‚Care Royal’, deren vielfältige Sorten extra für den verwöhnten Gaumen der Schlossbesucher komponiert wurde.
Direkt neben den etwa 30 Doppelzimmern mit Terrasse und Blick ins Grüne liegt die Rezeption, wo Futterplan, Aufenthaltsdauer und besondere Wünsche notiert werden. Dreimal täglich gibt es Gruppenausflüge und Lauftraining durch den 40 000 qm großen Park und Apportierstunde oder Wellness am Pool. Wer will, kann die Hundeschule besuchen, sich frisieren lassen oder den Tierarzt-Service in Anspruch nehmen. Und zwischen acht und neun Uhr abends wird ins gemütliche Bett gegangen. Hund müsste man sein!
Autorin: Manuela von Perfall
Der Text ist in Auszügen ihrem Buch ‚Wohnen mit Hund’ entnommen.





